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12.02.2011 18:24 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

12.02.2011 18:24 Zitieren Zitieren

blutungen trotz pilleneinnahme

hallo. ich muss das jetzt mal hier los werden. also ich habe zwei kinder alter 3 und der kleine 5 monate. zur zeit reizt meine große mich sehr. man kann ich nichts recht machen. wenn man mit ihr soielt dreht sie nach fünf minuten ab und schmeißt die sachen rum. sie hört nicht mehr auf uns wenn wir ihr etwas sagen. ich behandle beide kids gleich. ich muss mich so oft zusammen reißen bei ihr das ist wahnsinn. zur zeit sieht es aber bei mir nicht so toll aus. auf grund des ganzen stresses hier zu hause habe ich angst das die beziehung zu meinem mann kaputt geht. ich habe seit vier wochen blutungen. mein arzt hat extra nach zysten geschaut aber es sind keine vorhanden. es sind schmierblutungen. was kann ich denn dagegen tun? ich will den rummel nicht mehr haben

14.02.2011 17:35 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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14.02.2011 17:35 Zitieren Zitieren

Hallo,
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie stressig die Situation mit zwei Kleinkindern für dich ist. Dein Baby braucht ja viel Fürsorge, und die Dreijährige ist sicher eifersüchtig, und dazu ohnehin gerade in dem Alter, wo alles nur "nein!" und "will nicht!" heisst.
Ich kann dir aus meiner eigenen Erfahrung als Mutter zweier (inzwischen erwachsener) Kinder und aus meiner Psychotherapeutischen Praxis ein paar Tipps geben, die dir dabei helfen können, ein bisschen Abstand zu gewinnen und den Stress etwas zu mindern.
Du sagst, dass du dich bemühst, deine beiden Kinder gleich zu behandeln. Das ist zwar im Prinzip sehr lobenswert, aber in dieser Situation nicht der erfolgversprechendste Ansatz.
Dein kleiner Sohn braucht ja naturgemäss mehr "hands-on" Versorgung als die Tochter, die bereits ein wenig selbständiger ist. Was sie braucht, ist eine andere Art von Zuwendung, nicht nur Füttern, Wickeln, Kuscheln und Babytalk.
Daher solltest du die beiden unterschiedlich behandeln, d.h. gerade betonen, dass die Dreijährige schon so gross ist, dass sie andere Dinge tun kann als der kleine Bruder! Lass sie im Haushalt "helfen", widme ihr eine tägliche Mutter-Tochter-Alleinzeit (während der das Baby schläft oder der Vater sich kümmert - der natürlich auch eine Vater-Tochter-Zeit einhalten sollte).
In dieser Zeit lies ihr vor (z.B. Astrid Lindgrens "Ich will auch Geschwister haben"blinzeln, erzähl ihr ulkige Geschichten, wie es dir mit deinen Geschwistern oder Cousins ergangen ist. Spiel mit ihr ein Brettspiel oder "Elfer-Raus", alles Sachen, für die ihr Bruder noch zu klein ist.
Wenn sie garstige Sachen über ihren Babybruder sagt ("warum tauschen wir ihn nicht einfach um?"blinzeln, hör sie an und lass sie ruhig darüber fantasieren.
Und vor allem, nimm ihre Wutanfälle und ihr Trotzen nicht persönlich. Wenn sie anfängt, mit Sachen um sich werfen, gib ihr freundlich aber bestimmt eine Auszeit in ihrem Zimmer (10 Minuten reichen in dem Alter oft).
Wenn du erwartest, dass sie "nein" sagt, formuliere deine Aufforderung entsprechend andersherum - wenn du willst, dass sie einen Schal umbindet: "Willst du heute mal ohne Schal gehen?".
Ausserdem brauchst du ebenfalls regelmässige Alleinzeiten für dich (ein Abend mit Freundinnen oder etwas anderes, was dir Spass macht - und ausser Haus stattfindet!), und natürlich, ganz wichtig, auch Paarzeiten mit deinem Mann, während der ein Babysitter die Kinder hütet.
Wenn du dir durch diese Massnahmen (glaube mir, ich spreche aus Erfahrung) ein wenig Luft und Raum für dich und deine Partnerschaft verschaffst, lässt die Blutung möglicherweise von allein nach. Da dein Arzt ja keine erkennbare körperliche Ursache gefunden hat, könnte diese Schmierblutung durchaus mit deiner starken häuslichen Belastung zusammenhängen.
LG, Dr. Karin Anderson



