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09.06.2008 20:53 Zitieren Zitieren

mineya
Pointer-User

09.06.2008 20:53 Zitieren Zitieren

schwarzes loch

hi
ich durchlebe gerade eine schwierige Lebensphase.
ich sehe keinen sinn mehr in vielen dingen und bin einfach so schrecklich entäuscht von mir .
die stimmen in meinem kopf sagen mir ständig du bist nicht gut genug,nicht klug genug,du bist schlecht,du kannst nichts ,andere sind viel besser und haben schonviel mehr erreicht.
ich habe gerade mein abitur gemacht und muss jetzt überlegen was ich nun mache.
die berufsberatung hat nichts gebracht bzw.hat mich nicht weitergebracht und die entscheidung zutreffen,was ich denn geren mal machen möchte ist total schwierig.
ich bin unheimlich aufmerksam,schüchter und sensibel das ist echt anstrengend.
ich bin nur so schrecklich enttäuscht von mirdasa ich mein leben nicht geregelt krieg.
andere haben schon soviel mehr erreicht,spielen besser geige als ich,singen besser als ich.
bekommen unterstützung von ihren eltern.
ich bin oft traurig,wütend und enntäuscht und setzte mich selbst unter druck.
selbstverletztendes verhalten dient da einfach zum abbau des enormen drucks.
aber ich bin auch enttäuscht von mir darüber,dass ich damit nicht aufhören kann.
geht es jemandem vielleicht genau so????

10.06.2008 18:47 Zitieren Zitieren

Lara94
Pointer-User

10.06.2008 18:47 Zitieren Zitieren

Hallo Mineya,

Das ganze sitzt bei dir nur im Kopf...mir selber geht es nicht so, aber einer sehr guten Freundin, deshalb kenn ich das schon sehr gut. Du musst dir einfach in deinen Kopf reinhämmern, dass du was BESONDERES bist wie jeder andere Mensch auch. Natürlich, es gibt immer Menschen, wie was besser können, dass ist doch bei jedem so. Jeder hat seine Fehler, auch die, von denen du denkst, sie wären so toll.
Überleg dir mal, was an dir besonders schön ist, was du an dir magst, was du kannst..Sag nicht, es gibt nichts, denn es gibt immer etwas positives an Menschen.
Du hast doch sicherlich Freunde/eine Beste Freundin/einen Freund??
Rede mit ihnen darüber, sie werden dir sagen, dass du auf keinen Fall unwichtig bist und sie dich sehr lieben. Versuch einfach mal, auch das positive zu sehen und nicht nur das negative, auch wenn das sehr leicht überwiegen kann, zumindest in deinem Kopf.Denn viele Sachen die positiv sind, sind alltäglich und fallen dir gar nicht auf.

Wenn du reden willst, kannst du mir gerne schreibenLächeln

10.06.2008 19:00 Zitieren Zitieren

Christian15
Pointer-User

10.06.2008 19:00 Zitieren Zitieren

mir gehts genau wie dir, sicher aus nem anderen Grund aber grad an Tagen wie heute fühle ich mich wie in nem dunklen Raum ohne Ausgang. Man ist scheiße allein mit seiner Angst, seinen Gedanken und dem ganzen scheiß. Es tut einfach nur weh. Ich hasse mich!
Warum passiert mir das immer, warum darf ich nicht einfach normal leben? Warum bin ich für alle nur Abfall den man benutzen und dann wegwerfen kann?
Ist eben alles scheiße!

10.06.2008 19:13 Zitieren Zitieren

MR. S
Pointer-User

10.06.2008 19:13 Zitieren Zitieren

hi!!

ich kenne deine situation, bzw. war lange in dieser situation...
ich war lange zeit im gymnasium,weil meine eltern der meinung waren,das man ohne allgemeines abitur nicht weiterkommt im leben....der ständige schulstress, die lehrer und der ständige druck,immer gut zu sein hat mich schließlich so fertig gemacht,das ich kurz vorm nervenzusammenbruch stand...ich hab in der 10ten klasse die kurve gekriegt und mein leben so gelenkt wie ich es wollte,auch wenn ich nicht der schlauste und beste war und auch wenn ich nicht jedem alles recht machen konnte!

