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05.04.2010 11:46 Zitieren Zitieren

fastx
Pointer-User

05.04.2010 11:46 Zitieren Zitieren

Probleme mit WG Mitbewohner

Hallo,

mein WG Mitbewohner tut nichts für die WG. Er kauft kein Spülmittel, Toilettenpapier, Müllbeutel, Feudelt und Putzt nicht, benutzt sämtliches Geschirr wäscht es dann nicht ab und läßt seinen Müll in der Küche wochenlang auf dem Tisch liegen anstatt ihn in den bereitstehenden Mülleimer zu tun und auch im Bad liegt alles rum.

Viel gravierender ist jedoch, ich schließe mein Zimmer ab, nur ich denke mein Mitbewohner verschafft sich Zugang zu meinem Zimmer wenn ich nicht da bin.

Es ist ein altes Schloss mit diesen großen Schlüsseln wo dann auch mal mehr als 1 Schlüssel passt. Gemerkt habe ich´s nachdem des öfteren das Schloss, das sonst einwandfrei funktoniert, total geharkt hat und ich die Tür kaum aufschließen konnte.

Nur was soll ich jetzt tun ?
Wenn ich ihn auf den Müll usw. anspreche gibt´s nur Jaaaaa. aber nicht´s passiert. Außerdem geht er mir inzwischen total aus dem weg, jedes aufeinandertreffen vermeidet er

Das mit dem Zimmer is für mich aber noch ne ganz andere Kategorie.
Nur wird er das auf jeden Fall abstreiten und Beweisen kann ich´s natürlich nicht.

Soll ich noch eine Kette vor die Tür hängen ? ... aber wiso soll ich mich durch den so einschränken lassen ... sowas gibt´s doch gar nicht ?


(Ausziehen können mömentan leider weder er noch ich. Unter anderem arbeitstechnische Gründe))

24.04.2010 21:48 Zitieren Zitieren

DaisyJean
Pointer-User

24.04.2010 21:48 Zitieren Zitieren

Oh yeah,

ich kenne das Problem...nicht so extrem, aber in anderen Variationen. Ich hab´s gearde auch total satt, ständig mit Leuten zusammenzuwohnen, die entweder keinerlei Erziehung genossen haben oder diese geflissentlich ignorieren. Dass sowas wie das Saubermachen+Trockenwischen hinter sich, Beteiligung an gemeinsamen Haushaltsgütern etc. überhaupt noch ansprechen muss, ist schon ziemlich bitter.
In deinem Fall ist da smit dem Zimmer natürlich superärgerlich...vielleicht kannste ja mal vorsichtig fragen? Fehlt denn schon mal was? Vielleicht hat er ja "nur" eine andere Vorstellung von Privatsphäre? Sonst: knallhart Kette dran! Verdirbt zwar die WG-Atmosphäre, aber die scheint ja eh schon kräftig gelitten zu haben... Sehr, sehr ätzend.

02.05.2010 17:41 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

02.05.2010 17:41 Zitieren Zitieren

Hallo,
Nicht nur ich, sondern vermutlich sehr viele userer User kennen das Problem mit leidigen Mitbewohnern entweder aus eigener Erfahrung oder von Freunden!
Dein Mitbewohner ist es vermutlich von zuhause aus gewohnt, dass seine Eltern ihm alles hinterraeumen, und haelt es daher nicht fuer noetig, fuer irgendetwas in eurer WG die Verantwortung zu uebernehmen. Der Dreck, den er hinterlaesst, scheint ihn selbst ja nicht zu stoeren, und er beteiligt sich nicht an der gemeinsamer Anschaffung notwendiger Reinigungs- oder Hygieneartikel, weil er sie entweder nicht benutzt - oder bequemerweise immer wieder vorfindet!
Entweder ihr habt, bevor ihr zusammengezogen seid, keine klaren Regeln fuers Zusammenleben vereinbart - oder dein Mitbewohner “just doesn’t give a shit”, wie es hier in den USA heisst.
Viele junge Leute halten schriftliche Vereinbarungen, die Pflichten und Rechte innerhalb der WG regeln, fuer uebertrieben, oder gar spiessig, oder sie kommen gar nicht auf die Idee, das so etwas ueberhaupt noetig sein koennte - weil sie vorher noch nie mit jemandem zusammengelebt haben, der sich so unsozial verhielt.
Und dann trauen sie sich vielleicht auch nicht, dem ferkeligen Schnorrer deutlich genug ihre Meinung zu sagen, aergern sich zwar furchtbar ueber ihn, aber ziehen auch keine Konsequenzen, entweder weil sie nicht als “pedantischer Meckerer” dastehen wollen, oder weil sie, wie du, in unglaeubigem Erstaunen verharren, dass “das doch wohl nicht wahr sein darf”.
Wenn es sich nun nur um eher harmlose Gedankenlosigkeiten deines Mitbewohners handelte, hatte ein “offizielles” Gespraech zumindest Aussicht darauf, das notwendige Regeln in Zukunft eingehalten werden.
Nach deiner Beschreibung leistet sich dein Mitbewohner aber kein gelegentliches Vergessen, sondern benimmt sich grundsaetzlich daneben - und reagiert auch nicht darauf, wenn er auf mangelnde Kostenbeteiligung oder Hinterlassung von Muell in der Kueche angesprochen wird. Daher ist nicht wirklich anzunehmen, dass er nun ploetzlich sein antisoziales Verhalten einsieht, ruecksichtsvoller und zu einem angenehmeren Zeitgenossen wird.
Eine noch ernstere Sache ist dein nicht ganz unbegruendeter Verdacht, dass sich dein Mitbewohner heimlich Zugang zu deinem Zimmer verschafft, und sich an deinen Sachen zu schaffen macht, vielleicht sogar stiehlt.
Wenn das der Fall ist, hilft sowieso kein Versuch, irgendetwas im Guten zu bewegen. Da du ihn vermutlich mangels Beweisen nicht anzeigen kannst, gibt es wirklich nur eins - das Schloss auszutauschen oder, noch besser, auszuziehen. Letzteres kommt fuer dich, wie du sagst, ja nicht infrage, also musst du aufhoeren, dich wie Christian Morgensterns Palmstroem zu verhalten, nach dem Motto, “was nicht sein darf, kann nicht sein”, und aktiv werden.
Tausch dein Schloss aus, oder sichere die Tuer mit einem Riegel, damit keiner ohne deine Erlaubnis in dein Zimmer gehen kann. Nimm eine eigene Toilettenpapierrolle mit aufs Klo - so laecherlich das auch klingt, in vielen WGs ist das eine Notwendigkeit, weil immer wieder jemand die letzte Rolle aufbraucht und keine neue hinhaengt.
Benutze dein eigenes Geschirr und bewahre es nach Gebrauch in deinem Zimmer auf. Kauf dein eigenes Spuelmittel und deine eigenen Muellbeutel und lass sie nicht in der Kueche liegen. Und leider auch: halte dich nach Moeglichkeit nicht in der Kueche auf - es sei denn du laesst dich darauf ein, den Muell immer wieder selber wegzuraeumen.
Auf die Dauer, das kann ich dir allerdings schon prophezeien, wirst du dieses aggressionsgeladene Arrangement nicht aushalten, denn es geht letztendlich auf Kosten deiner Lebensfreude. Auch wenn dir der Gedanke bisher ganz und gar nicht gefaellt - falls du diesen Mitbewohner nicht loswerden kannst, solltest du dich so bald wie moeglich nach einer anderen Bleibe umsehen!
LG, Dr. Karin Anderson

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