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23.05.2011 19:32 Zitieren Zitieren

Milana
Pointer-User

23.05.2011 19:32 Zitieren Zitieren

WG- Problem

Hallo,
ich bin vor kurzem mit einem Kommilitonen zweckmäßig eine 2er-Wg gegründet und schon tauchen sehr viele Probleme auf.
Es geht schon los, dass ich wirklich alles in die WG an Gerätschaften und anderen Haushaltssachen wie Teller, Gabel etc. bringe.
Darunter sind es Toaster, Waffeleisen, Kühlschank, WaMa etc. Die beiden letzten Geräte sind zum Teil noch sehr neu.
Nun habe ich ein Problem. Ich möchte nicht, dass mein Mitbewohner es zu selbstverständlich nimmt, dass er die Sachen benutzt, ohne irgendwelchen Beitrag zu leisten, und wenn die Sachen kaputt gehen, stehe ich am Ende mit nichts da.
Eine pauschale Summe an Geld von ihm zu verlangen, ist auch doof, zumal wir friedlich miteinander wohnen wollen und diese Lösung kommt mir zu berechnend vor.
Aber eine bessere Lösung habe ich momentan nicht. Ich weiss, dass es ziemlich doof von mir ist, das gemacht zu haben, aber jetzt ist es zu spät.

2. Problem:
'Ich habe vorhin 2 von deinen Kiwis gegessen, darf ich noch eine haben?'
'Oh, kann ich auch mitessen?'
'Ich habe deine restliche Nudel aufgegessen, ich hoffe, es ist ok'
Wie löse ich auch dieses Problem? Ich möchte und kann ihn nicht die ganze Zeit durchfüttern.
Zumal nervt es mich, dass er immer zuerst irgendwas nimmt und hinterher nach Erlaubnis fragt, oder manchmal via Brief/Zettel sich entschuldigt.
Bisher habe ich noch nichts dazu gesagt, weil es mir unangenehmen ist, nein zu sagen, weil er zusammen mit mir studiert und unsere Freundeskreis der selbe ist. Ich möchte nicht, dass wir Stress miteinander haben.

3. Problem:
er schiebt die Putzarbeiten oder das Abwaschen nach hinten, mit der Begründung, dass er irgendwas für die Uni machen muss.

Wir haben erst 1 Wochenende zusammen gewohnt und ich bin schon so fertig...Bitte hilft mir!

29.05.2011 20:33 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

29.05.2011 20:33 Zitieren Zitieren

Hi Milana!

Also ich würde da ganz kalt vorgehen. Ihr seid ja Arbeitskollegen (Kommilitonen, nicht Ehepartner für´s Leben). Freundeskreis hin oder her, was dein unehrenwerter Kommilitone macht, scheint mir unkollegial.

Ich finde, klare Grenzen setzen ist nie zu spät, auch wenn es jetzt schwerer scheint als im Vorhinein. Ich würde auf jeden Fall Kaution in der Höhe des Wertes der Hälfte aller von dir eingebrachten Dinge verlangen. UNBEDINGT!!! Sogar Eheleute machen heute Eheverträge, und Arbeitskolleg/inn/en sind normalerweise durch ihre Arbeitsverträge voreinander (was diese Dinge betrifft) geschützt. Natürlich sicherst du dich sofort ab!!! Gut, dass du gleich darauf gekommen bist, und nicht warten willst, bis etwas kaputt ist!

Und das Durchfüttern muss natürlich auch ein Ende haben. SOFORT. Vielleicht hilft dir Marshall Rosenbergs Gewaltfreie Kommunikation (in Zukunft, das Modell zu lernen dauert nämlich ein Weilchen)
Stell ihm alles in Rechnung. Bewahre deine Einkaufsquittungen auf und lege ihm wöchentlich die Rechnungen vor (behalte sie aber). Nur bei glatter Rechnung gute Freunde!!!

Wenn er nicht zahlungsfähig u/o -willig ist, wirf ihn raus. Ich würde dir auch dringend empfehlen, gleich mal ein neues Mitbewohnergesuch online zu stellen. Das gibt dir ebenfalls Rückendeckung. So ein Inserat hast du innerhalb einer Stunde online gestellt. Wenn es nicht geht mit ihm, hast du jemand neuen in petto und fliegenden Mitbewohner/innenwechsel ohne finanziellen Schaden!

Männer brauchen klare Ansagen. Sag ihm ganz klar, wieviel Kaution du von ihm verlangst, und auch dass er von dir genommenes Essen zahlen muss. Ein Putzplan hat nur Sinn, wenn er eingehalten wird. Für ein funktionierndes Zusammenwohnen sind das die Anforderungen.

Wenn er sich schon am Anfang rauswindet, wird sich daran aus meiner Erfahrung nichts ändern.
Meiner Ansicht nach brauchst du eine/n zu dir passenden Mitbewohner/in. Ein/e Mitbewohner/in ist wirklich wichtig für die Lebensqualität, damit die Studienqualität und natürlich für´s Budget - da darfst du dir was Passendes wert sein!

Du kennst jetzt deine Bedürfnisse und weißt, dass du zum Studieren und nicht zum Bemuttern in einer StudentenWG bist und auch dass dir wichtig ist, dass Bedürfnisse nicht auf Kosten anderer erfüllt werden.

Auch nützlich, aber mir nur aus Holland bekannt: www.huisrekening.org - leider kenn ich kein Deutsch sprachiges Pendat. Da kann man Haushaltskosten eintragen und behält so den überblick. Bei nur zwei Mitbewohnern würde aber auch eine Liste reichen, in die eingetragen wird, und jede/r behält seine Rechnungen auf. Einmal monatlich/einmal im Quartal oder einmal im Semester oder Jahr abrechnen. Überblickscheck jeden Monat empfehlenswert um Ungleichgewichte ausbalancieren zu können.

take action!

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