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26.10.2005 10:15 Zitieren Zitieren

tiramisu
Gast

26.10.2005 10:15 Zitieren Zitieren

depressiv???

depressionen ist eine krankheit, deren symptome nicht immer sofort auf eine depression schliessen, daher würd ich dir raten zu einem arzt zu gehen und dich gut untersuchen zu lassen.habe auch depressionen und es wirkt sich schlecht auf mein leben aus, deshalb bin ich nun in behandlung
gruß

28.10.2005 03:20 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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28.10.2005 03:20 Zitieren Zitieren

Liebe ...es ist sicher schwierig fuer dich und deine Familie, dass dein Vater an Depressionen leidet. Es gibt aber viele Arten von Depressionen, von denen aber nur die schweren Formen familiaer gehaeuft auftreten koennen. Du schreibst nicht, wie alt du bist, aber ich schaetze mal im Teenalter. Starke Stimmungsschwankungen sind in diesem Alter voellig normal, und besonders bei Maedchen sind depressive Stimmungslagen an der Tagesordnung. Das macht es fuer viele Eltern ja so schwer, ihre heranwachsenden Toechter zu verstehen und ihre unvorherzusehenden Stimmungsschwankungen auszuhalten!
Eine echte bipolare Erkrankung (Typ I = manisch-depressive Erkrankung) ist eine schwere psychiatrische Krankheit, die medikamentoes, oft im Krankenhaus, behandelt werden muss. Die Diagnose der bipolaren Stoerung vom Typ II ist dagegen ein schwammiger Begriff, unter dem man jede Stimmungsschwankung, wodurch auch immer bedingt, einordnen kann. Besonders in den USA ist es eine "Modeerkrankung", die alles oder nichts besagt, aber mit der man viel Geld (Medikamente) verdienen kann.
Die meisten Stimmungsschwankungen sind eine Reaktion auf aeussere Ereignisse oder hormonelle Umstellungen. Sie sind ein normaler Bestandteil des Lebens. Nicht jedes Stimmungstief oder -hoch ist eine Krankheit!
Auch wenn dein Vater an Depressionen leidet - bitte glaub nicht, dass das auch dein Schicksal sein wird. Deine Tiefs sind vermutlich die gleichen altersbedingten Stimmungsschwankungen, an den auch andere weibliche Teenager leiden.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

08.03.2006 14:08 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

08.03.2006 14:08 Zitieren Zitieren

Hi Leute,
mir gehts gar nicht gut, ich leide seit einigen Wochen unter einer möglicherweise monopolaren Depression leide. Ich leide unter den typischen Symptomen. Aufgrund meiner Antriebslosigkeit ect. fällt es mir sogar schwer diesen Beitrag zu verfassen!!
Ich bin daweil noch nicht zu einem Arzt gekommen, da mir dieser erste Schritt zu schwer fällt.
Was könnte ich da tun??
Euer Steve

13.03.2006 00:59 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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13.03.2006 00:59 Zitieren Zitieren

Lieber Steve, wenn du dich seit Wochen schon depressiv und antriebslos fuehlst, wuerde ich dir wirklich dringend empfehlen, dich aerztlich untersuchen zu lassen. Auch wenn du scheinbar alle typischen Symptome einer Depression hast - es gibt auch koerperliche Erkrankungen, die mit einem langanhaltenden Stimmungstief und Antriebslosigkeit einhergehen. Eine Diagnose kann daher nur ein Arzt stellen, der dich genau befragt und untersucht, dabei auch Bluttests vornimmt.
Wenn es dir selbst zu schwerfaellt, zum Hoerer zu greifen, und dir in einer Arztpraxis einen Termin zu holen, bitte deine Eltern oder einen Freund darum. Und bitte, warte nicht, sondern tu diesen ersten Schritt!
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

15.04.2006 17:14 Zitieren Zitieren

Fel
Gast

15.04.2006 17:14 Zitieren Zitieren

Hallo, ich bin 16 und jetzt kurz vor den prüfungen. Seit kurzer Zeit merke ich das ich oft traurig bin, mein selbstvertrauen immer mehr sinkt und ich mir oft sorgen mache um meine familie aber vorallem über freunde die ich verlieren könnte, auch wenn dafür häufig kein grund besteht. (Habe vor 4 monaten 2 wichtige freunde "verloren", nicht durch deren tod sondern die freundschaft.

