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02.06.2008 18:40 Zitieren Zitieren

Mausi91
Pointer-User

02.06.2008 18:40 Zitieren Zitieren

Stress!!!

Hallo.Der Text ist ziemlich lang aber BITTE lesen! NEED HELP!! Ich bin ein 16-jähriges Mädel von getrennten Eltern. Das hat mich ziemlich mitgenommen! Beide haben neue Partner. Ich wohen bei meiner Mutter und komme mit ihrem Freund nicht klar! Er verhällt sich als wäre er mein Vater obwohl er nur 10 Jahre älter ist als ich! Es kozt mich an, dass er sich in alle Sachen einmischt und alles wissen muss! Ich hasse die Art von Mensch die er hat! Er ist naiv, hat keinen Humor, ist voll schnell eingeschnappt, ist voll besserwisserisch und das geht einfach nicht! Er fährt im momment mit dem Auto meiner Mutter und sie fährt mit dem BUS zur Arbeit! Anstatt sein verdientes Geld zurückzulegen kauft der sich allen möglichen scheiß! Und wenn ich scheiß meine dann ist das so! Ich hab auch manchmal meine Schwierigkeiten mein Geld zusammen zuhalten, aber er müsste dass doch besser wissen! Ich könnte so viel Sachen aufzählen die ihm nicht an uns passt die er aber immer wieder macht. z.B. Er sagt zu meinem kleinen Bruder(11) er soll am Tisch sitzten bleiben wenn noch nicht alle fertig sind..... steht aber am nächten Tag selbst auf.... Ich sag seit neustem immer meine Meinuung, weil mich voll nervt , dass er sich alles erlauben kann und wir immer zurückstecken müssen! Noch eine Sache war, dass er noch ein Kind will! Ist klar mit 26 würde ich auch gern eins haben. Das Problem ist: 1. wir sind schon 3 Kinder. 2. wir haben nicht den Platz dafür. 3. wir haben einfach nicht das Geld dafür! (wir hams nich so dicke)! Meine Mutte ist dann mit ihm nach Duisburg, weil sie eigentlich keine Kinder mir bekommen kann. Dann hab ich mit ihr darüber geredet, dass ich das nicht möchte und dass das auch nicht geht wegen den 3 Gründen! Sie: Ja, wenn wir das machen wollen dann machen wir das. Und du musst dann dein Zimmer räumen! - Ich : Nö, das sehe ich nicht ein! Das ist grad neu gemacht und ich hab so viel da reingesteckt! Wenn ich aus dem Zimmer ziehe, zieh ich ganz aus! - Freund meine Mutter: Ob du ausziehst oder nicht hat immer noch deine Mutter zu entscheiden! -Ich : Nö, wenn ich ausziehen will, dann mach ich das! ---Ich hasse das...ich mein die Sache ist schon etwas her aber das nimmt mich mit und ich denke jeden Tag darüber nach! Und ich rede auch mit meiner Freundin darüber! Und sie stimmt mir zu. Ich könnte jeden Tag heulen! Meine Mutter hat sich so verändert und sie streitet sich auch fast jeden Tag mit ihrem Freund! Jetzt möchte ich gern wissen was ich für Rechte habe. Was ich machen kann? Was ich darf?! Ich hatte schon überlegt bei der Seelsorge anzurufen und ich rede auch mit meiner Tante darüber und sie versteht das auch nicht! Was kann ich tun!! Ich brauche hilfe sonst dreh ich durch!! LG Nina

05.06.2008 16:42 Zitieren Zitieren

Mausi91
Pointer-User

05.06.2008 16:42 Zitieren Zitieren

Ich brauche hilfeeeeeeeeeee!!!

05.06.2008 20:42 Zitieren Zitieren

DunkleWesenheit
Pointer-User
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05.06.2008 20:42 Zitieren Zitieren

Mit 16 Jahren bist du Berechtigt in ein Betreutes Wohnen zu ziehen. Ist deine Mutter wenn ihr 2 unter 4 augen sprecht auch so oder nur vor ihm. Sonst nimm sie mal zur seite, sprich ruhig mit ihr, wenn sich dann immer noch nichts ändert hast du auch das recht zu deinem Vater zu ziehen, falls du und/oder er dass will. Villeicht solltest du auch mal beim Jugendamt anrufen und da genauer fragen was du tun kannst.

