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07.02.2005 02:21 Zitieren Zitieren

Thorsten
Gast

07.02.2005 02:21 Zitieren Zitieren

ich bin anders

Hallo,
ich weiss garned wo ich anfangen soll... es ist echt sehr sehr schwierig!!!
schon seit ich denken kann komm ich mir vor als wäre ich im falschen körper geboren! irgendwie war ich wollte ich schon immer sein wie bzw. wollte ein Mädchen sein! als kind weiss man nur nochnicht richtig was diese gefühle zu bedeuten haben. später hab ich dann heimlich die klamotten von meiner schwester angezogen, mich geschminkt usw. mit jungs konnte ich nochnie recht viel anfangen, d.h so normale freundschaft und so... deswegen hab ich a nur ein paar von männlichen freunden... meine interessen sind eig. auch so wie von einem mädl, zb. mode, make up usw... ich hatte auch schon ewig keine feste freundin mehr, weil ich irgentwie neidich war, dass sie was hat, was ich sooo gerne hätte! ich konnte es aber nie rauslassen weil ich immer noch angst hab wie meine freunde und meine familie reagiert. zur zeit is ja fasching und da hab ich mir überlegt, dass ich ja so wie ich mich fühle auf die strasse gehen kann und mich von anderen ansehen lassen kann. das ist zur zeit echt so ein gutes gefühl! viele die ich auf der strasse gesehen hab haben mich nicht erkannt und dachten dass ich eben eine freundin von den anderen bin! man kann sich soein gefühl nicht vorstellen... frei, leicht, immer gut drauf... und die komentare von denen sind echt super! Und am liebsten würde ich ja auch sagen dass ich lieber so wäre und nicht so wie sie mich "normal" kennen! Aber es geht nicht... erst denkt man sich, wenn du es jetzt sagst verstehen sie es bestimmt, in der nächsten sekunde aber, nein lieber nicht, die halten dich noch für verrückt oder krank aber ich will sie ja nicht verlieren... Man kommt in soeiner situation echt auf dumme gedanken...
Bitte helft mir was ich tuen soll!!! es schmerzt echt brutal!

07.02.2005 17:24 Zitieren Zitieren

nina
Pointer-User

07.02.2005 17:24 Zitieren Zitieren

hi!!ich hab in der sugar mal sowas gelesen, anscheinend merkt man das shcon ganz früh und es kommt öfter vor
ich weiss aber leider nichts genaueres, aber wenn du willst kann ich den artikel suchen und dir schicken, wenn du mir deine email adresse gibts. also es könnte ein bisschen dauernd bis ich ihn finde!!aber wenn du es willst dann suche ich ihn!

11.02.2005 19:45 Zitieren Zitieren

Martin
Pointer-User

11.02.2005 19:45 Zitieren Zitieren

Hallo!!
ich fange einmal am anfagn an. ich weiß ja nicht wie alt du bist. aber ich bin jetzt 19 jahre.
als ich noch in den Kindergarten gegangen bin da hab ich immer zu den anderen kindern und zu meiner mutter gesagt das ich gerne ein mädchen währe. im Kindergarten mussten wir uns auch immer im Kreis zusammensetzten und da hat sie dann immer gesagt: es sollen mal alle Mädchen aufstehen und dann alle Jungen und ich bin halt immer bei beiden aufgestanden. ich hab auch einmal da war ich in der volksschule (1 oder 2 klasse) und da hat meine mutter ihren Kleiderschrank ausgeräumt und da habe ich dann bin ich einen ganzen tag mit dem alten rock meiner mutter und ihren schuhen umeinandergelaufen. aber heute bin ich nur schwul. also ich ziehe keine Frauenklamotten oder so was an. aber als kind fand ich das cool.
jedenfalls:: ich kann dir ja keine anleitung dafür geben was du machen sollst. denn es könnte wenn du es so machst besser sein oder wenn du es so machst.
deshalb nur ein paar tipps: wenn du dir wirklich sicher bist das du mit frauenklamotten aus dem Haus gehen willst bzw. als Frau leben willst dann finde ich das es am leichtesten ist je jünger das man ist. denn wenn du einmal älter bist dann wird es sicher nicht mehr so leicht. ich bin jetzt 19 und habe mir immer gesagt ich sage es meinen ältern das ich schwul bin nur jetzt traue ich mich nicht. denn als ich noch 15 war währe es siche rleichter gewesen und ich hätte es damals sagen sollen. denn damals währe es sicher leichter gewesen als heute.

