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03.11.2007 22:05 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

03.11.2007 22:05 Zitieren Zitieren

total kaputt (zwar langer text aber wichtig für mich)

Abend ,

Ich habe überhaupt keine Lust mehr naja wie soll ich es sagen "zu leben" , das hat mehrere Gründe:

1.Habe ich wie schon oft in diesem Forum geschrieben so kleine Weiße Punkte am Eichelrand und ein paar auf der Eichel , dann hab ich am Penisschaft weiße punkte und am Hoden , ich weiß nicht wie das weggeht und was das ist mir total peinlich damit zum Arzt zu gehen , das ist auch noch ein weiterer Grund für etwas auf das ich später zu sprechen komme.

2. Mit meinen Eltern kann ich darüber auch nicht reden , da mein Vater in einer Klinik ist weil er mal Depressionen hatte , seit dem wohne ich mit meiner Mutter und meinem Bruder in einer Wohnung , mit meiner Mutter kann ich auch nicht reden , da sie ein , so empfinde ich es , Problem mit dem Alkohol hat , da sie jeden Abend Bier trinkt , aber nicht wie "normale" Leute sondern schon runde 6-10 und dann ist sie meistens Agressiv und nervig dann streitet sie sich immer mit mir wegen kleinigkeiten, deswegene kann ich auch bicht mit ihr reden.

3.Ich bin jetzt 15 und hatte bis jetzt noch nie einen Freundin , was auch auf die ersten beiden Punkte zurück zu führen ist , ich war zwar schon sehr oft nahe drann nur immer wenn mich dann ein Mädel fragt , denk ich sofort an die ersten beidne Punkte und geb ihr dann einen Korb , da ich keine Lust hab falls es zwischen uns zum Sex kommt , und sie das an meinem Penis auch so abartig findet wie ich und dann alles kaputt geht , es weiter sagt und ich dann überhaupt keine mehr bekomme , oder wenn sie mal bei mir Schlafen will und dann meine Mutter wieder so ein Theater macht nun hab ich mich leider wieder verliebt , und das ist immer ein scheiß Gefühl wenn man sich verknallt hat , aber nichts machen kann weil ich immer wieder im Hinterkopf habe was ich oben geschildert habe danach gehts mir wieder total scheiße.

Nun weiß ich echt nicht mehr weiter ich sitze jeden Tag alleine zu Hause und denke oft darüber nach , wen es überhaupt kümmern würde wenn ich nicht mehr da bin.
Ich frage mich auch oft wieso ausgerechnet mir sowas passieren muss , wie gesagt , ich frage mich immer warum ausgerechnet ich , ich denke mir immer , ok vielleicht muss ich das durchstehen und später hab ich vielleicht mal Glück im Leben , aber dann wird es meistens noch schlimmer.
Dann sitz ich wieder darum und denke mir ich mache einfach Schluss , nicht mehr dieses Leiden einfach Frei sein , nur da kommt dann wieder der Punkt wenn ich selber mit meinem Leben schluss machen würde , würde ich auch wieder andere verletzen , was ich auch nicht , darum sitze ich richtig in einer "Zwickmühle".
Also um es auf den Punkt zu bringen ich habe echt oft den Gedanken , einfach Schluss zu machen , will aber wiederum nicht andere Leute verletzen , ich möchte aber einfach nur mal wenigstens einen Tag wie ein normaler Jugendlicher verbringen ohne die Probleme , die ich geschrieben habe , ohne diese Ängste halt einfach mal frei sein.

Ich weiß echt nicht mehr weiter , ich will mich jetzt auch nicht an Leute wenden die mir dann wegen dem 2. Punkt meine Mutter wegnehmen würden , das aber nur wegen meinem Bruder wegen.

Hoffe ihr könnt mir vielleicht ein bisschen Helfen.

07.11.2007 19:11 Zitieren Zitieren

Red_Devil
Pointer-User

07.11.2007 19:11 Zitieren Zitieren

du hast echt en problem!

08.11.2007 14:28 Zitieren Zitieren

Unregistriert123
Gast

08.11.2007 14:28 Zitieren Zitieren

Ach quatsch du hast überhahupt kein Problem. Geh zum Arzt, der wird sagen, was los ist und fertig