06.06.2008 10:53 Zitieren Zitieren

Alfadar
Pointer-User

06.06.2008 10:53 Zitieren Zitieren

Ich schreibe jetzt auch einen etwas längeren text, aber ich hoffe der hilft dir ein wenig.
Ich habe in der letzten Zeit ähnliches erlebt, und glaube daher dir helfen zu können.
Dein "Stievvater" glaubt, er wisse alles besser: glaub mir, dass ist ne Macke, die alle "älteren" haben. Er meint es nur gut!
Deine Mutter hält voll und ganz zu ihm: Auch das ist normal!
Deine Mutter liebt ihn. Es ist natürlich NICHT in Ordnung, dass du so zurückstecken musst, aber auch du musst darauf achten, wie du dem freund deiner Mutter gegenüber auftritts. du musst überlegen: Für ihn bist du seine Tochter die auf ihn zu hören hat. Wenn du jetzt patzig oder aggressiv reagierst, gibst du ihm das Gefühl, du würdest ihnnicht mögen und was viel schlimmer ist, du gibst ihm vor deiner Mutter, der er ja imponieren möchte einen "Korb" und stößt ihn zurück. Es ist ganz klar, dass er da dann auch aggressiv und/oder verletzend reagiert. Überlege einmal dir würde so etwas passieren. Was würdest du dann tuen?
Das erinzige was du tuen kannst, ist mit BEIDEN reden. Wichtig hierbei ist, das du es allein tun musst. Nehme dir vielleicht EINE Person mit, der du vertraust, die aber UNBETEILIGT ist. Du musst VOR ALLEN DINGEN ruhig bleiben. Versuche die Sache neutral zu klären.
Erklläre deinen Eltern die Situation und sage ihnen bestimmt aber höflich, was dich stört.
Ich bin sicher sie werden es beide verstehen.


Liebe Grüße
Alfi

09.06.2008 21:51 Zitieren Zitieren

Mausi91
Pointer-User

09.06.2008 21:51 Zitieren Zitieren

Thx! Aber zu meinem Vater ziehen kann ich nicht, da er bei seiner Freudin wohnt und das dann vom Platz her nicht reichen würde! Ich weiß nich was ich tun soll.... ich sitzte hier und weine weil ich so hilflos bin... ich weiß nich ob ich das sagen sollte aber ich brauch wirklich hilfe und meine mom auch.. die hat ein Alkohol problem glaub ich.-... vorgestern hat sie versucht sich unter Alkoholeinfluss sich umzubringen.. und das ist nicht mehr witzig...aber ich möchte auch nicht gehen weil ich nicht ehr auf sie achten kann... ich fahre bald mit meinem Freund in Urlaub und ich kann mich gar nicht freuen...

14.06.2008 06:30 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

14.06.2008 06:30 Zitieren Zitieren

Liebe Nina,
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du sehr ratlos und verzweifelt diesem grossen Problem zuhause gegenueberstehst. So, wie du die Situation beschreibst, denke ich auch, dass sie fuer dich (und deinen Bruder) seelisch sehr belastend sein muss!
Deine Mutter ist offenbar aufgrund eigener psychischer Probleme und ihres vermehrten Alkoholkonsums nicht in der Lage, abzuschaetzen, welche Konsequenzen ihre blinde Verliebtheit und ihre bedingungslose Unterstuetzung ihres so viel juengeren Freundes fuer ihre Kinder und euer Zusammenleben hat. Sie ist anscheinend bereit, kritiklos jeden Wunsch ihres Freundes zu erfuellen, koste es, was es wolle, auch gegen ihre eigenen und die Interessen ihrer Kinder.
Dieses mangelnde Urteilsvermoegen derjenigen Person, die dir nicht nur ein Vorbild sein, dich beschuetzen und fuer dich sorgen sollte, und die (noch) fuer dich verantwortlich ist, macht dich verstaendlicherweise fassungslos, wuetend und verzweifelt.
Einen richtig "guten" Rat, bzw. eine "gute" Loesung deines Problems gibt es leider nicht. Natuerlich waere es zwar im Prinzip richtig, wenn sich alle Beteiligten, moeglichst im Beisein einer neutralen Vertrauensperson (oder eines Therapeuten) einmal ueber alle Schwierigkeiten aussprechen und zu tragbaren Kompromissen finden koennten. So, wie du die Sache darlegst, halte ich so ein familientherapeutisches Gespraech allerdings derzeit kaum fuer durchfuehrbar, denn dazu muessten deine Mutter und ihr Freund die Notwendigkeit einer solchen Massnahme erst einmal einsehen. Ausserdem braucht deine Mutter wohl vermutlich auch selbst therapeutische Hilfe, um ihre Depressionen (?) und ihre Alkoholtendenz zu ueberwinden.
Waere es nicht doch moeglich, dass du mit deinem Vater ernstlich ueber dein Problem redest?. Schliesslich sollte er ja ebenso fuer dich und dein Wohlergehen verantwortlich sein, auch wenn deine Eltern getrennt sind. Dass er bei seiner Freundin wohnt, duerfte eigentlich kein ernstes Argument dagegen sein, dir nicht zu helfen, denn diese Situtation liesse sich ja vielleicht aendern, indem er eine eigene Wohnung bezieht. Auch wenn es dir vielleicht unangenehm ist (oder du moeglicherweise das Gefuehl hast, deine Mutter zu verraten), du solltest deinem Vater reinen Wein ueber eure haeusliche Situation einschenken, auch ueber den Alkoholkonsum und den Selbstmordversuch deiner Mutter, denn schliesslich ist ja auch dein kleiner Bruder durch diese angespannte Atmosphaere mitbetroffen und belastet.
Wenn du allerdings auch bei deinem Vater keine Hilfe finden kannst, und dich auch niemand aus deiner Verwandschaft unterstuetzen kann, solltest du dich moeglicherweise tatsaechlich ans Jugendamt wenden und an eine Jugendwohnung vermitteln lassen.
Ich weiss, all diese Moeglichkeiten sind nicht 100%ig ideal, aber die Frage ist wirklich, was du tun kannst, um so lange in einer sichereren und unterstuetzenderen Umgebung zu leben, bis du ganz erwachsen und selbstaendig bist.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

