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02.09.2010 13:36 Zitieren Zitieren

Facebook-User Leo
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02.09.2010 13:36 Zitieren Zitieren

WG-Probleme

Sehr geehrte Dr. Anderson,
ich wohne in Mainz in einer 3-er WG. Wir waren schon immer sehr unterschiedlich, aber irgendwie eskaliert die Situation jetzt immer mehr. Meine Mitbewohner sind Andi (29) und Mike (21). Ich bin 20. Andi ist ein sehr ruhiger Typ, schon voll im Job, steht sehr früh auf und geht zur Arbeit in einer Werbeagentur. Wenn er nach Hause kommt, geht er meist gleich in sein Zimmer und schaut fern oder liest. Mike ist das Gegenteil. Er macht eigentlich ein Praktikum, aber ist irgendwie trotzdem ständig in der Wohnung, kocht groß und lässt hinterher alles in der Küche liegen. Gerne fährt er auch übers Wochenende weg, hat aber vorher noch voll gekocht und hinterlässt Chaos. Andi sieht es aus Prinzip nicht ein, hinter ihm herzuräumen, aber redet auch nicht mit Mike, dass ihn das stört, dass in der Küche immer alles umeinanderliegt. Andi selbst kocht so gut wie nie, macht sich nur Brote und wärmt sich was in der Mikrowelle auf oder macht sich Pizza im Backofen. Ich würde schon ab und zu gerne was kochen und dann habe ich Mike halt öfter mal gesagt, dass er doch bitte aufräumen soll, damit ich auch kochen kann. Nach und nach macht Mike das jetzt auch ab und an.
Was mich halt so stört ist, dass ich immer der Dumme bin, der die Probleme ansprechen muss und der mit Mike diskutieren muss, obwohl das Andi noch viel mehr stört, wie er in Zweier-Gesprächen immer wieder betont. Aber er selbst spricht nie mit Mike! Dabei ist er erstens doch viel älter und zweitens wohnt er schon viel länger da (er ist der Hauptmieter, Mike wohnt seit 1 ½ Jahren da und ich bin erst vor sechs Monaten eingezogen). Das nervt mit total.
Also Dr. Anderson, was soll ich da machen? Wie kriegt man Mike dazu, nicht so egoistisch rumzusauen und Andi dazu, dass er auch mal was sagt? Oder soll ich mir lieber eine andere WG suchen? Das würde natürlich Stress und Nerv bedeuten, vor allem wo die Lage echt gut ist und das Zimmer schön groß.
Bin gespannt auf eine Antwort. Viele Grüße
Leo

03.10.2010 22:59 Zitieren Zitieren

Facebook-User
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03.10.2010 22:59 Zitieren Zitieren

Hallo, Leo,
Du sprichst ein leider typisches WG-Thema an, nämlich die mangelnde Auseinandersetzungsbereitschaft einiger Mitbewohner bei Problemen mit dem Zusammenleben. Zwar wird unter vier Augen durchaus betont, dass man ein bestimmtes Verhalten auch ziemlich übel findet, aber öffentlich scheut man den Konflikt und hält den Mund.
Ich würde dir empfehlen, Andi und Mike vorzuschlagen, regelmässig einmal im Monat ein WG-Treffen abzuhalten, bei dem Probleme angesprochen und Vorschläge zur Verbesserung des Zusammenlebens gemacht werden können. Mach ihnen dabei deutlich klar, dass du nicht bereit bist, den Status quo mit Mikes Schluderigkeit weiter hinzunehmen. Schliesslich hast du ein Recht auf anteilige Küchenbenutzung und dazu gehört nunmal, dass alle Mitbewohner nach dem Kochen abwaschen, aufräumen und Herd und Arbeitsflächen saubermachen.
Du solltest auch ankündigen, dass du dir notfalls ein Zimmer in einer anderen WG besorgen wirst, damit deine Mitbewohner sehen, dass du wirklich unter diesem Zustand sehr leidest und dir dieses Problem ernstlich zu schaffen macht. Sag ihren: “Vielleicht ist euch nicht klar, dass mich das jedesmal wirklich wütend macht und ich gar keine Lust mehr habe, unsere Küche zu benutzen... ich will nicht in einer WG leben, wo ich dauernd auf einen meiner Mitbewohner sauer sein muss...” oder so ähnlich.
Ich könnte mir vorstellen, dass deine Mitbewohner, besonders, wenn sie dich mögen und im Zusammenleben angenehm finden, nicht besonders erpicht darauf sind, dich ausziehen zu lassen und wieder nach einem neuen Wohngenossen zu suchen. Sollte dass aber nicht der Fall sein, und du erreichst nichts mit deinen Vorschlägen, musst du wohl leider in den sauren Apfel beissen und dich tatsächlich nach einer neuen WG umsehen.
LG, Dr. Karin Anderson

10.10.2010 12:10 Zitieren Zitieren

Facebook-User Shirley
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10.10.2010 12:10 Zitieren Zitieren

Ich würd da erstmal wohnen bleiben, aber mich nicht mehr so engagieren, dass die anderen miteinander reden. Hauptsache ist doch, das Kücheaufräumen klappt und du wirst dadurch net eingeschränkt.

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