ist nur mein tipp


tschau

12.02.2005 12:57 Zitieren Zitieren

thorsten
Gast

12.02.2005 12:57 Zitieren Zitieren

Hi martin,
ne also schwul bin ich ned... mich ziehen die mädls an, wobei ich aber auch teilweise männer a nicht schlecht find. ich mir aber nix längerfristiges mit ihnen vorstellen kann. Es ist sicher leichter wenn man jung ist sich zu "outen"... Jetz bin ich gerade 18 jahre geworden, vielleicht ist es gerade die richtige zeit es preiszugeben was wirklich in einem vorgeht...?
Zu nina, danke aber ich will meine email adresse nicht so ins internet stellen... Ich hab jetz auch schonmal in internet danach gesucht, und da stand auch dass des so "normal" ist... z.B.: dass man zuerst einen typisch männlich beruf gelernt hat, bei mir noch lernt(kfz-mechatroniker), dass man in der kindheit es schon gespürt hat aber noch nicht kapiert hat was los ist, und irgendwann nichtmehr kann und dann vor frust explodieren könnte und versucht alles was um dieses thema und ähnliche geht abzublocken. Ich selber komm jetz mit der situation zurecht, wobei man es am anfang nicht wahr haben will... Nur ich weiss nicht wie meine familie und meine freunde reagieren...! Wenn sie sagen würden, "ja du bist zwar schon gut so wie du bist, aber wenn du dich nicht wohlfühlst dann mach es. Wir unterstützen dich dabei"! das wäre echt ein traum aber wer weiss ob der wahr wird?!
MfG Thorsten


