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07.11.2013 13:49 Zitieren Zitieren

hille
Gast

07.11.2013 13:49 Zitieren Zitieren

weihnachtsbäckerei

ich habe gestern mit meiner freundin gebacken und da haben wir festegestellt das sie so backspray nimmt zum einfetten ich kenne das aber anders also das man die form einfettet (auch mit öl) und das mehlt. auf ihrem bbckspray steht auch drauf das das leicht entzüntlich ist. ist das nicht super ungesund und umweltschädlich und so so einspray zu benutzen und ist das gefärlich in der küche also kann das anfangen zu brennen? beim benutzen oder wenn man nicht zuhause ist udn das einfach nur im schrank steht? antwort wär echt super! hille

07.11.2013 15:27 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

07.11.2013 15:27 Zitieren Zitieren

Hallo, Hille,
Backsprays wurden zuerst von professionellen Bäckern benutzt, um zeitsparend Gebäck leichter aus der Form lösen zu können.
Sie bestehen, je nach Marke, aus ungehärtetem Pflanzenöl, pflanzlichem Wachs und Lecithin aus Sonnenblumenlecithin. In manchen kommerziellen Backsprays befindet sich zusätzlich auch noch Mehl.
Der Hinweis auf die leichte Entzündlichkeit bezieht sich auf das in den Dosen enthaltene Treibgas. Hierbei handelt es sich aber NICHT mehr die inzwischen früher üblichen Fluorkohlenwasserstoffe, die seit langem aufgrund ihrer Umweltschädlichkeit verboten wurden. Heute verwendete Treibmittel in Sprühdosen müssen für Gesundheit und Umwelt unbedenklich sein. Es sind dazu die gleichen Gase, die du auch in Haarsprays oder Deos findest.
Explodieren können sie nur dann, wenn du die Dose sehr stark überhitzt, also beispielsweise in ein Feuer wirfst. In deinem Küchenschrank wird das aber ganz sicher nicht passieren.
Natürlich kannst du genauso gut deine Backformen mit Butter oder Öl einfetten, und, falls nötig, zusätzlich mit Mehl ausstreuen.
Für Backformen, deren gewellte Oberfläche oder geringe Grösse (z.B. Muffinbleche) das Einfetten schwierig macht, sind Backsprays besonders gut geeignet, weil sie in jeden Winkel gelangen.
Ausserdem kommt man mit weniger Fett aus, weil es sich ja wie ein Nebel feinverteilt.
Backsprays sind also lediglich eine Sache der Bequemlichkeit. Gesundheits- oder umweltschädlich sind sie nicht, solange sie für den Zweck benutzt werden, für den sie bestimmt sind (also etwa zum Braten in die Pfanne sprühen, dafür sind andere Produkte gedacht).
Hier in den USA sind solche Sprays schon seit langem üblich, es gibt viele verschiedene Sorten.
Wenn es mir auf den feinen Butter- oder Olivenölgeschmack eines Gebäcks ankommt, fette ich die Form mit Butter oder Olivenöl ein. Für alles andere, Brote, Muffins usw. benutze ich seit Jahren einen professionellen Backspray.
LG, Dr. Karin Anderson

12.11.2013 13:59 Zitieren Zitieren

Niccie
Gast

12.11.2013 13:59 Zitieren Zitieren

Hallo, ich hab auch eine Frage was backen betrifft. Ich habe von meiner Mutter ein rezept für Lebkuchen bekommen das wollte ich jetzt mal nachbacken. Da steht aber drin, dass man den Teig wochenlang, besser moch: zwei Monate! - an einem kühlen Ort ruhen lassen soll. Dabei ist da Ei und Butter drin! Wird das nicht schlecht? Also ansonsten ist da noch, Mehl Honig, Zucker, Pottasche und so drin. Also was ich gern wissen würde ist, ob das stimmt dass das nicht schlecht wird und wenn ja, woran das liegt. Danke! Niccie

12.11.2013 17:01 Zitieren Zitieren

Niccie
Gast

12.11.2013 17:01 Zitieren Zitieren

Ach ja, ein bisschen Alkohol ist auch noch drin in Form von Kirschwasser!

12.11.2013 19:46 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

12.11.2013 19:46 Zitieren Zitieren

Hallo, Niccie,
Als leidenschaftliche Bäckerin weiss ich, dass manche Brotteige, aber auch Plätzchenteige (z.B.für die "Besten Chocolate Chip Cookies der Welt": http:brotandbreaddeutsch.blogspot.com201212die-besten-chocolate-chip-cookies-die.html) bis zu drei Tagen im Kühlschrank aufbewahrt werden können.
Dadurch erzielt man oft einen deutlich besseren Geschmack.
Von einer monatelangen Teigaufbewahrung habe ich allerdings auch noch nie etwas gehört.
Honig und Zucker sind nicht nur Süssungsmittel, sondern haben auch konservierende Wirkung, wie z. B. bei Marmelade. Alkohol wirkt ebenfalls keimtötend und konservierend. Und Pottasche (Kaliumcarbonat) dient als traditionelles Triebmittel für sehr zuckerhaltige, flache Gebäcke, wie deine Weihnachtskekse.
Aber nicht alle altehrwürdigen Traditionen sind heute noch empfehlenswert, und ich würde den Teig daher vorsichtshalber höchstens eine Woche lang im Kühlschrank aufbewahren.
Happy Baking! Dr. Karin Anderson

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