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23.07.2011 20:04 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

23.07.2011 20:04 Zitieren Zitieren

Hilfe-Angstattacken

Hallo
Ich bin 17 Jahre alt und habe angstattacken. Diese habe ich vor allem in stresssituationen wie z.B ein Konzert, Referat, Klasur,.. Es hat vor etwa 4-5 Jahren angefangen schlimmer zu werden vorher war es nur Lampenfieber. Ich kann Nächte voerher nicht mehr schlafen und so weiter.
Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich schon zwei Wochen zuvor aufgeregt bin,bekomme Heulkrämpfe, ...
IKch war schon beim Arzt, aber der hat mich als Suizid gefährdet und depressiv abgestempelt,was ich NICHT bin. Ich habe TAbletten bekommen, die solche Angstanfälle verschlimmern können (in vielen Fällen). Ich bingegen diese Tabletten und nehme sie (noch)nicht, weil ein Freund von mir meinte ich soll es mit anderen Dingen zuerst versuchen.
Vielleicht habt ihr eine Idee wie ich die
Angst in den Griff bekomme oder vielleicht ist/war auch jemand betroffen und kann mir helfen.
Danke S.

01.08.2011 16:58 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

01.08.2011 16:58 Zitieren Zitieren

Liebe S.,
Ich kann mir gut vorstellen, wie sehr dir diese Angstattacken zu schaffen machen und deine Lebensqualität und auch dein Studium beeinträchtigen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, gegen stressbedingte Panikgefühle anzugehen, psychotherapeutische Gespräche und angstlösende Medikamente. Oft wird beides miteinander kombiniert, um eine möglichst rasche Besserung zu erzielen.
Besonders bei derartigen Angstattacken, wie du sie beschreibst, ist eine Verhaltenstherapie der erfolgversprechendste Ansatz. Da deine Ängste sich ja offenbar verschlimmern und dadurch möglicherweise auch dein Studium und deine Arbeitsfähigkeit gefährden, solltest du in Erfahrung bringen, ob deine Krankenkasse die Kosten für eine Behandlung übernimmt.
Du solltest dich bei deiner Kasse über kassenzugelassene Verhaltenstherapeuten in deiner Nähe informieren, oder selber in den Gelben Seiten nachschauen, und dich so bald wie möglich zu einem Erstgespräch bei einem Therapeuten anmelden.
Eine vorübergehende zusätzliche medikamentöse Unterstützung solltest du aber nicht von vornherein ablehnen, falls der Therapeut oder die Therapeutin sie empfiehlt. Allein genommen, ohne therapeutische Hilfe, sind Tabletten in deinem Fall allerdings sicher nicht die beste Lösung, da hast du durchaus Recht.
LG, Dr. Karin Anderson

 
 

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