Ich hatte eigentlich nie probleme mit freunden, war aufgeweckt und hatte nie wirklich probleme.
In letzter zeit merke ich aber immer mehr das ich mich selbst verändere, seltener lache und in der schule bemerke ich sogar das ich nur noch ruihg bin, was vor 1-2 jahren kaum zu mir gepasst hätte.

Ich glaub gründe dafür sind vorallem das ich mir ungelaublich viel sorgen mache in lketzter´zeit, ob mich meine freunde noch leiden können.
Eigentlich war ich immer jemand der viel nachgedacht hat über das verhalten anderer, jetzt komme ich nicht mehr so gut mit mir selbst klar.

Von den typischen symptomen von depressionen treffen aber schlafstörungen, konzentrationsschwächen und mein verlorenes selbstvertrauen zu.

Ich frage mich jetzt ob das nur eine gefühlsveränderung aufgrund der pupertät ist oder es wirklich depressionen sind.

Vielen Dank im vorraus.

01.05.2006 02:34 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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01.05.2006 02:34 Zitieren Zitieren

Liebe Fel, du befindest in einer wichtigen Uebergangssituation, kurz vor Ende deiner Schulzeit. Danach faengt ja mit der Ausbildung ein neuer Lebensabschnitt fuer dich an, vorher musst du aber noch deine Abschlusspruefungen bestehen, stehst also innerlich ziemlich unter Druck. Solche Uebergaenge im Leben (besonders im Uebergang zwischen Kindheit und Erwachsensein) bedeuten immer auch eine Krise, selbst wenn sie ganz normal und erwuenscht sind.
Krisenhafte Situationen machen dich seelisch besonders empfindlich - dass zeigt sich uebrigens auch daran, dass du unter Umstaenden jetzt eher anfaellig fuer Erkaeltungen und andere Krankheiten bist. Dein Koerper reagiert naemlich auf die Anspannung leicht mit einer Schwaechung der Immunabwehr. In diese Zeit erhoehter Empfindsamkeit hast du dazu noch eine sehr traurige Erfahrung gemacht, du hast die Freundschaft von zwei Menschen verloren, die dir sehr wichtig waren.
Eine solche Enttaeuschung ist schon normalerweise nicht gerade einfach zu verkraften, aber wenn du dich dazu noch gerade in einer stresshaften Uebergangsphase befindest, setzt sie dir besonders zu. Was du beschreibst, ist eine ganz normale Trauerreaktion auf das Verlassenwerden. Du bist sehr sehr bedrueckt, und leidest unter Selbstwertzweifeln. Da ist es schon verstaendlich, dass dir Fantasien kommen, wie etwa dass du noch andere Menschen, die dir wichtig sind, verlieren koenntest.
Das alles hat aber nichts mit Krankheit zu tun, es sind keine Depressionen im psychiatrischen Sinn, sondern du leidest unter einer reaktiven depressiven Verstimmung. Gesteh dir diese traurigen Gefuehle zu, sie sind normal und menschlich, und du wirst sie ganz sicher ueberwinden, auch wenn das eine Zeit lang dauern mag. Auch wenn die Freundschaft mit diesen zwei Freunden auseinandergegangen ist - das hat sicher seinen Grund und vielleicht passt ihr jetzt einfach nicht mehr zusammen. Da du normalerweise gesellig bist und keine Probleme hast, Freundschaften zu schliessen, wirst du auch wieder gute neue Freunde finden, die fuer deinen neuen Lebensabschnitt besser zu dir passen.
Ich druecke dir auf jeden Fall den Daumen fuer deine Pruefungen, du wirst sie bestimmt gut bestehen.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

