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24.06.2013 17:20 Zitieren Zitieren

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24.06.2013 17:20 Zitieren Zitieren

Generalprobe

Und auch wenn wir glauben, einen Menschen zu kennen und in sein Innerstes geblickt zu haben, werden wir es nie wissen. Denn die Menschen sind häufig nicht das, worfür sie sich ausgeben. Sie verschließen sich, sogar vor dem Menschen, der ihnen am nächsten steht. Sie schützen sich - vor Enttäuschungen und Verletzungen, vor Leid und Trauer, vor Verlust und Erniedrigung. Aber sie schützen sich auch vor der Zufriedenheit, vor dem vollkommenen Glück. Sie können nicht glauben und nicht zulassen, dass sie dieses Glück empfinden, denn das würde bedeuten, dass es aufhört. Denn kein Glück dieser Welt währt ewig. Es sind nur diese Momente kurze Momente, die uns das Gefühl geben, dass es sich lohnt, in dieser Welt zu leben. Denn bei allem, was einem wiederfährt, verliert man manchmal den Glauben daran. Den Glauben daran, dass es einen Grund gibt, wieso wir hier sind, und dass wir Einfluss auf das Leben der Menschen haben, die uns etwas bedeuten. Macht es Sinn, ein guter Mensch zu sein, wenn den guten Menschen letztendlich immer die schrecklichsten Dinge passieren? Ist es die Mühe wert, wenn wir doch immer wieder mit ansehen müssen, wie denen, die es am wenigsten verdient haben, Leid wiederfährt? Wofür kämpfen wir, wenn nicht für eine bessere Welt? Was ist wichtig, was hat noch Bedeutung? Etwa die Zukunft, die so nah scheint und dennoch so ungewiss ist? Oder die Vergangenheit, die uns zu dem gemacht hat, was wir heute sind? Jeder von uns kennt die richtige Antwort und trotzdem fällt es uns unheimlich schwer, danach zu handeln. Doch es gibt einen Grund, warum wir andauernd hören, dass wir im Jetzt leben sollten und jeden Tag so nutzen sollten, als sei es der letzte. Es ist wahr, denn das Leben ist keine Generalprobe. Viele warten viel zu lange auf die "richtigen" Momente, um irgendetwas zu tun. Wir lassen die Zeit verstreichen, in der Annahme, dass wir noch genug davon hätten. Das mag auch stimmen, aber wir können es nie wissen. Wir können niemals wissen, was morgen passiert. Und wir können es zwar nicht hören, aber die Uhr tickt. Sie tickt für jeden von uns und das ist es, was uns verbindet. Denn für uns alle ist eine Sekunde, die verstreicht, eine Sekunde mehr, die uns fehlt, um das zu tun, wovon wir träumen. Wir denken, wir seien abhängig von der Zeit, aber das ist nicht wahr. Wir machen uns von ihr abhängig und es ist nicht die Zeit, die gegen uns spielt - wir selbst sind es.

31.07.2013 12:32 Zitieren Zitieren

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31.07.2013 12:32 Zitieren Zitieren

Weiter so!

02.09.2013 16:45 Zitieren Zitieren

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02.09.2013 16:45 Zitieren Zitieren

coole sache, schön geworden, echt jetze.

 
 

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