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05.08.2010 15:53 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

05.08.2010 15:53 Zitieren Zitieren

erneute psychotherapie vor 2-jahresgrenze

Hallo Fr. Dr. Anderson,
ich war von 2007 bis juni 09 in einer tiefenpsychologischen/analytischen psychotherapie, die dann von der therapeutin vorzeitig beendet wurde, u.a. weil das vertrauensverhältnis zerstört war und sie sich nicht kompetent genug fühlte, um mit der symptomatik umzugehen.
mittlerweile bin ich bei einer anderen (auch gesetzliche) krankenkasse.
nach einem jahr suche habe ich eine neue therapeutin gefunden und möchte bei ihr mit einer verhaltens-/traumatherapie anfangen, es geht auch um eine andere diagnose und symptomatik/zielsetzung als damals vor 3 jahren.
da aber die wartezeit von 2 jahren nach der ersten therapie noch nicht vorbei ist - muss ich die frühere therapie auf dem antrag angeben, auch wenn es eine andere erkrankung war? was für folgen hat es, wenn ich bei früherer therapie auf dem antrag "nein" ankreuze? fragt die neue kk bei der früheren kk nach, ob bzw. wann eine psychotherapie erfolgte?

und was, wenn ich (wie geplant) "ja" ankreuze, was bedeutet das für die bewilligung, wird die therapie unter umständen nicht gezahlt, weil die erste abgebrochen wurde? oder werden - da ca. 70 analytische stunden damals stattfanden - nur noch rund 10 bzw. 30 (bis zur höchstgrenze von 80/100 stunden bei verhaltenstherapie) stunden genehmigt und die alten sitzungen angerechnet? muss die neue thera begründen, warum die alte therapie beendet wurde und irgendwelche unterlagen von damals mitschicken (die hat nämlich weder sie noch ich und ich lege keinen wert auf einen erneuten kontakt zur alten therapeutin geschweige denn auf ihre einschätzung/berichte)?

gibt es die möglichkeit, die erste psychotherapie als "ungültig" (wie wenn sie nie gewesen wäre, da meiner meinung nach fachlich nicht in ordnung) erklären zu lassen, weil z.b. die therapeutin nie mit mir über ziele gesprochen hat (als ich es ansprach war die antwort, sie lasse sich nicht vorschreiben, wie sie zu arbeiten habe...) oder weil die therapeutin die therapie übernahm, obwohl sie mir am ende sagte, sie könnte mit einem bestimmten symptom (das ich ihr bereits in den vorgesprächen sagte) nicht umgehen oder meine lebensgeschichte würde sie "krank" machen? oder weil sie, als durch ein bestimmtes ereignis frühere traumatische erinnerungen hochkamen, mir verboten hat in der therapie darüber zu sprechen oder ohne mein wissen/einverständnis berichte aus der klinik an eine andere klinik gefaxt hat? oder weil sie mir nie eine diagnose sagen/erklären konnte?


danke für hinweise
julia

06.08.2010 12:57 Zitieren Zitieren

Stine
Gast

06.08.2010 12:57 Zitieren Zitieren

Hallo Julia,
wende dich am besten direkt an deine Krankenkasse, die helfen dir sicher weiter, denn die entscheiden ja auch über die Kostenübernahme. Auf keinen Fall solltest du die vorherige Therapie beim Antrag mit Nein ankreuzen (evtl. Versicherungsbetrug...), denn die neue Krankenkasse fordert sich die Unterlagen der alten Krankenkasse an.
Aus welchen Gründen eine vorherige Therapie abgebrochen wurde bzw, geendet hat, spielt für die Krankenkasse keine Rolle. Es liegt jetzt in der Entscheidung der Krankenkasse, eventuell sieht die Krankenkasse es so, dass durch den Wechsel der Therapieform ein kompletter Neuantrag besteht. Ansonsten kann es auch sein, dass die Krankenkasse von deiner neuen Therapeutin ein Bericht für die Begutachtung anfordert (da die Krankenkassenmitarbeiter nicht über med. Fachwissen verfügen). Es gilt zwar die Richtlinie, dass erst wieder nach 2 Jahren eine Therapie begonnen werden soll, aber mit entsprechender Begründung, also wenn es medizinisch notwendig ist, gilt das nicht!
Also spreche am besten mit deiner Krankenkasse,
ich wünsche dir alles Gute und drücke dir die Daumen, dass alles reibungslos läuft
Liebe Grüße

10.08.2010 14:13 Zitieren Zitieren

jens
Pointer-User

10.08.2010 14:13 Zitieren Zitieren

Hallo Julia,

Stine hat Recht, die zwei Jahre "Wartezeit" zwischen dem Ende einer Therapie und dem Beginn einer neuen Therapie bedeuten keine automatische "Therapiesperre". Wenn es medizinisch sinnvoll ist, kann eine Therapie auch vorher genehmigt werden. Aber dies ist natürlich vom konkreten Fall abhängig.

Ich schließe mich Stines Empfehlung an, Deine Krankenkasse zu kontaktieren und die abgebrochene Therapie auf keinen Fall zu "verheimlichen".

Viele Grüße
Jens

 
 

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