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24.09.2008 12:30 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

24.09.2008 12:30 Zitieren Zitieren

Therapeuten - bitte um Hilfe!

Ich bitte um Hilfe zu folgendem Thema:

Ich bin seit November letzten Jahres bei einer Ärztin in der Psychotherapie. Mit ihr komme ich auch sehr gut zurecht und habe Vertrauen zu ihr. Anfang Juni kam dann eines zum anderen, ich war an einem Sonntag in der Klinik, wollte aber nicht stationär bleiben. In der Woche danach hat sie mir innerhalb von 2 Tagen einen Termin bei ihrem Kollegen besorgt, da der sich mit Medikamenten besser auskennt. Es wurde dann auch einiges verändert.

Seitdem gibt er mir immer neue Termine, nicht nur um über die Medikamente zu reden und überprüfen, sondern auch zur Psychotherapie. Von Juli bis August war ich bei beiden Ärzten je einmal in der Woche, was ich anfangs auch ganz ok so fand. Aber nach ein paar Wochen ist mir aufgefallen, dass mich dieses „Hin und Her“ zwischen zwei Therapeuten verwirrt. Wie wenn man an zwei Baustellen gleichzeitig gräbt, aber an keiner richtig. Im September war ich dann nur bei dem Arzt, weil meine andere Therapeutin krank war.

Mir wurde immer mehr klar, dass ich eigentlich nicht weiterhin zu ihm in die Therapie möchte, ich kann ihm nicht 100% vertrauen (auch wenn es von außen scheinbar keinen Anlass dazu gibt, er hat mir nichts getan oder so und es ist nichts negatives vorgefallen) und bin nicht bereit, mich ganz zu öffnen. Er hat mich diesbezüglich auch schon mal angesprochen in einer Stunde. Die weiteren Termine habe ich eigentlich im Moment nur noch, weil ich mich nicht getraue, etwas zu ihm zu sagen, dass ich icht mehr kommen möchte...

Teilweise merke ich, dass ich nach den Stunden durcheinander bin, das Gefühl habe, dass es mir rein gar nichts gebracht hat außer Verwirrung. Ich möchte die Stunden, die die Krankenkasse aber genehmigt hat, möglichst gut und sinnvoll ausnutzen und nicht einfach so „verplempern“.

Heute komme ich wieder von einer Stunde bei ihm und mein Gefühl sagt mir einmal mehr, dass ich, sobald meine andere Therapeutin in 2 Wochen wieder da ist, nicht mehr zu ihm gehen sollte, sondern nur noch zu ihr, so wie ich letztes Jhar und im Frühling auch bei ihr angefangen habe. Ziwschendurch hatte ich zwar mal den Verdacht, ass sie mich „abschieben“ möchte, aber ich glaube, das war nur ein Gefühl und hoffe nicht, dass es so tatsächlich so war.

Dem Arzt das allerdings zu sagen erfordert sehr viel Mut von mir, den ich jedoch nicht habe. Zu allem Überfluss ist er nämlich nicht nur ein Kollege von meiner anderen Ärztin, sondern auch gleichzeitig noch ihr Mann... Das finde ich erschwert die Sache zusätzlich.

Und was mache ich, wenn meine Theapeutin nicht damit einverstanden ist, dass ich nur noch zu ihr kommen möchte?
Und wie kann ich das ihrem Kollegen so sagen, dass er es nicht persönlich nimmt, dass ich nicht mehr kommen möchte? Denn mit ihm hat es ja im Prinzip nichts zu tun, seine Arbeit macht er bestimmt gut, aber für mich passt es eben trotzdem nicht.

Bitte um Hilfe, denn ich weis wirklich nicht, wie ich mich verhalten soll und was ich in der Situation am besten tun soll!!

Sonja

05.10.2008 20:47 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

05.10.2008 20:47 Zitieren Zitieren

keine antwort??

