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23.12.2011 12:08 Zitieren Zitieren

Magdalena
Gast

23.12.2011 12:08 Zitieren Zitieren

Grübeln

Wie kann man aufhören zu grübeln? Ich mache mir in letzter zeit zu viele Gedanken und kann nicht damit aufhören. Magdalena

30.12.2011 17:04 Zitieren Zitieren

gessi
Gast

30.12.2011 17:04 Zitieren Zitieren

was für gedanken machst du dir denn? ich kann mir schwer was darunter vorstellen. bist du dann schlecht drauf? lg gessi

01.01.2012 16:52 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

01.01.2012 16:52 Zitieren Zitieren

"umgrübeln"blinzeln
also das Grübeln in ein kreatives Konzept gießen. z.B. mit Hilfe einer mindmap, oder eines Problemlöseverfahrens... das ist aber denke ich nur eine Möglichkeit, v.A. wenn es noch nicht krankes Grübeln ist... ich habe auf Wikipedia unter Grübeln gelesen, dass verschiedene Arten von Grübeln unterschieden werden. Es werden da auch Therapien vorgeschlagen.
ich war selbst auch eine Übelgrüblerin, schreibe aber seit ein paar Wochen jeden Morgen 15 min in einen Block alle meine Gedanken. Einfach was kommt, manchmal auch noch mal während des Tages, das befreit mich enorm. Zwischendurch überfliege ich, was ich davon brauchen kann. Es hilft mir, mich ein bisschen zu entsorgen Lächeln
Mir kommt vor, das Grübeln an sich ist zu vage, und dass sich das Lernen von Strategien(Problemlösung, Entspannung, sogar Tanzen...) lohnt, um es so zu kultivieren, dass es Spass macht und nützlich ist.

02.01.2012 15:41 Zitieren Zitieren

Magdalena
Gast

02.01.2012 15:41 Zitieren Zitieren

@gessi: Naja, ich mache mir eben Gedanken darüber, was werden wird. Ich werde jetzt bald fertig mit dem Studium (Master in Sprachen) und ich sehe nicht so, wie ich dann sodort eine ordentliche Stelle finden soll. Die meisten meiner Freunde, die schon fertig sind, jobben nur und haben keinen echten Job in ihrem beruf gefunden. Dass ich jetzt nebenher in der Kneipe arbeite, finde ich ja nicht schlimm, aber wenn ich das 5 Tage die Woche tun muss, wär das nichts für mich. Wofür habe ich denn dann studiert, wenn es keinen interessiert, dass ich qualifiziert bin? Und dann ist da noch mein Freund, der gerne Kinder will und mir ist das zu früh, aber ich will ihn nicht verlieren. Und meine beste Freundin, die ich seit der Grundschule kenne, ist total arrogant geworden, seit sie Anwältin ist und lästert immer über ihre Mandanten, die alle Prolls und Sozialschmarotzer wären, echt unmenschlich ist die geworden. Naja, jedenfalls komme ich aus dem Grübeln schwer heraus.
@Dr. Anderson: Was meinen Sie denn dazu? Was kann ich machen, um aufhören mit dem grübeln??

02.01.2012 17:24 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

02.01.2012 17:24 Zitieren Zitieren

Hallo, Magdalena,
Sich viele Gedanken zu machen ist in deiner Lebenssituation sehr verständlich. Du hast recht, es wird möglicherweise angesichts der Wirtschaftslage nicht einfach sein, nach Ende des Studiums auf Anhieb einen befriedigenden Arbeitsplatz zu finden. Auf meiner Seite des Atlantiks, in den USA und Kanada, ist das leider auch nicht anders.
Vollzeit in einer Kneipe zu arbeiten ist natürlich nur eine Übergangslösung, aber trotzdem eine reale Arbeitserfahrung, die sich in einem Lebenslauf auf jeden Fall besser macht, als gar keine Tätigkeit zu haben und zuhause vorm Fernseher zu sitzen.
Wichtig ist aber, dass du deine Gedanken in eine positivere Richtung lenkst. Die andere Userin hat Recht, fruchtloses Grübeln bringt dich nicht weiter, und negative Gedankengänge wie "Wofür habe ich denn dann studiert, wenn es keinen interessiert, dass ich qualifiziert bin?" ziehen dich nur herunter und lähmen deine Kreativität.
Du bist in einer typischen Stufensituation, in der dein Leben von einem Phase in die nächste übergeht. Stufensituationen bedeuten immer eine Krise, denn etwas Gewohntes und Vertrautes - und damit Sicherheit - muss aufgegeben werden zugunsten von Ungewohntem, Unvertrautem und Unsicherheit.
Die andere Userin schlägt vor, sich alle Grübel-Gedanken täglich zu notieren und dann anschliessend die "schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen" zu tun, um Abstand zu gewinnen, und sich für neue Ideen freizumachen. Keine schlechte Idee.
Was gäbe es denn noch für Möglichkeiten für dich, deine Sprachkenntnisse in eine Tätigkeit einzubringen? Wie sieht es z. B. mit einem Auslandsaufenthalt aus?
Auch wenn du ebenso wie deine Freunde, die nach dem Studium auch noch keinen richtigen Job gefunden haben, Gelegenheiten zum Arbeiten finden musst - sieh diese Jobs nicht als unter Niveau oder Zeitverschwendung an. Jede Erfahrung ist eine Lebenserfahrung, auch wenn sie nicht ganz das ist, was du wünschst oder vorgestellt hast, sie bringt dich innerlich ein Stück weiter und macht dich reifer.
Die Wirtschaftslage und die Stellensituation wird wieder besser werden (in Deutschland ist sie offenbar ohnehin besser als anderswo), und es wird auch wieder mehr Jobs in deiner Branche geben.
Bis dahin ist es aber ungeheuer wichtig, Überbrückungsmöglichkeiten zu finden - und sie nicht durch die bornierte Brille deiner frisch etablierten Anwaltsfreundin zu betrachten, auch wenn es sich um “odd jobs” handelt.
Die abschätzigen Kommentare, die deine Freundin über ihre Mandanten macht, zeigen überdies, wie wenig einfühlsam und gedankenlos sie selbst daherredet - nicht gerade ein Zeichen für menschliche Reife - oder berufliche Kompetenz!
Du solltest dir ihre Sicht nicht zu eigen machen und deine Selbstsicherheit und Kreativität dadurch untergraben! Sprich sie ruhig darauf an, wie ihre negativen Bemerkungen auf dich wirken, und dass du dich auch selbst von diesen Pauschalurteilen betroffen fühlst.
Wenn sie deine Meinung allerdings nicht gelten lassen kann, und sich in diese Richtung weiterbewegt, werden sich auch eure zukünftigen Wege trennen, denn dann habt ihr immer weniger gemeinsam, und für sie gelten andere Werte als für dich. So schade das nach einer langjährigen Freundschaft ist - auch solche Trennungen gehören leider zum Übergang von einer Lebensphase in die nächste.
Und was deinen Freund mit seinen Familiengründungswünschen anbelangt: frisch vom Studium und angesichts einer völlig unklaren Jobsituation ein Baby in die Welt zu setzen, wäre ganz sicher keine gute Idee. Wichtig ist jetzt erst einmal, was du mit deinem Leben anfangen möchtest und welche Lösungen dir einfallen - und nicht, welche Erwartungen er (oder andere) an dir überstülpen möchten.
LG, Dr. Karin Anderson

 
 

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