02.06.2006 21:25 Zitieren Zitieren

Unregistriert
Gast

02.06.2006 21:25 Zitieren Zitieren

Hallo,seit letztem Jahr bin ich total komisch.Bin immer traurig sag kaum was.Hatte mal die Angst meine Freunde,Familie zu verlieren und dann alleine da zu sein.Eine Freundin sagte ich soll aufhören mich selber fertig zu machen,da es sie auch traurig macht,aber es geht nicht ich find mich selber schlecht.Hab null Selbstvertrauen mehr,schlecht in der Schule geworden habe kein Lust mehr zum Sport der mir vorher super Spass gebracht hat.Ich denke das jeder einen Freund hat mit den er am liebsten seine Zeit verbringt,hab keinen mit meinen alten besten Freund mit dem ich früher so oft Zeit verbracht hab,kann mich nicht mehr ab ich weiß nicht warum!Hab auch keine Freundin obwohl ich sehr sehr gerne eine hätte...

mfg.M.E

11.06.2006 01:31 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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11.06.2006 01:31 Zitieren Zitieren

Lieber Male, du hast offenbar deinen Klassenwechsel als sehr einschneidend erlebt, weil du dadurch saemtlichen Kontakt zu deinen frueheren Freunden in der Klasse verloren hast. Wer, so wie du, gewissermassen entwurzelt wurde, reagiert immer mit einer mehr oder weniger intensiven Trauerphase.
Du bist offenbar eher schuechtern und besitzt, wie du sagst, nicht besonders viel Selbstwertgefuehl. Dadurch bist du leichter durch so eine Trennung verletzlich, und die depressive Stimmung haelt laenger an.
Du fuehlst dich dann sicher, wenn du in einer vertrauten Umgebung bist, mit Leuten, die du gut kennst. Diese innere Unsicherheit fuehrt zu deiner Befuerchtung, du koenntest alle Menschen, die dir etwas bedeuten, verlieren, und dann verlassen und allein dazustehen. Du bist vermutlich sensibel und hast eine lebhafte Fantasie. Diese Fantasie und dein mangelndes Selbstwertgefuehl lassen Aengste in dir aufsteigen, dass keiner an einer Freundschaft mit dir interessiert ist, weil du glaubst, anderen nicht viel zu bieten zu haben.
Aengste und Selbstunsicherheit sind das groesste Hindernis, eine innere Krise zu ueberwinden. Wenn du dich naemlich selbst fuer langweilig und unattraktiv haeltst, glaubst du, dass alle anderen dich genauso erleben. Dann machst dann von vorn herein nicht den Versuch, Anschluss in der neuen Klasse und neue Freunde zu finden. Die anderen gehen dann leider auch nicht auf dich zu, weil du unbewusst diese negativen Erwartungen ausstrahlst. Vielleicht halten sie deine Zurueckhaltung sogar fuer Arroganz oder Desinteresse.
Das Ganze hat sich zu einem Teufelskreis fuer dich entwickelt. Du bist traurig, weil du dich isoliert fuehlst, du bemuehst dich nicht mehr um gute Schulleistungen, weil du das Gefuehl hast, es lohnt gar nicht, und du nimmst dir ausserdem noch jede Moeglichkeit, durch deinen sonst so geliebten Sport wieder ein besseres Gefuehl zu dir selbst zu bekommen!
Merkst du, wie du dich dadurch selbst bestrafst? Du bist doch weder ein Versager noch jemand, der anderen nichts zu bieten hat! Deine Freundin hat ganz Recht, wenn sie dir sagt, dass du dich in diese negativen Gedanken hineinsteigerst. Es sind deine eigenen Fantasien, die dich hindern, wieder Fuss zu fassen und aktiv gegen deine deprimierte Stimmung anzugehen.
Es stimmt schon, dass es schwieriger ist, zu Leuten Kontakt zu halten, mit denen man nicht mehr automatisch taeglich zusammen ist, und die dazu noch weiter weg wohnen. Aber es ist deine Unsicherheit, die dich davon abhaelt, aktiv zu versuchen, deine frueheren Klassenkameraden wiederzusehen.
Hast du eigentlich mit deinen Eltern mal darueber geredet, was dich belastet? Warum hast du eigentlich die Klasse wechseln muessen, oder besuchst du sogar eine andere Schule? Wuerden deine Eltern dich notfalls hinfahren, wenn du deine alten Freunde treffen moechtest? Glaubst du, dass du es selber schaffen kannst, deine Schulleistungen zu verbessern, oder brauchst du vielleicht voruebergehend eine Nachhilfe? Und wissen deine Lehrer, warum sich deine Zensuren verschlechtert haben? Du brauchst jetzt wirklich seelische Unterstuetzung, vielleicht eine Zeit lang auch psychotherapeutische Hilfe.
Bitte denk daran, es ist nicht deine Schuld oder dein Versagen, dass du dich jetzt so mies fuehlst. Du machst eine innere Krise durch, die durch die Pubertaet noch verstaerkt wird. Wenn man dabei ist, erwachsen zu werden, ist die Seele immer besonders empfindlich fuer Trennungen oder andere Verletzungen.
Als ersten Schritt solltest du unbedingt versuchen, wieder regelmaessig zum Training zu gehen! Dadurch erschliesst du dir eine sehr wichtige innere Hilfsmoeglichkeit, weil du etwas tust, worin du gut bist und woran du immer Freude hattest. Das staerkt nicht nur dein Selbstwertgefuehl, sondern regelmaessiger Sport wirkt dazu noch ANTIDEPRESSIV. Das haben wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig ergeben.
Ich bin sicher, dass du es schaffen kannst, aus deiner depressiven Verstimmung herauszukommen. Sprich mit deinen Eltern und deinen Lehrern. UND GEH WIEDER ZUM TRAINING!
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