06.10.2008 02:02 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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06.10.2008 02:02 Zitieren Zitieren

Hallo, Sonja,
Ich habe deinen Bericht gelesen. Ich werde dir, so bald ich kann, ausfuehrlich darauf antworten.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

07.10.2008 03:39 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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07.10.2008 03:39 Zitieren Zitieren

Liebe Sonja,
Du stehst wirklich vor einem Dilemma, das eigentlich nicht haette vorkommen duerfen.
Das oberste Gebot jeder Psychotherapie sollte naemlich der Schutz des Patienten und der therapeutischen Arbeit sein.
Bei meiner psychoanalytischen Ausbildung wurde entsprechend groesster Wert darauf gelegt, dass der Therapeut alle Stoerungen von der Therapie fernhaelt. Dazu gehoert, dass er weder zwei Patienten gleichzeitig behandelt, die eng miteinander verwandt oder befreundet sind (Ausnahme natuerlich Paar- und Familientherapie), noch seine eigenen privaten Bindungen in die Therapie hineintraegt.
Der Grund dafuer ist genau der Konflikt, den du jetzt erlebst. Wenn du den Kollegen ablehnst, zu dem dich deine Therapeutin geschickt hat, weist du ja nicht nur diesen Arzt zurueck, sondern gleicheitig ihren Ehemann.
Du traust dich daher nicht, deinem berechtigten Gefuehl zu folgen, weil du befuerchtest, sie zu kraenken oder zu veraergern (oder gar einen Konflikt zwischen den beiden heraufzubeschwoeren). Der Zwiespalt und die unguten Gefuehle, die du nun erlebst, stellen eine massive Stoerung der psychotherapeutischen Arbeit dar.
Eine weitere Grundvoraussetzung der analytischen Psychotherapie ist ausserdem, dass der Patient nicht gleichzeitig mehrere Therapien (der gleichen Art) macht. Denn du hast absolut Recht, du musst dabei "an zwei Baustellen gleichzeitig graben" und erreichst nicht, was du erwartest und brauchst.
Normalerweise kommen eher Patienten mit diesem Wunsch (nach dem Motto "doppelt haelt besser"blinzeln, es kommt sicher weniger oft vor, dass ein Therapeut seinen Patienten zu einem weiteren Therapeuten schickt, es sei denn, es handelt sich um eine notfallmaessige Urlaubsvertretung.
Denn natuerlich hat das zur Folge, dass bei beiden nur stueckweise "gegraben" wird, und allenfalls eine flache Grube, aber kein fertiges Haus entsteht.
Ich habe meinen Patienten immer erklaert, dass: eine Therapie wie ein Dampfdrucktopf arbeitet, um ein Gericht zu garen, muss sich ein bestimmter Druck aufbauen. Wenn aber permanent zwischendurch der Deckel aufgemacht wird, ist das unmoeglich.
Genauso sollen bei der therapeutischen Arbeit Gefuehle, Ideen, Fantasien und Einsichten entstehen, durch deren Druck dann eine positive Entwicklung eingeleitet wird.
Bei einem solchen therapeutischen Dreieck entsteht auch auch noch sehr leicht Konkurrenz zwischen den beiden Therapeuten, darueber wessen Wort fuer den Patienten mehr Gewicht hat, zu wem er lieber hingeht usw. Ausserdem kann der Patient die beiden Therapeuten gegeneinander ausspielen, beim einen sagen, was er beim anderen nicht offenbart, oder Kommentare der Therapeuten hin- und hertragen.
Ich wuerde dir empfehlen, mit deiner Therapeutin sehr offen ueber deinen inneren Konflikt zu sprechen. Wenn sie dich versteht und einsieht, dass diese Dreieckskonstellation mit ihrem Ehemann eine massive Stoerung fuer die therapeutische Arbeit darstellt, ist es vielleicht moeglich, die Therapie bei ihr fortzusetzen. Die medikamentoese Behandlung sollte dann aber von einem anderen Arzt, nicht ihrem Ehemann, weitergefuehrt werden.
Wenn sie allerdings deine Einwaende nicht gelten laesst und dir deine zwiespaeltigen Gefuehl nicht zugestehen kann, solltest du dich lieber nach einer anderen Therapiemoeglichkeit umsehen. Du hast ein Recht darauf, dich in deiner Therapie nur mit deinen eigenen Problemen auseinanderzusetzen, ohne dass durch ein unklares therapeutisches Setting ein zusaetzlicher Konflikt entsteht.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

