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04.04.2011 10:56 Zitieren Zitieren

Facebook-User Serena
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04.04.2011 10:56 Zitieren Zitieren

Tennisarm durch Küchenjob?

Hallo Frau Dr. Anderson,
seit drei Monaten jobbe ich neben meinem Studium (Deutsch und Latein auf Lehramt Oberstufe) in der Gastronomie als Küchenhilfe. Da muss ich häufig schwere Töpfe tragen und vor allem Dosen mit einem Dosenöffner aufmachen, der nicht elektrisch funktioniert sondern durch Muskelkraft. Was ich schon seit einer Weile spüre ist, dass mein rechter Arm mir inzwischen Probleme macht. Ich hatte früher schon mal solche Probleme, wenn ich beim Heimwerken zu viele Schrauben mit der Hand eingedreht habe (damals hatten wir in der WG Küchenschränke selber montiert und aufgehängt). Jetzt merke ich es schon, wenn ich den Blumentopf hochhebe, um morgens mein Zimmer zu lüften. Die Probleme sind nicht supersuper-schlimm, aber eben doch so, dass ich deutlich Probleme im rechten Ellenbogenbereich merke.

Naja jedenfalls habe ich das in meinem Fitnessstudio angesprochen und die Trainerin sagte, ein Tennisarm komme aufgrund einer muskulären Dysbalance zustande. Jetzt soll ich die Muskeln meiner Unterarme isoliert trainieren, damit das Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Beim ersten Training hat sich die Bewegung an der Maschine gut angefühlt und ich hatte nicht das Gefühl, etwas falsch zu machen.

Jetzt meine Frage: Kann das überhaupt so funktionieren? Oder soll ich lieber den Arm gar nicht mehr belasten und mir statt des Küchenjobs einen Schreibtischjob suchen? Das würde ich allerdings ungern, weil ich eh schon für das Studium ständig sitze und am Computer arbeite. Da tut mir ein Job, bei dem ich körperlich arbeite, viel besser, finde ich. Außerdem habe ich mich da gerade eingearbeitet, verstehe mich mit meinen Kollegen gut und würde ungern schon wieder aufhören. Was soll ich tun? Danke Serena

03.05.2011 22:42 Zitieren Zitieren

Facebook-User
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03.05.2011 22:42 Zitieren Zitieren

Hallo, Serena,
Deine Trainerin hat Recht. Wer nicht daran gewöhnt ist, bestimmte körperliche Arbeiten durchzuführen, verkrampft sich unter der ungewohnten Anstrengung nicht nur leicht, sondern mutet seinen Muskeln und Sehen auch zu schnell zu viel zu.
Das Ganze wird natürlich noch verschlimmert, wenn man sich dazu noch einen falschen, weil unergonomischen Bewegungsablauf angewöhnt. Muskeln und Sehnen werden falsch belastet, und das Resultat sind Schmerzen.
Da du bereits gute Erfahrungen mit gezieltem Muskeltraining deiner Unterarme gemacht hast, solltest du diesen Rat ruhig weiterbefolgen.
Eine totale Schonung der betroffenen Gliedmasse ist nur dann sinnvoll, wenn die Beschwerden so erheblich sind, dass ein Muskeltraining keine Erleichterung bietet. Die Bewegungen zu vermeiden löst das Problem ja auch nur temporär, es sei denn, du willst deinen Armen niemals schwerere Arbeit zumuten.
Und natürlich wäre es auch schade, wenn du die Flinte ins Korn wirfst und den Job aufgibst, nachdem du dich dort gerade erst eingearbeitet hast und auch gern dort bist.
LG, Dr. Karin Anderson

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