14.02.2011 18:40 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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14.02.2011 18:40 Zitieren Zitieren

Hallo,
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie stressig die Situation mit zwei Kleinkindern für dich ist. Dein Baby braucht ja viel Fürsorge, und die Dreijährige ist sicher eifersüchtig, und dazu ohnehin gerade in dem Alter, wo alles nur "nein!" und "will nicht!" heisst.
Ich kann dir aus meiner eigenen Erfahrung als Mutter zweier (inzwischen erwachsener) Kinder und aus meiner Psychotherapeutischen Praxis ein paar Tipps geben, die dir dabei helfen können, ein bisschen Abstand zu gewinnen und den Stress etwas zu mindern.
Du sagst, dass du dich bemühst, deine beiden Kinder gleich zu behandeln. Das ist zwar im Prinzip sehr lobenswert, aber in dieser Situation nicht der erfolgversprechendste Ansatz.
Dein kleiner Sohn braucht ja naturgemäss mehr "hands-on" Versorgung als die Tochter, die bereits ein wenig selbständiger ist. Was sie braucht, ist eine andere Art von Zuwendung, nicht nur Füttern, Wickeln, Kuscheln und Babytalk.
Daher solltest du die beiden unterschiedlich behandeln, d.h. gerade betonen, dass die Dreijährige schon so gross ist, dass sie andere Dinge tun kann als der kleine Bruder! Lass sie im Haushalt "helfen", widme ihr eine tägliche Mutter-Tochter-Alleinzeit (während der das Baby schläft oder der Vater sich kümmert - der natürlich auch eine Vater-Tochter-Zeit einhalten sollte).
In dieser Zeit lies ihr vor (z.B. Astrid Lindgrens "Ich will auch Geschwister haben"blinzeln, erzähl ihr ulkige Geschichten, wie es dir mit deinen Geschwistern oder Cousins ergangen ist. Spiel mit ihr ein Brettspiel oder "Elfer-Raus", alles Sachen, für die ihr Bruder noch zu klein ist.
Wenn sie garstige Sachen über ihren Babybruder sagt ("warum tauschen wir ihn nicht einfach um?"blinzeln, hör sie an und lass sie ruhig darüber fantasieren.
Und vor allem, nimm ihre Wutanfälle und ihr Trotzen nicht persönlich. Wenn sie anfängt, mit Sachen um sich werfen, gib ihr freundlich aber bestimmt eine Auszeit in ihrem Zimmer (10 Minuten reichen in dem Alter oft).
Wenn du erwartest, dass sie "nein" sagt, formuliere deine Aufforderung entsprechend andersherum - wenn du willst, dass sie einen Schal umbindet: "Willst du heute mal ohne Schal gehen?".
Ausserdem brauchst du ebenfalls regelmässige Alleinzeiten für dich (ein Abend mit Freundinnen oder etwas anderes, was dir Spass macht - und ausser Haus stattfindet!), und natürlich, ganz wichtig, auch Paarzeiten mit deinem Mann, während der ein Babysitter die Kinder hütet.
Wenn du dir durch diese Massnahmen (glaube mir, ich spreche aus Erfahrung) ein wenig Luft und Raum für dich und deine Partnerschaft verschaffst, lässt die Blutung möglicherweise von allein nach. Da dein Arzt ja keine erkennbare körperliche Ursache gefunden hat, könnte diese Schmierblutung durchaus mit deiner starken häuslichen Belastung zusammenhängen.
LG, Dr. Karin Anderson



 
 

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