11.06.2006 16:49 Zitieren Zitieren

Male
Gast

11.06.2006 16:49 Zitieren Zitieren

Mhhm!Hab mit meinen Eltern nicht drüber geredet.Fing an,nachdem nach der 6.Klasse alle anderen 6.Klassen auseinander genommen wurden und neue Klassen gemacht wurden wegen Französisch,Latein.Als ich dann in der 7.Klasse war und erhofft hatte mit möglichst vielen Leuten aus der alten Klasse zusammen zu kommen war das leider nicht so es sind 2 gewesen!StirnrunzelnDa wurden dann meine Noten schlechter und ich musste dann auch am Ende des ersten Hlabjahres der 7.Klasse die Schule verlassen.Bin nun schon 1 1/2 Jahre in der neuen Klasse/Schule sind auch alles nette Leute nur leider kenn ich auch nur die von der Schule auf der alten Schule kannte ich sehr sehr viele Leute und nun halt wirklich nur Leute aus meiner Klasse!Die sagen mir immer ich soll nich so schüchtern sein hab keinen Grund zu,finde ich aber leider schon!Und geh auch wieder zum Training immerhin-.-...

21.06.2006 20:47 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
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21.06.2006 20:47 Zitieren Zitieren

Lieber Male, so ein kompletter Schulwechsel ist auch wirklich schwierig!
Meine Tochter hat auch ueber 1 1/2 Jahre gebraucht, bis sie nach dem Wechsel von der Grundschule aufs Gymnasium wieder Fuss fassen und neue Freundschaften schliessen konnte. Waehrend dieser Phase fuehlte sie sich auch oft sehr traurig und isoliert, und glaubte, sie wuerde es nie schaffen! Sie hat aber zum Glueck nicht aufgegeben, fand wieder richtig gute Freunde, und als sie nach unserer Uebersiedlung in die USA 5 Jahre spaeter zum ersten Mal wieder nach Deutschland zurueckkehrte, war ihre gesamte ehemalige Klasse am Flughafen versammelt, um sie zu begruessen!
Ich hoffe, diese kleine Geschichte macht dir etwas Mut. Mit dem Wieder-zum-Training gehen, hast du ja schon einen wichtigen Schritt getan, und ich bin sicher, du wirst deine Schuechternheit ueberwinden koennen und Abschluss in deiner neuen Klasse finden. Du solltest aber doch auch ruhig mit deinen Eltern ueber dieses Thema sprechen, besonders, wegen deiner Schulnoten und einer moeglichen Nachhilfe.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

 
 
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