07.10.2008 19:43 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

07.10.2008 19:43 Zitieren Zitieren

Danke für Ihre Antwort, Fr. Dr. Anderson.
Gerade heute habe ich mit meiner Therapeutin telefoniert, in der Hoffnung, dass sie nach den 4 Wochen Pause (krank) wieder da ist. Ich habe sie zwar erreicht, aber sie muss leider nochmal in die Klinik und möchte deswegen alles nochmals so lassen, wie es in den letzten Wochen auch war (also dass ich nur zu ihrem Mann gehe). Kurz kam auch das Thema auf, ob es für mich ok ist und da habe ich dann schon gesagt, dass es nicht 100% passt. Aber irgendwie ärgere ich mich auch darüber, dass ich nicht deutlicher geworden bin!!
Nach dem Gespräch habe ich erstmal geweint... Sicher, sie kann nichts dafür dass sie nochmal weg muss - aber ich bin so durcheinander und fühle mich alleine gelassen. Ich wünsche mir einfach, dass jetzt endlich wieder alles "beim alten" ist, dass ich nur zu ihr gehe und wieder die Sicherheit und vertraute Person habe. Gerade jetzt, wo das Studium anfängt und ich eh auf jede noch so kleine Veränderung mit großer Unruhe reagiere, es bringt mich einfach alles durcheinander. Ich weis nicht, wie die nächsten Wochen laufen werden... Ihr Mann schätzt vieles so anders ein.
Ok, für die nächsten Wochen wird mir nichts anderes übrig bleiben als zu ihrem Kollegen/Mann zu gehen, auch wenn mir die Stunden bei ihm kaum etwas bringen, wenn ich ihm nicht alles erzählen kann /möchte und mich nicht genug öffne. Klar, er gibt sich viel Mühe, aber die läuft leider ins Leere bei mir...
Aber die andere Alternative wäre auszusetzen und ein paar Wochen zu warten, bis sie wieder da ist, aber ich glaube das schaffe ich noch weniger. :-(
Einen neuen Therapieplatz möchte ich mir eigentlich nicht suchen, ich möchte einfach nur bei meiner Ärztin bleiben und da die Therapie weitermachen und irgendwann beenden. So, wie ich auch im letzten Jahr angefangen habe bei ihr. Das gab mir so viel Sicherheit.
Gerade laufen mir schon wieder die Tränen über Gesicht - ich weis nicht, wie ich die nächsten Wochen über die Runden bringen soll...
Ich bin froh, dass ich noch eine Kunsttherapeutin an meiner Seite habe, die ich einmal in der Woche sehe zum Malen.
Sonja

12.10.2008 11:09 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

12.10.2008 11:09 Zitieren Zitieren

Hallo Sonja,

soweit ich das verstanden habe, kann eine Therapie verschiedene Aspekte haben. So kann sie stützen, Dir Sicherheit geben, Dich positiv bestärken und Dir so den nötigen Rückhalt geben, im Leben authentisch, lebendig und unverkrampft zu agieren. Ein anderer Aspekt kann sein, dass emotionale Konflikte direkt bearbeitet werden. Das ist meist eher ungemütlich, beängstigend und man fühlt sich unwohl. Denn etwas in Dir will mit dem Thema gar nicht konfrontiert werden, weil es schmerzhaft ist. Trotzdem ist es sinnvoll, weil meist die Bewusstmachung und Auflösung eines zentralen unbewussten emotionalen Konfliktes, der direktere Weg zur "Heilung" sein kann. Meist spielen in Therapien beide Aspekte eine Rolle und der Therapeut setzt sie entsprechend der Situation ein.

