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08.11.2009 01:47 Zitieren Zitieren

Dian
Gast

08.11.2009 01:47 Zitieren Zitieren

ich stehe vor dem nichts

Guten Morgen, ich hab eine Menge Problem...

ich schildere es mLa genauer,

vor knapp 2Jahre erkrankte meine mutter an Lungenkrebs, am anfang redete sie das noch Runter später konnte sie sich fast nichtmehr bewegen, ich hab die schule immer öffters links liegen lassen um ihr zuhause zu helfen, da Mein vater abgehauen ist und mein bruder ausgezogen ist... ich hab ihn oft um hilfe gebeten, aber er sagte immer er hat eigene probleme... (er hat nur ein problem das ist seine faulheit)
ich verlor meinen schulabschluss und als ich wieder einen neuen platz bekam wurde ich Mobbing opfer da ich ein Mutterkind sei (ich habe nur meiner krebskranken mutter im haushalt geholfen oO) später blieb ich der schule wieder fern... und wurde zum ende der schule verwiesen,

Nun ist meine mutter vor 2Monaten gestorben... sie sagte das sie geheilt ist aber ich wusste eh das es nicht so ist,

Nun zu meinem problemen...
Ich bin 16 und habe keinen schulabschluss...
was kann ich machen ich will ihn ja nachhohlen aber ich habe angst wieder mobbing opfer zu werden...

Mein bruder ist das alles ****** egal er sagt ich soll sehen wo ich stehen bleibe oO

kann man seinen haubtschulabschluss wieder nachhohlen auch wenn man 16 ist?

der Tod meiner mutter nimmt mich ziemlich mit
da ich mich ja lange um sie gekümmert habe...
sollte ich mal zum psychologen gehen?

die frage wird mir hier wohl keiner beantworten können: Mein vater will jetzt in das haus meiner mutter ziehen (sie waren noch nicht geschieden) und seine neue freundin wegen der er meine mutter verlassen hat dahin mitnehmen... ich finde das ist ne scheißaktion von ihm er hat sich nicht um meine mutter gekümmert aber wo sie tod ist will er das haus, na ich hatte ja einen schönen erzeuger...
kann man da was unternehmen damit er das haus eben nicht bekommt?

08.11.2009 16:04 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

08.11.2009 16:04 Zitieren Zitieren

Liebe Dian,
Ich möchte dir erstmal mein herzliches Beileid für deinen grossen Verlust aussprechen. Du hast wirklich sehr viel Schweres durchmachen müssen und stehst leider jetzt auch offenbar noch ganz allein vielen Problemen gegenüber.
Wie lebst du denn jetzt, allein mit deinem Bruder zusammen? Wer kümmert sich um euch, habt ihr einen Vormund oder hat dein Vater noch das Sorgerecht? Wie sieht es für euch finanziell aus, bist du abgesichert?
Ich finde es sehr gut, dass du dich trotz deiner damaligen schlechten Erfahrungen entschieden hast, den Hauptschulabschluss nachzuholen. Das ist nicht nur sehr wichtig für deine berufliche Zukunft, sondern so ein Ziel wird dir auch helfen, deine Trauer über den Tod deiner Mutter besser zu verarbeiten. Mit 16 kannst du auch noch zu einer ganz normalen Tagesschule gehen (weitere Möglichkeiten wären Abendschule oder VHS, wenn du schon arbeiten müsstest). Du müsstest dich umsehen, welche Schule für dich infrage kommen kann (am besten eine kleinere, an der mehr persönliche Betreuung möglich ist).
Bei der Anmeldung solltest du darum bitten, dass deine neue Klasse auf deine Ankunft vorbereitet wird, also erfährt, warum du deinen Schulbesuch unterbrechen musstest und dass du jetzt, nach dem Tod deiner Mutter, wieder anfangen willst. Dadurch werdem deine Mitschüler dich besser verstehen können und das Risiko des Mobbings ist sehr viel geringer, als wenn sie keine Ahnung haben, was bei dir los war.
Deine Idee, mit einem Psychotherapeuten über alles, was dir widerfahren ist, zu sprechen, finde ich sehr vernünftig, du brauchst ganz sicher eine seelische Unterstützung und diese Gespräche können dir bei deinem Abschied und Neuanfang sehr helfen.
Versuch, dir die scheinbar kaltschnäuzige Art deines Bruders nicht so zu Herzen zu nehmen - er hat den Tod deiner Mutter sicher genauso wenig verwunden wie du, kann mit seinen Gefühlen aber wesentlich schlechter umgehen. Natürlich ist es sehr schade, dass es ihm jetzt nicht möglich ist, mit dir zusammen zu trauern - dadurch geht ihm ja selbst sehr viel Trost und seelische Unterstuetzung verloren.
Ob dein Vater Erbe eures Hauses ist und welche Rechte ihm zustehen, müsstest du dir von einem Anwalt oder einer öffentlichen Rechtsberatung erklären lassen. Hat deine Mutter eigentlich ein Testament gemacht, ist irgendwelche Vorsorge für dich und deinen Bruder getroffen worden?
Da du dich ja offenbar weder an deinen Vater noch an deine Bruder wenden kannst, wäre es schön, wenn du irgendeine andere Vertrauensperson hättest, an die du dich wenden kannst. Gibt es keinen Verwandten, keine guten Bekannten, ehemaligen Lehrer oder anderen vertrauenswürdigen Erwachsenen, der dir jetzt beistehen könnte?
Ich wünsche dir jedenfalls sehr viel Kraft und alles Gute, um diese schwierige Zeit zu überstehen.
Liebe Grüsse, Dr. Karin Anderson




 
 

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