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25.11.2008 20:22 Zitieren Zitieren

Flocke
Pointer-User

25.11.2008 20:22 Zitieren Zitieren

Zu dem Traum !

Liebe Frau Dr. Anderson ! Zu Ihre Fragen: Das Auto war ein roter Opel Corsa B. Die Schlange sah schwarz aus, eine ganz dicke ekelhafte Schlange. Als es passiert war, war es an einem Frühlingsnachmittag. Ich war an meinem Geheimversteck. Dort ist auch ein kleiner See und es ist ein Wald dahinter. Ich bin immer dann dort, wenn ich einfach mal Zeit für mich brauche. Und an diesem Tag, brauchte ich Zeit für mich ganz allein. Deshalb bin ich dort hingefahren. Es ist einfach herrlich ruhig dort. Ich genieße diesen Ort. Eigentlich fahren dort auch nie viele Autos, aber in meinem Traum, fuhren viele Autos dort. Als ich die Straße überqueren wollte, war noch kein Auto in Sicht. Also, bin ich rüber und aufeinmal kam das Auto mit schneller Geschwindigkeit auf mich zugerast und hat mich angefahren. Aber mehr kann ich leider nicht von dem Traum erzählen, weil ich nicht mehr darüber weiß. Momentan träume ich nur so einen Mist. Ich hoffe, dass es bald mit dem schlechten Träumen aufhört. Am Sonntag, den 23.11.08, bei der Arbeit, hatte ich einen Schwächeanfall. Ich hatte auch einen zu hohen Blutdruck, mein Puls raste und mein Herz schlug verdammt schnell. Mir war auch total schlecht dabei. Eine von den Ausbildern haben mich in einem Raum gebracht, wo ein Bett war. Ich sollte mich erst hinlegen und mich ausruhen. Die Ausbilder fragten mich, ob ich das schon öfter gehabt hätte. Aber ich sagte, das ich das noch nie hatte. Stimmt ja auch. Ich hatte richtig panische Angst, als ich den Schwächeanfall hatte. Die sagten außerdem zu mir, dass ich das nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Die meinten zu mir, dass das schon eine Warnung meines Körpers gewesen wäre. Meine Ausbilder sagten zu mir, dass ich so auf keinen Fall weiter arbeiten soll. Also musste ich dann zuhause anrufen, damit meine Mutter mich abholen musste. Die Ausbilder sagten dann zu mir, dass ich erst dann wieder zur Arbeit kommen soll, wenn ich mich auskorriert habe. Eher wollen sie mich nicht wiedersehen. Ich sagte nur, ok, wenn es sein muss. Dann bin ich halt nach Hause gefahren und habe mich hingelegt. Und das hat mir echt gut getan. Aber ich verstehe nicht, warum ich in meinem Alter schon so einen Schwächeanfall hatte. Wieso hatte ich so einen Schwächeanfall bekommen ? Was hatte er zu bedeuten ? Einen Tag später, also am Montag, den 24.11.08 bin ich aber wieder zur Berufsschule gegangen, weil es mir ja schonwieder ein wenig besser ging. Meine Mutter hatte mir aber verboten, zur Schule zu gehen, denn sie sagte, dass ich lieber zum Arzt gehen soll, um mich mal durchschecken zu lassen. Aber ich möchte nicht so wirklich, weil ich Angst habe. Meine Mutter meinte das deshalb, weil ich seit einiger Zeit nur noch blass bin und mein Gesicht schmaler geworden ist. Sie meinte, dass ich echt schlecht aussehen würde. Und sie meinte das dann auch mit dem Schwächeanfall, dass das alles nicht normal wäre. Kann ja auch sein. Ich selber habe ja auch schon festgestellt, dass irgendwas mit mir nicht stimmt. Halt wegen den Schwächeanfall usw. Deshalb habe ich ja auch Angst, mich durchschecken zu lassen. Wer weiß, was dabei rauskommt. BITTE ANTWORTEN !!! Danke. LG ! Flocke