was ich eigentlich damit sagen möchte ist, das du mit der einstellung,immer die/der beste sein zu wolln dich nur noch mehr unter druck setzt und du aufhörst an dich zu denken!auch der druck,das du nicht weißt du machen möchtest ist mir bekannt...
ich habe fachabitur im bereich wirtschaft gemacht und ein studium kommt einfach nicht in frage...ich hab fast ein halbes jahr lang praktikas gemacht und noch dazu zivildienst in einem altenheim geleistet....du musst einfach versuchen,dir verschiedene berufe anzusehen,ich bin mir sicher,das du dann deinen traumberuf oder dein ziel erreichen kannst!
lass nur nicht den kopf hängen und vergrab dich in selbstmitleid(entschuldige,wenn ich das so krass formuliere)...es wird dadurch nicht besser!

ich hab noch ein zitat für dich: "sich sorgen machen ist wie ein schaukelstuhl,man ist zwar beschäftigt,aber man kommt nicht weiter"!
nach dieser weise lebe ich und ich bin mir sicher,das du dadurch deinen eigenen druck mindern und ein erfülltes leben führen kannst!

15.06.2008 02:39 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

15.06.2008 02:39 Zitieren Zitieren

Liebe Mineya,
Erst einmal moechte ich dir zum bestandenen Abitur gratulieren! Damit hast du ja einen ganz wichtigen Meilenstein im Leben erreicht und ausserdem bewiesen, dass du in der Lage bist, etwas zu leisten und die in dich gesetzten Erwartungen zu erfuellen.
Bitte glaube mir, solche Meilensteine, wie etwa bestandene Pruefungen, stellen fuer viele Menschen nicht nur einen Erfolg und ein erreichtes Ziel dar, sondern loesen auch eine seelische Krise aus, so wie du sie jetzt offenbar erlebst. Der Erfolg wird nicht wie ein offenes Tor ins Leben und Abenteuer gesehen, sondern als ploetzliches Fehlen eines Antriebs, als ploetzliche Leere und Orientierungslosigkeit nach Abschluss eines wichtigen Lebensabschnitts.
Wer dazu noch, wie du, unter Selbstwertzweifeln leidet und sehr sensibel ist, wird gerade in dieser Situation typischerweise von besonders heftigen Minderwertigkeitsgefuehlen und Versagensaengsten heimgesucht, paradoxerweise gerade als Reaktion auf den Erfolg, wie eine Art Bestrafung durch die "Stimmen in deinem Kopf", die vermutlich etwas mit deiner Kindheit und deinem Elternhaus zu tun haben (streng? ueberkritisch?).
Du nimmst dir jedenfalls etwas uebel, was in Wirklichkeit ganz normal ist, nach dem bestandenen Abitur erstmal zu "schwimmen" und nicht recht zu wissen, wie es jetzt weitergehen soll. Eine Berufsberatung kann zwar manchmal Moeglichkeiten aufzeigen, ist aber haeufig viel zu generell und nicht wirklich auf dich zugeschnitten. Aber es gibt ja Moeglichkeiten, sich in Ruhe zu sortieren, um festzustellen, worauf man eigentlich beruflich hinausmoechte. Mr. S hat schon Praktika erwaehnt, eine andere Moeglichkeit waere es z. B. auch als Au-Pair ins Ausland zu gehen oder ein soziales Jahr zu absolvieren, je nach dem, wo deine Interessen am ehesten liegen.
Und noch etwas, Entscheidungen, die du jetzt triffst, muessen doch wirklich nicht in Zement gegossen sein! Du kannst auch etwas anfangen zu studieren und dann nach einem Jahr feststellen, dass du doch lieber ein anderes Fach waehlen moechtest. Oder, wie meine Tochter, eine Ausbildung zur Koechin machen, um sich dann, nach einem Jahr Berufstaetigkeit, doch zu einem Biologiestudium zu entschliessen.
Wichtig ist wirklich, dass du dir Zeit laesst, dich zu orientieren und deinen Weg behutsam zu finden. Erwarte nicht von dir, die 100%ige Entscheidung in kuerzestmoeglicher Zeit parat zu haben, dem einmal eingeschlagenenen Weg unbeirrbar zu folgen und nur Bestleistungen zu erbringen.
Versuch, in deinen Bauch hineinzuhorchen, und mehr darauf zu achten, was dir dein Gefuehl eingibt, und nicht so sehr auf das, was diese ueberkritischen inneren Stimmen aus deiner Kindheit von dir fordern.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

15.06.2008 13:53 Zitieren Zitieren

DunkleWesenheit
Pointer-User
Benutzerbild

15.06.2008 13:53 Zitieren Zitieren

Vergleiche dich nicht mit anderen sonst könntest du bitter werden...
oder mach es wie ich...vergleiche dich mit Leute von denen du weißt, dass sie schlechter in irgendwas sind...das mag zwar nich fair sein, aber es hebt die Laune unfassbar ;-)

 
 

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