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19.09.2010 18:33 Zitieren Zitieren

Flocke
Pointer-User

19.09.2010 18:33 Zitieren Zitieren

medizinische Reha !

Liebe Frau Dr. Anderson !
Ich hatte Ihnen ja schonmal geschrieben, dass ich 7 Wochen im Krankenhaus war, wegen Depressionen. Eine Sache war auch das Thema "Alkohol", wie Sie sich bestimmt daran erinnern können. Ich habe Ihnen auch geschrieben, dass ich in einer Rehabilitationseinrichtung müsse. Der Kostenträger für die medizinische Reha ist bei mir die Rentenkasse. Ich habe von dieser Kasse eine Dauer für die Reha von 13 Wochen zugesagt bekommen. Mittlerweile bin ich schon 4 Wochen dort, stationär. Der Arzt von dort, hat mir schon gesagt, dass er wahrscheinlich den Antrag verlängern müsste, weil ich noch nicht nach den 13 Wochen soweit bin, dass ich entlassen werden könnte. Mein Arzt und meine Betreuerin sagten schon zu mir, dass ich damit rechnen muss, dass ich 1 Jahr dort bleiben muss, stationär. Wenn das so sein sollte, wäre das gar nicht so schlecht, denn ich merke, dass es mir dort gut tut, dass ich da bin und dass ich dort geholfen werde. Ich fühle mich auch dort echt wohl. Denn ich verstehe mich mit den anderen supergut und sind auch alle sehr nett. Ich hatte mich letzte Tage mit einem Jungen unterhalten. Er hat mir erzählt, dass er schon knapp 1 Jahr dort ist. Aber er muss noch einige Monate dort bleiben. Das gute dort ist auch, dass ich jedes 2. Wochenende nach Hause darf mit 1 Übernachtung, wie zum Beispiel dieses Wochenende. Aber ich muss gleich schon wieder zurück. Was sagen Sie denn dazu, ich meine dass mit der Dauer von 1 Jahr und alles andere ? Ich finde es wohl besser so ! Bitte Antwort ! So, ich muss jetzt leider off gehen, da ich nun zurück muss, sonst wird es gleich zu spät, wenn ich dort ankomme. Danke schön schon mal im Vorraus ! Liebe Grüße ! Flocke (Kerstin)

20.09.2010 18:30 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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20.09.2010 18:30 Zitieren Zitieren

Hallo, Kerstin,
Ich freue mich, dass dir die Reha-Klinik gefaellt und dass du das Gefuehl hast, die Therapien und Gespraeche dort sind hilfreich und tun dir gut.
Medizinische Reha-Massnahmen sind oft auf laengere Verweilzeiten ausgerichtet, denn bei Erkrankungen und Stoerungen, die sich ueber viele Jahre entwickelt haben, bedarf es auch meist einer laengerfristigen Therapie, um positive Veraenderungen nicht nur einzuleiten, sondern das Erreichte auch zu stabilisieren.
Ob daraus nun tatsaechlich ein ganzes Jahr werden wird - das ist sicher erstmal eine grob ueberschlaegige Ueberlegung, und es wird sich erst mit der Zeit herausstellen, wie lange der Aufenthalt dort fuer dich sinnvoll und notwendig ist.
Nach meiner Kenntnis solcher Einrichtungen nehme ich nicht an, dass man dich ohne ausreichenden Grund dort laenger als noetig stationaer behandeln wuerde.
Was fuer Therapieangebote kannst du denn eigentlich dort wahrnehmen? Sicher hast du einen ziemlich ausgefuellten Stundenplan.
LG, Dr. Karin Anderson