Als ich meine erste Therapie angefangen habe, fühlte ich mich bei meinem Therapeuten auch unwohl und irgendwann provozierte er mich und da reichte es mir und ich beendete die Sache. Das war gut, denn es gab mir zum ersten mal in meinen Leben das Gefühl, dass ich "Nein" sagen kann!

Andererseits weiß ich heute, dass es auch gut gewesen wäre, mich diesem unguten Gefühl auszusetzen und tiefer zu gehen, gegen den Widerstand. Weil ich dann zwangsläufig auf meine Konflikte gestossen wäre. Mir hätte es geholfen und das nötige Vertrauen gegeben, die Scheißgefühle auszuhalten, wenn mein Therapeut mir das erklärt hätte, mir erklärt hätte, wie eine Therapie überhaupt "funktioniert". Aus irgendeinem Grund tat er das nicht. Vielleicht habe ich meine Gefühle nicht klar genug artikuliert, vielleicht fehlte ihm die Empathie, vielleicht haben viele Therapeuten auch Angst, das rationale Ich der Klienten anzusprechen, weil die Gefahr immer groß ist, von den Gefühlen weg, in den Kopf zu flüchten. Vielleicht ist es auch einfach egal, weil wenn ich meinen Gefühlen folge, ich sowieso immer dahin komme, wo mein Platz ist, auch wenn die Entscheidungen völlig gegensätzlich aussehen.

Kurzum, es muss kein schlechtes Zeichen sein, dass die Therapie bei ihrem Mann Dich mehr "aufkratzt". Auf jeden Fall solltest Du es ansprechen. Am besten bei beiden und die Reaktion darauf, wird Dir zeigen, wo Du im Moment besser aufgehoben bist.

Alles Gute,
Carsten

09.01.2009 02:16 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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09.01.2009 02:16 Zitieren Zitieren

Hallo, Sonja,
Wie es es denn weitergegangen, ist deine Therapeutin inzwischen zurueck und konntest du deine zwiespaeltigen Gefuehle in Bezug auf ihren Mann als Ersatztherapeuten ansprechen?
Ich halte auch sehr viel von einer qualifizierten Kunsttherapie, die ja den Vorteil hat, mit nonverbalen Mitteln, aus dem Unbewussten heraus, Gefuehle durch kreative Medien auszudruecken.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

16.01.2009 20:52 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

16.01.2009 20:52 Zitieren Zitieren

Zitat von =Dr. Karin Anderson:
Hallo, Sonja,
Wie es es denn weitergegangen, ist deine Therapeutin inzwischen zurueck und konntest du deine zwiespaeltigen Gefuehle in Bezug auf ihren Mann als Ersatztherapeuten ansprechen?
Ich halte auch sehr viel von einer qualifizierten Kunsttherapie, die ja den Vorteil hat, mit nonverbalen Mitteln, aus dem Unbewussten heraus, Gefuehle durch kreative Medien auszudruecken.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson






