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07.09.2011 16:41 Zitieren Zitieren

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07.09.2011 16:41 Zitieren Zitieren

Umzug

Ich ziehe demnächst mit meinem Freund zusammen. Es ist aber so, dass ich meine WG verlasse und zu ihm in die Wohnung ziehe. Wir suchen uns nichts gemeinsames, is viel zu schwierig, weil es so wenig gute wohnungen gibt. nun fühle ich mich aber ein wenig komisch, weil ich immer denke, dass is seine wohung und wird nie wirklich unsere. was kann ich dagegen tun?

08.09.2011 20:20 Zitieren Zitieren

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08.09.2011 20:20 Zitieren Zitieren

Hallo,
Ich kenne dieses Problem sehr gut aus eigener Erfahrung. Es ist wirklich ein etwas merkwürdiges Gefühl, in eine fertig eingerichtete Wohnung einzuziehen, die völlig dem Geschmack und der Persönlichkeit eines anderen Menschen entspricht.
Um dich dort wirklich zuhause, und nicht wie ein Gast, oder auf der Durchreise zu fühlen, solltest du dich als Erstes mit deinem Freund zusammensetzen, und eine Liste vorhandener Möbelstücke machen, die jeder von euch besitzt.
Jeder von euch muss dann erklären, auf welche Gegenstände er verzichten, und welche er unbedingt behalten möchte. Manchmal ist das nicht sehr schwer - vielleicht ist sein von Tante Uschi "geerbtes" Sofa abgewetzt und durchgesessen, und dein Zweisitzer neu und bequem.
Aber manchmal verteidigt der eine Partner ein heissgeliebtes Stück gegen einen gewaltsamen Rausschmiss auch dann, wenn der andere es einfach nur potthässlich findet. Dann müssen beide sich auf einen Kompromiss einigen, bei dem jeder einige, liebgewordene Teile behalten darf, wenn er bereit ist, sich von anderen freiwillig zu trennen.
Selbst, wenn die Möbelfrage geklärt ist, ein anderer kritischer Punkt kann der Raum sein, den der bisherige Wohnungsinhaber dem neuen Mitbewohner einräumt - in seinen Schränken, Bücherregalen, und an den Wänden.
Als ich in die USA übersiedelte, waren Möbel kein grosses Thema - mein Mann hatte dort ein Möbelgeschäft - aber seine Schränke waren vollgestopft mit Kleidungsstücken, die Regale voll mit seinen Büchern, und die Wände dekoriert mit seinen Bildern.
Ich musste mir erst einmal Platz für meine Sachen freischaufeln - dabei wurde auch die weise Vereinbarung getroffen, dass mein Liebster zukünftig für jede neuerworbene Hose zwei alte in die Sammlung geben muss. (Der härteste Kampf ging übrigens um sichtbaren Wandplatz für moderne Kunst).
Wenn du darüber nachdenkst, wird dir bestimmt klar, welche deiner Besitztümer einfach nur einem praktische Zweck dienen, und welche dich als Persönlichkeit charakterisieren, die du um dich haben möchtest, damit du dich heimisch fühlen kannst. So habe ich beispielsweise eine hübsche. leicht eingedellte, weissblau gepunktete Blechdose für Kaffee mitgenommen - aus praktischer Sicht völlig unsinnig, aber ich freue mich jeden Tag, wenn ich sie sehe.
Richtig schwierig wird es aber dann, wenn du und dein Freund einen völlig unterschiedlichen Geschmack habt. Wenn er nämlich auf schwarz und weissem Dekor und minimalistischen Stahlmöbeln steht, und du Brokatdeckchen auf dem Tisch, und Hasenohren in den Kissen liebst, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ihr eine für beide erträgliche Kompromisslösung findet.
LG, Dr. Karin Anderson

14.09.2011 11:47 Zitieren Zitieren

Facebook-User Unregistriert
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14.09.2011 11:47 Zitieren Zitieren

Hallo Frau Dr. Anderson,

vielen Dank für die Tipps. Das mit der Liste ist eine super Idee. Ich werde damit heute mal anfangen und hoffe, wir haben am Wochenende Zeit, in Ruhe drüber zu reden. Aber so bekommt das ganze eine Struktur und damit kann ich wesentlich besser umgehen! Super. DANKE

15.09.2011 10:04 Zitieren Zitieren

Facebook-User Merit
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15.09.2011 10:04 Zitieren Zitieren

Ich kenn das Problem von vor zwei Jahren, als ich mit meinem Freund zusammen gezogen bin. Was mich genervt hat ist dass er nicht wirklich Platz für mich gemacht hat und ich mir oft wie ein Störfaktor vorkam. Für ihn hat sich nicht verändert, aber ich hab meine Wohnung aufgegeben! Nach einem Jahr bin ich wiedera usgezoegen, mit meinem neuen freund ist das viel besser, wir haben uns zusammen eine neue Wohnung gesucht und alles gemeinsam entschieden.

16.09.2011 13:07 Zitieren Zitieren

Facebook-User Sara
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16.09.2011 13:07 Zitieren Zitieren

Nee, nicht zu lange überlegen! Ich bin nach 3 Wochen schon zu meinem Freund gezogen udn es nie bereut. Es passt einfach!

19.09.2011 10:12 Zitieren Zitieren

Facebook-User gessi
Facebook-User


19.09.2011 10:12 Zitieren Zitieren

je eher man zusammen zieht, festo besser gewöhnt man sich aneinander, meine meinung. je später man zusammenbzieht, desto schlechter klappt's!

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