26.09.2010 12:46 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

26.09.2010 12:46 Zitieren Zitieren

Liebe Frau Dr. Anderson!
Die Reha-Einrichtung ist sowas wie Wohngemeinschaften. In dieser Einrichtung sind insgesamt 4 Wohngemeinschaften pro Wohngemeinschaft leben 5 Leute, jeweils 2 Frauen und 3 Männer. Neben den Therapieangeboten, hat jeder Klient seine Aufgaben, die noch innerhalb des WG`s-Leben gemacht werden müssen, wie zum Beispiel den Einkaufsdienst, Spüldienst, Putzmittelbestellung, Reinigungsaufgaben, Getränkebestellung, Müllamt,etc. Desweiteren muss jeder seine Wäsche selbst waschen und sein Zimmer sauber und aufgeräumt halten. Meine Therapieangebote sind zum Beispiel Ergotherapie, dort mache ich zur Zeit Seidenmalerei, habe schon einige Tücher bzw. Fensterbilder fertig und bin nun mit einem neuen Tuch angefangen. Dann habe ich noch Entspannung, Walking, Lese-Presse-Gruppe auf dem Plan stehen. Das alles macht sehr viel spaß. Desweiteren habe ich noch Kochen auf dem Plan stehen, einmal in der Woche. Wir haben eine Köchin in dem Haus und mit ihr muss ich dann ein Vormittag in der Woche für die Allgemeinheit kochen. Meine Betreuerin/Leiterin des Hauses fragte mich am Freitag, ob ich mir das auch vorstellen könnte, 2 oder 3 mal in der Woche mit der Köchin zusammen zu kochen. Da habe ich aber gesagt, dass ich das von der belastung her noch nicht kann. Die sagten, wäre auch in ordnung. Unter anderem warum ich nicht so belastbar bin ist, weil ich unter extreme Schlafstörung leide. Jede Nacht kann ich nicht länger, als 3 Stunden schlafen. Über diese Anzahl an Schlaf komme ich nicht hinaus. Meine Betreuerin und die Leiterin des Hauses sagten zu mir, dass es eindeutig zu wenig ist. Stimmt auch. Denn durch zu wenig Schlaf bin ich nur gereizt und gerädert und weiß selbst mit mir nichts anzufangen. Meine Betreuerin und die Leiterin sagten mir im Gespräch, dass ich das Problem, in der Visite mit dem Arzt besprechen soll. Die Visite habe ich ja morgen Nachmittag, dann werde ich dass mal ansprechen. Dann habe ich auch noch Spaziergang auf dem Plan stehen. Die Therapienangebote und die übrigen Aufgaben machen mir aber alle sehr viel spaß. Aber Sie haben recht. Mein Plan ist schon sehr ausgefüllt. Das merke ich auch manchmal sehr. Vor allem ist es auch sehr anstrengend, wenn ich zusätzlich noch oder zwischendurch Gespräche habe. Aber das wichtigste ist, dass es mir hilft und gut tut. Was ich noch außerdem so anstrengend finde ist, dass ich immer noch die Phasenschwankungen habe. Ich meine, ich habe einige Tage, wo ich einigermaßen gut zurecht bin und dann wieder mehrere Tage am Stück, wo ich nur weinen könnte. So wie heute und die vergangenen Tage, ist mir nur zum Weinen zu Mute und das sogar, obwohl es keinen Grund zu gibt. Woher kommen die krassen Schwankungen eigentlich ? So, nun muss ich leider offline gehen, da ich mir noch Notizen für die Visite morgen, machen muss und meine Wäsche waschen muss und noch einen Spaziergang machen wollte ! Bis demnächst mal ! Bitte Antwort ! Danke ! Bye ! Lg ! Flocke (Kerstin)

25.12.2010 14:49 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

25.12.2010 14:49 Zitieren Zitieren

Liebe Frau Dr. Anderson ! Nun bin ich schon seit Mitte August in einer Reha-Einrichtung, die sehr gut ist. Die Rehamaßnahme hilft mir sehr gut bislang.In meiner Wohngruppe läuft es auch ganz gut. Ich komme mit allen Klienten, auch aus den anderen Wohngruppen gut zurecht. Mein Arzt und meine Betreuerin und die Leiterin des Hauses sagten zu mir, dass ich bis zu einem Jahr dort bin. Aber das macht überhaupt nichts, denn ich fühle mich dort gut aufgehoben. Meine Erkrankung (Depression) läuft immer noch sehr phasenhaft ab. Ich habe nun als Therapie auch jetzt PTS und PT. Dort wird natürlich über diese Erkrankung und Medikamente gesprochen. Vor gut 3 Wochen ging es mir wieder so schlecht, dass ich beinahe wieder ins Krankenhaus musste. Somit habe ich jetzt noch mehr Medikamente die ich nehmen muss. Aber mit der Medikamentendosis, die ich insgesammt pro Tag habe, bin ich zufrieden. Danach ging es mir wieder besser. Aber nun geht es mir wieder schlechter. das heißt, wieder unter der Linie. Das ist also bei mir sehr phasenhaft. Die sagten zu mir, dass es nicht so gut wäre, immer diese extremen Schwankungen. Vielleicht interessiert es Ihnen ja, welche Medikamente ich bekomme. Ich beschreibe es Ihnen jetzt. Ich bekomme Amitriptylin: abends 100mg, Nortrelen: morgens 50mg, Mirtazapin: zur Nacht 30mg und Perazin: zur Nacht 50mg. Das alles bekomme ich natürlich täglich. Die Menge ist für mich ganz gut. Jetzt Wheinachten durfte ich für 2 Übernachtungen nach Hause. Silvester darf ich auch für 2 Übernachtungen nach Hause. Aber danach muss ich 3 Wochenenden hintereinander dort bleiben. Aber das ist echt nicht schlimm. Ich merke, dass es mir sehr gut tut dort. So eine Erkrankung braucht sehr viel Zeit, dass es besser wird. Ich bin nach den Tharpieneinheiten immer so groggy, also müde und total geschlaucht. Ich brauche auch noch zusätzliche Pausen, weil ich es sonst bis ende des Tages nicht durchhalte. Zur Zeit habe ich auch bis 2 mal pro Woche Albträume. Das habe ich auch schon meinen Arzt und auch meine Betreuerin gesagt. Ich habe darüber gesprochen und ich merkte, dass es mir gut getan hat. Mein Arzt sagte mir, dass ich nun so einiges verarbeite. Mein Arzt hat nun rausgefunden, dass ich diese Erkrankung schon seit meiner Kindheit habe. Ich hätte viel eher eine Therapie machen sollen, sagte er. Aber er sagte auch, dass ich es nicht so ernstgenommen habe, also auch deswegen erst dieses Jahr erfahren habe. Naja, ich muss erst mal sehen, wie es sich weiterentwickelt und wie es mit mir weitergehen soll, auch beruflich gesehen. Ich muss bald ein Praktikum von meinem Arzt aus machen, damit er sehen kann, in wiefern ich belastbar bin oder ob es noch gar nicht geht. Naja. Alles mal abwarten. So, nun muss ich leider schon offline gehen, da wir gerade Besuch bekommen haben und meine Nichte da ist. Bis bald mal ! Lg ! Flocke (Kerstin)

 
 

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