08.12.2008 04:25 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

08.12.2008 04:25 Zitieren Zitieren

Liebe Flocke,
Ich habe deine anderen Beitraege auch gelesen. Kein Wunder, dass du dich so belastet fuehlst!
Dein Traum und deine anderen Albtraeume haben auf jeden Fall etwas mit deinen Aengsten zu tun. Angesichts deiner Situation (ich beziehe mich jetzt auch auf deine anderen, frueheren Beitraege) ist das Gefuehl, von deinen Sorgen erstickt zu werden, ja auch sehr verstaendlich!
Wie ich schon vorher gesagt habe, bitte interpretiere diesen Traum nicht einfach woertlich (und lass dir schon gar nicht deinen Geheimplatz vermiesen). Der Traum ist keine Prophezeiung, die auf einen zukuenftiges Unheil hinweisst, sondern zeigt dir, dass du vor deinen Problemen nicht weglaufen kannst.
Solange du deinen Konflikt nicht geloest hast und dich nicht von deiner lieblosen und entwertenden Familie unabhaengig machen kannst, werden dir deine Sorgen und Aengste keine Ruhe lassen, auch an deinem geheimen Zufluchtsort nicht (das ist die Botschaft deines Schlangentraums).
Ich rate dir unbedingt, dir so bald wie moeglich psychotherapeutische Hilfe zu suchen!
Der Schwaecheanfall, den du erlitten hast, darf auf gar keinen Fall zum Anlass genommen werden, dich "zu schonen", zu Hause in deiner vergifteten Familienatmosphaere zu bleiben, und das aufzugeben oder aufs Spiel zu setzen, was dir gut tut und dir helfen kann, endlich unabhaengig zu werden - deine Ausbildung.
Die Ratschlaege vom "Auskurieren" und "Schonen" sind zwar sicher gut gemeint, verkennen dein Problem aber voellig, denn nichts waere verhaengnisvoller fuer dich, als wenn du jetzt aufgibst, das gehaessige "Urteil" deiner Mutter annimmst ("schwach, wertlos, aus dir kann nichts werden, du endest doch in der Gosse" usw.) und dich als krank, labil und nicht mehr belastbar erlebst.
Dein Schwaecheanfall ist ein Warnsignal, das ist richtig. Aber ein Signal deiner Seele und nicht nur deines Koerpers! Du musst jetzt etwas unternehmen, dir die professionelle Hilfe suchen, die dir helfen kann, deine schwierige Situation zu bewaeltigen, erwachsen zu werden und dich aus deinem Elternhaus zu loesen - wie es ja auch in deinem Alter richtig und notwendig ist.
Wenn du dagegen die Rolle der Kranken annimmst und die vermeintliche Schwaeche deines Koerpers durch "Schonung" auszukurieren versuchst, besteht die Gefahr, dass du in eine Angststoerung hineinrutschst und dich dann erst recht abhaengig und verletzbar machst.
Lass dich ruhig durchchecken - steigere dich nicht in den Gedanken hinein: "wer weiss, was da gefunden wird". Mit dieser Befuerchtung haeltst du deinen Hals ja gewissermassen der Schlange zum Wuergen hin! Du bist eine junge gesunde Frau, die zwar derzeit noch mit den Folgen einer schwierigen Familiengeschichte zu kaempfen hat, aber dank ihrer Intelligenz und Motiviertheit alle Aussichten hat, diesen Kampf zu gewinnen.
Koerper und Seele sind eng verbunden, Panikattacken und Schwaecheanfaelle (und Albtraeume) dieser Art sind eine Botschaft deiner Seele, dass du etwas unternehmen musst, um deine Situation positiv zu veraendern.
Bitte nutze diesen Hinweis, lass dich jetzt nicht zur Kranken machen, sondern such dir die psychotherapeutische Unterstuetzung, die dir helfen kann, unabhaengig und selbstbewusst zu werden.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

 
 

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