08.11.2007 21:00 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

08.11.2007 21:00 Zitieren Zitieren

Hallo,
Du hast wirklich Probleme, die dich sehr belasten muessen. Davon ist eins sehr real und sehr traurig, das andere eher etwas, an dem du deine Aengste und dein Unbehagen festmachst.
Du hast Recht, deine Mutter hat auf jeden Fall ein Alkoholproblem. Sie scheint jeden Abend ihre Sorgen "wegtrinken" zu wollen, und wird dadurch reizbar und aggressiv. Du kannst dich nicht mit deinen Schwierigkeiten an sie wenden, und fuehlst dich dadurch unverstanden und sehr alleingelassen. Und dein Vater scheidet als Ansprechpartner aus, denn er ist ja offenbar aufgrund seiner psychischen Erkrankung im Krankenhaus.
Freunde magst du nicht nach Hause mitbringen, weil du dich wegen des Zustandes und Verhaltens deiner Mutter schaemst. Du sitzt zuhause, fuehlst dich vereinsamt, niedergeschlagen und sehr mutlos.
Zu diesen wirklich sehr belastenden Problemen kommen dann noch die Schwierigkeiten, die fuer Teens in deinem Alter gerade sehr typisch sind. Du findest dich unattraktiv, unliebenswert und erlebst dein Aussehen als Ursache fuer all diese depressiven Gedanken und Gefuehle.
Du hast noch keine Freundin - was in deinem Alter absolut nichts Ungewoehnliches ist - aber du glaubst auch, dass sowieso kein Maedchen etwas mit dir zu tun haben will, wenn sie wuesste, dass du diese beruehmten "weissen Pickel" am Penis und Hoden hast.
Hast du eigentlich mal den ganzen ellenlangen Thread mit seinen -zig Beitraegen zum Thema "Weisse Pickel am Penis" gelesen? Dann muesstest du doch eigentlich wissen, dass diese Talgzysten eine voellig normale Hauterscheinung sind, keine Krankheit, keine Abartigkeit, und schon ganz bestimmt nichts, vor dem sich Frauen ekeln (wie ja etliche aeltere Teilnehmer bestaetigt haben).
Leider ist es sehr haeufig, wenn man so bedrueckt ist wie du, dass man bei sich selbst einen Ausloeser fuer seine depressiven Gefuehle sucht (und natuerlich auch immer findet, denn niemand ist perfekt!). In diese deprimierenden Gedanken laesst man sich dann ganz und gar hineinfallen und kann sich gar nicht mehr vorstellen, je wieder heraus zu finden und ein lebenswertes Leben zu fuehren.
Du hast ja aber offenbar doch die Hoffnung, dass sich etwas fuer dich positiv veraendern kann, nicht aufgegeben, denn sonst haettest du dich wohl kaum an unser help-Forum gewandt. Du weisst auch, dass du anderen sehr wehtun wuerdest, wenn du dir das Leben nehmen wuerdest. Fuer deinen (juengeren?) Bruder fuehlst du dich anscheinend sehr verantwortlich, und moechtest, dass sich die bedrueckende Situation zuhause fuer euch beide zum Besseren wendet.
Du sagst, du magst mit niemandem ueber die Situation mit deiner Mutter sprechen, weil du befuerchtest, dass ihr sonst das Sorgerecht entzogen werden koennte. Diese Loyalitaet spricht fuer dich, aber damit nicht nur dir und deinem Bruder, sondern auch deiner Mutter geholfen werden kann, ist es sehr wichtig, dass du dir Hilfe holst!
Ich moechte dir dringend raten, dich an eine Ortsgruppe der AlaTeens zu wenden, einer Selbsthilfegruppe fuer Kinder von Alkoholikern (evtl zusammen mit deinem Bruder). Dort triffst du naemlich nicht nur andere Jugendliche, die zuhause die gleichen Probleme haben wie du, und kannst dich mit ihnen ganz offen austauschen ohne dich schaemen zu muessen, denn sie verstehen, was dich bedrueckt. Du erhaeltst ausserdem Informationen und Ratschlaege, was du tun kannst, und was deiner Mutter wirklich helfen kann.
Sollte so eine Gruppe nicht in erreichbarer Naehe fuer dich existieren, waere es doch eine sehr gute Sache, wenn du dich einer anderen Jugendgruppe oder einem Sportverein anschliessen koenntest, wo du andere Jugendliche mit gleichen Interessen triffst und von Zuhause weg kommst, anstatt in deinem Zimmer allein deinen traurigen Gedanken nachzuhaengen. Wenn du mit anderen jungen Leuten an einem Projekt arbeitest oder einen Sport treibst, lernst du auch neue Freunde kennen und findest vielleicht sogar eine Freundin.
Du bist ja zum Glueck schon 15 und offenbar schon ziemlich reif fuer dein Alter. Deine Mutter braucht sicherlich aerztliche und therapeutische Hilfe, aber sie kann sich diese Hilfe leider nur selbst suchen. Fuer dich ist es ungeheuer wichtig, dass du an deine Zukunft denkst, und daran, wie du leben moechtest, wenn du erwachsen bist.
Auch fuer deinen Bruder ist es sehr entscheidend, dass du stark bist, und dich auf deine Staerken besinnst. Du kannst ihm ein gutes Vorbild sein, etwas, was deine Eltern offenbar (derzeit) nicht leisten koennen. Ihr habt ja scheinbar nur euch beide, denn du erwaehnst keine anderen nahen Verwandten, die sich kuemmern koennten. Daher bist du fuer deinen Bruder ungeheuer wichtig, er braucht dich, deine Intelligenz, deine Kraft und deinen Mut!
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

 
 

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