Hallo Fr. Dr. Anderson,
da schaue ich heute nur rein zufällig hier rein und entdecke, dass der alte Beitrag von mir ganz oben steht und es neue Antworten dazu gibt. Ich hatte die ganze Situation schon so gut wie vergessen.
Seit Mitte November bin ich wieder bei meiner"eigentlichen" Ärztin, ohne parallel Stunden bei ihrem Mann zu haben.
In den 3 Wochen davor als sie noch krank war, habe ich mich entschlossen, eine Art "Pause" zu machen, also auch nicht mehr zu ihrem Mann zu gehen. Ich hatte das Gefühl, dass mir die Therapie dort nicht nur nicht weiterbringt, sondern auch in gewissem Maße "schadet". (Wir haben dieses Thema aber in der letzten gemeinsamen Stunde angesprochen und geklärt, och bin mir sicher, dass es keinerlei "böse Absicht" dahinter gab und er hat hoffentlich auch verstanden, dass sich meine Ablehnung nicht auf ihn als Person bezieht.)
Mittlerweile denke ich, dass es vielleicht auch ganz einfach damit zusammenhängt, dass er eben ein Mann ist (unabhängig davon, ob die beiden jetzt einfach nur Kollgegen sind oder auch noch privat zusammen) und ich über mehrere Jahre mit einer männlichen Person sehr schlechte, fast traumatisierende Erfahrungen gemacht habe. Und das, obwohl sie eigentlich "Vorbildfunktion" und laut Papier "Vertrauensperson" sein sollte... Aber das ist ein anderes Thema, möchte darf nicht eingehen.
Meine Ärztin hatte unter anderem auch den Hintergedanken, dass ich durch die Stunden bei ihrem Mann lernen kann, dass man auch mit Männern reden, eine Beziehung aufbauen kann, ohne dass es eben wieder zu solch einer Situation kommt. Vielleicht war ich aber noch nicht so weit, mich nach den Erfahrungen einem Mann zu öffnen. Ich denke vielmehr, dass dieser Schritt in einem anderen Rahmen stattfinden sollte und wird, dass ich z.B. nicht auf jetzige Dozenten die früheren Erfahrungen übertrage, nur weil er zufällig ein Mann ist und vergleichbare Inhalte vermittelt (nach dem Motto: "Wenn der sich dafür interessiert, ist er bestimmt auch so ein ... Mensch und wird es genauso machen wie damals X"blinzeln. Und ein Dozent hilft mir da gerade (ohne es freilich zu wissen :-) relativ gut weiter, dass es eben auch anders gehen kann, dass ich langsam Vertrauen in seine Art entwickeln kann und mich auf das Lernen bei ihm einlasse.

Wie anfangs schon gesagt, bin ich seit November eben wieder bei meiner Ärztin und fühle mich dort sicher. Die Situation, dass ich so verwirrt war und das für die Zukunft nicht mehr möchte, habe ich in einer der ersten Stunden nach der Pause angesprochen. Die medikamentöse Behandlung wird ein anderer Kolleg nun wieder übernhemen, bei dem ich anfangs einmal war. Ich weis, dass es besser so ist und dass ich es so möchte und nicht anders (auch wenn es aufwändiger ist und mehr Zeit beansprucht).
Wir/Ich habe zwar noch einiges vor mir, aber ich durfte erfahren, dass die Ärztin mich bei den schmerzhaften Erinnerungen und Erfahrungen begleitet und unterstützt es zu bewältigen.

Und das mit der Kunsttherapie ist auch so eine Sache: ich gehe sehr gerne dort hin und kann in der Zeit, während ich male, gut ruhiger werden und auch mal bestimmte Gedanken "loslassen". (Es ist übrigens auch eine Frau, was ich aber damals nicht wusste, als ich mich für genau diese Einrichtung entscheiden habe und den ersten Termin gemacht hatte.)
Leider werden die Stunden demnächst nicht mehr finanziert. Und da ich es nicht selbst zahlen kann, werde ich wohl aufhören müssen, obwohl mir diese Therapieform sehr gut tut und ich in diesem Rahmen teilweise Dinge zulassen oder ausprobieren kann, die ich verdränge. Ich finde es auch recht schade, da ich erst im Laufe der Zeit Vertrauen zu der Therapeutin aufbauen konnte (brauche da immer etwas länger als "normal" - aber was ist schon normal?). Aber jetzt fühle ich ich dort wohl und angenommen - und muss schon wieder gehen...
Meine Therapeutin hat aber heute auch nochmal angeregt, dass ich es nochmals versuchen soll, aber die begründung im letzten Brief war ja eigentlich deutlich, dass sie nichts mehr zahlen dürfen, weil es eben so gesetzlich festgelegt ist. Keine Ahnung, wie ich mich verhalten soll und was es für Möglichkeiten gibt...

Schöner Tag noch!

Grüße
Sonja

16.01.2009 20:53 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

16.01.2009 20:53 Zitieren Zitieren

so, ich hoffe, diesmal ist der Beitrag endlich ok :-)
LG Sonja

22.01.2009 22:10 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

22.01.2009 22:10 Zitieren Zitieren

Schön, dass es doch noch geklappt hat mit dem beitrag :-)
Sonja

 
 

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