18.06.2008 17:42 Zitieren Zitieren

Mausi91
Pointer-User

18.06.2008 17:42 Zitieren Zitieren

Danke...ich bin Ihnen so dankbar! Ich weiß echt nich was ich machen soll! Aber ich hab Angst wenn ich vielleicht allein wohnen sollte, dass meine Mutter sauer auf mich ist,oder gar nicht mehr zurrecht kommt, weil ihr keine ausser ich im Haushalt hilft. Naja ich versuchs mal. Danke nochmal!

20.06.2008 21:59 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

20.06.2008 21:59 Zitieren Zitieren

Liebe Nina,
Was du erlebst, die Bedenken und Schuldgefuehle, sind typisch fuer Kinder von alkoholkranken oder sonstwie suechtigen Eltern! Du fuehlst dich irgendwie fuer das Wohlergehen deiner Mutter verantwortlich - obwohl doch sie fuer dein Wohlergehen verantwortlich sein sollte! Du bist damit viel zu frueh in die Rolle der Erwachsenen gerutscht, die einen seelisch labilen Elternteil bemuttern muss.
Es gibt eine Selbsthilfegruppe fuer Kinder von alkoholsuechtigen Eltern (Alateen), vielleicht existiert ja so eine Gruppe auch in deinem Wohnort. Dort koenntest du sicher seelische Rueckenstaerkung bei deinem Problem mit deiner Mutter bekommen - und dabei feststellen, dass andere Jugendliche die gleichen Zweifel und Noete erleben wie du.
Bitte ueberlege dir: wenn deine Mutter sich immer auf dich stuetzen kann, braucht sie sich nicht zu veraendern. Du hilfst ihr sozusagen dabei, die Folgen ihrer Sucht zu verstecken und nicht wirklich zu spueren. Das heisst, sie braucht auch nichts an ihrem Verhalten zu veraendern!
Deine Befuerchtung, die Liebe deiner Mutter zu verlieren, wenn du sie scheinbar im Stich laesst, kann ich verstehen, aber deine Mutter ist krank, und was aus ihr spricht, ist nicht ihr gesunder Menschenverstand oder ihre Liebe zu dir, sondern ihre Sucht.
Ich hoffe mit dir, dass sich deine Mutter irgendwann psychologisch helfen lassen wird. Leider kannst du ihr nicht helfen, du bist ihre Tochter und keine Therapeutin. Aber du musst dir selbst helfen, damit du in dieser Situation nicht noch mehr seelischen Schaden nimmst!
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

09.07.2008 16:06 Zitieren Zitieren

Mausi91
Pointer-User

09.07.2008 16:06 Zitieren Zitieren

ich bin es nochmal.... ehm.. ich bin im moment am überlegen ob ich umziehen soll...aber ich mache mir wieder zu viele gedanken.. weil meine Mutter dann kein kindergeld mehr bekommt und auch unterhalt zahlen muss...aber meine mutter verdient nicht so viel....sie muss schon auf den unterhalt von meinem großen bruder verzichten...ich bin total überfordert... entschuldigung wenn ich nerve oder so aber ich weiß echt nicht was ich machen soll.... Danke

13.08.2008 23:04 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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13.08.2008 23:04 Zitieren Zitieren

Liebe Mausi,
So eine Entscheidung ist auch nicht einfach! Aber deine Mutter ist ein erwachsener Mensch, sie muss fuer sich selbst sorgen. Das Kindergeld ist nicht als Elternunterhalt gemeint, sondern als Erstattung zumindest eines Teils der Kosten, die ein Kind verursacht.
Wenn du nicht mehr zuhause wohnst, fallen diese Kosten auch nicht mehr an. Unterhalt fuer dich muss deine Mutter auch nur entsprechend ihrer finanziellen Moeglichkeiten leisten.
Wie ich schon sagte, deine Mutter ist krank und kann daher leider nicht wirklich uebersehen, welche Belastung ihre Alkoholsucht fuer ihre Kinder darstellt. Wenn sie ein klares Urteilungsvermoegen haette, wuerde sie sicher auch das Beste fuer dich wollen.
Du hilfst ihr wirklich nicht, wenn du jetzt aus scheinbarer Ruecksicht auf sie depressiv und ungluecklich zuhause bleibst, anstatt dein eigenes Leben in die Hand zu nehmen.
LG, Dr. Karin Anderson

 
 

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