22.02.2005 15:02 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

22.02.2005 15:02 Zitieren Zitieren

Lieber Thorsten, ich kann mir vorstellen, wie schwierig diese verwirrende Situation fuer dich ist. Fuer die meisten Menschen ist die Geschlechtsidentitaet von Geburt an eindeutig, und sie fuehlen sich immer nur als Junge oder Maedchen. Daneben gibt es Jungen, wo die Eltern lieber ein Maedchen gehabt haetten, und Maedchen, deren Eltern sich immer nur einen Jungen wuenschten, und daher in ihrem Kind die Eigenschaften des anderen Geschlechts einseitig foerdern. Diese Kinder machen dann die Erfahrung, dass sie eher geliebt werden, wenn sie z.B. als Maedchen ein jungenhafter "Wildfang" sind, und als Jungen mit Puppen spielen. Auch diese Kinder wuenschen sich dann oft, vom anderen Geschlecht zu sein, weil sie ja immer spueren, dass sie in den Augen ihrer Eltern doch nicht ganz "richtig" sind.
Dann gibt es aber auch Menschen, die sich von Geburt an im "falschen" Koerper fuehlen. Als ob eine Jungenseele versehentlich in einen Maedchenkoerper hineingeboren wurde und umgekehrt. Sie haben staendig den Wunsch, diesen "Fehler" zu korrigieren, und versuchen, sobald sie die Moeglichkeit dazu sehen, mit Hormoneinnahmen und Operationen ihr Geschlecht wirklich in das andere umzuwandeln. Danach sind aus Maennern wirklich Frauen und umgekehrt Frauen aus Maennern geworden, ganz legal, mit neuen Paessen und neuen Vornamen, die zum gewuenschten Geschlecht passen. Diese sogenannten Transsexuellen fuehlen sich nicht als Homosexuelle, auch wenn sie sich scheinbar gleichgeschlechtlich verlieben, denn sie fuehlen sich ja nicht ihrem Geschlecht zugehoerig. Und sie verlieben sich meist auch nicht in lesbische oder schwule Partner, sondern in heterosexuelle. Nach der Geschlechtsumwandlung leben sie dann das ganz normale Leben des anderen Geschlechts und fuehlen sich damit endlich "richtig".
Daneben gibt es aber auch Jungen und Maenner, die sich einfach wohler fuehlen, wenn sie Frauenkleidung tragen. Transvestiten entdecken ihre Vorliebe fuer ein weibliches Outfit auch meist schon frueh. Ein Mann mit transvestitischen Neigungen sagte mir einmal, er fuehle sich irgendwie als "besserer" Mensch, ausserdem einfach geborgener in Frauenkleidung. Anders als bei Transsexuellen, die meist mit allen Mitteln ihr Geschlecht aendern wollen, ist beim Transvestitismus die Geschlechtsumwandlung nicht gewuenscht, sondern nur die Moeglichkeit, sich als Frau ausstaffieren zu koennen, ohne sich zu blamieren oder angefeindet zu werden. Oft ist das Showbusiness die einzige Moeglichkeit, das ganz oeffentlich, ohne Peinlichkeit, zu tun. Viele Transvestiten verstecken ihre Neigung aber auch, ziehen die Frauensachen entweder nur zuhause an, oder tragen weibliche Dessous unter ihrer normalen Kleidung. In Grossstaedten ist es oft einfacher fuer Menschen mit transvestitischen Neigungen, weil dort Clubs und Lokale fuer Transvestiten existieren und die Bevoelkerung meist weniger Vorurteile hat. Transvestitismus bedeutet dabei nicht unbedingt, homosexuell zu sein, es gibt ebenso hetero- wie homosexuelle (oder bi) Transvestiten.
In groesseren Staedten gibt es oft spezielle Beratungsstellen fuer Menschen mit Problemen, ihre Geschlechtsidentitaet zu finden. Auch Universtaetskliniken haben manchmal solche Einrichtungen. Vielleicht existiert ja so eine Moeglichkeit in erreichbarer Naehe fuer dich. Es waere sicherlich auch gut fuer dich, gedruckte Informationen an die Hand zu bekommen, damit du gegebenenfalls Freunde und Familie darueber aufklaeren kannst. Leider gibt es ja viele Vorurteile und Fehlinformationen ueber diese Problematik.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

22.02.2005 19:19 Zitieren Zitieren

thorsten
Gast

22.02.2005 19:19 Zitieren Zitieren

hallo,
danke für diese infos. ich will aber nicht nur wie eine frau aussehen, ich will eine sein. In meinem freudeskreis haben die meisten gesagt, dass es ihnen nichts ausmachen würde wenn ein freund aufeinmal eine frau sein will oder anders heurum. sie meinen der charkter wird sich kaum ändern... trotzdem ist dieser schritt sehr sehr schwer! wie läuft sowas dann eig. ab? zahlen mir das die krankenkassen die operation, und was ich noch machen muss? was ist mit meiner ausbildung? usw....

MfG Thorsten

23.02.2005 16:33 Zitieren Zitieren

Dr. Karin AndersonExpoerte
Pointer-Expertin
Benutzerbild

23.02.2005 16:33 Zitieren Zitieren

Lieber Thorsten, eine Geschlechtsumwandlung ist ein langwieriges Verfahren, das in mehreren Schritten ablaeuft. Es umfasst psychologische Gespraeche, eine Hormontherapie und, als letzten Schritt, eine Operation, bei der die Hoden entfernt und der Penis in eine Art Vagina umgewandelt wird. Kinder kannst du dann zwar nicht bekommen, aber in jeder anderen Hinsicht wie eine Frau aussehen und leben. Falls du in der Naehe von Hamburg wohnst, kannst du dich ans Sexualtherapeutische Zentrum der Universitaetsklinik Eppendorf wenden, und dich ueber das Verfahren informieren lassen. Ob die Kasse die Kosten uebernimmt, kann ich dir allerdings nicht beantworten.
Liebe Gruesse, Dr. Karin Anderson

 
 

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