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Musiktherapie (anwendungsorientiert)

Hochschule Biberach - Hochschule für Architektur und Bauwesen, Betriebswirtschaft und Biotechnologie „Biberach-Fachhochschule1-Bubo“ von Bubo - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Hochschule Biberach - Hochschule für Architektur und Bauwesen, Betriebswirtschaft und Biotechnologie (Foto: „Biberach-Fachhochschule1-Bubo“ von Bubo - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Musiktherapie (anwendungsorientiert), Master

Studienort, Standort
Biberach
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Arts
Zielgruppe
Musikwissenschaftlich interessierte Psychologen, Musiker, Mediziner, Musiktherapeuten ohne Masterabschluss
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Sprachen
Englisch
Anmerkungen zum Studiengang
Studienbeginn 01. Oktober;

nicht konsekutiver Studiengang; Projektphase zwischen dem 2. und 3. Semester

Was ist "Musik"?

Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Schallereignissen bestehen. Zu ihrer Erzeugung wird akustisches Material, wie Töne und Geräusche innerhalb des für Menschen hörbaren Bereichs, geordnet. Aus dem Vorrat eines Tonsystems werden Skalen gebildet. Deren Töne können in unterschiedlicher Lautstärke bzw. Intensität, Klangfarbe, Tonhöhe und Tondauer erscheinen. Melodien entstehen aus der Abfolge von Tönen sowie gegebenenfalls Pausen in einem zeitlich festgelegten Rahmen (Rhythmus). Aus dem Zusammenklang mehrerer Töne von jeweils anderer Tonhöhe erwächst Mehrstimmigkeit, aus den Beziehungen der Töne untereinander entsteht Harmonik. Die begriffliche Erfassung, systematische Darstellung der Zusammenhänge und deren Deutung leistet die Musiktheorie, mit dem Lehren und Lernen von Musik befasst sich die Musikpädagogik, mit Fragen nach der musikalischen Gestaltung hauptsächlich die Musikästhetik.

Die Musikwissenschaft umfasst als Lehrplan diejenigen wissenschaftliche Disziplinen im geistes-, kultur-, sozial- und naturwissenschaftlich-technischen Kontext, deren Inhalte die Erforschung und reflektierende Darstellung von Musik in ihren unterschiedlichen historischen, sozialen, ethnischen bzw. nationalen Erscheinungen sind. Gegenstand der Musikwissenschaft sind dabei sämtliche Ausprägungen von Musik, ihre Theorie, ihre Produktion und Rezeption, ihre Funktionen und Wirkungen sowie ihre Erscheinungsweisen vom musikalischen Ausgangsmaterial Schall bis zum komplexen Einzelwerk.

Die Musikwissenschaft wird seit dem 20. Jahrhundert in drei Teilbereiche gegliedert, in die historische Musikwissenschaft, die systematische Musikwissenschaft und die Musikethnologie. Diese Gliederung ist nicht immer streng eingehalten. Während einerseits die Musikethnologie auch dem systematischen Zweig zugerechnet werden kann, werden andererseits praktische Bereiche als angewandte Musikwissenschaft bezeichnet.

Historische Forschungsbereiche der Musikwissenschaft sind eher idiographisch, also das Objekt im geschichtlichen Wandel beschreibend, die systematischen eher nomothetisch, d. h. sie suchen allgemeine, von Raum und Zeit unabhängige Aussagen zu treffen. Dessen ungeachtet sind die Wissenschaftsparadigmen der beiden Bereiche nicht als absolut zu betrachten, da auch die historische Musikwissenschaft Gesetzmäßigkeiten über die Zeitläufte hinweg zu erkennen versucht, während Systematik und Ethnologie die geschichtlichen Veränderungen ihrer Gegenstände berücksichtigen.

Die historische Musikwissenschaft umfasst alle Teildisziplinen der musikalischen Geschichtsschreibung und widmet sich hauptsächlich der Erschließung von Quellen zur europäischen Kunst-, Volks- und Unterhaltungsmusik. Die systematische Musikwissenschaft dagegen ist stärker als ihr historisch orientierter Parallelzweig von Geistes- und Sozialwissenschaften, Natur- und Strukturwissenschaften beeinflusst und wendet deren erkenntnistheoretische und empirische Methoden an.

Die Musikethnologie behandelt die im Brauchtum der Ethnien existierende Musik. Von Interesse sind sowohl die Musikkulturen der Naturvölker, die nicht über Schrift und Notation verfügen, als auch – unter historischen Gesichtspunkten – die Musik der Hochkulturen und ihre Einflüsse. Wichtige Forschungsgegenstände sind Tonsysteme, Rhythmen, Instrumente, Theorie, Gattungen und Formen von Musik vor dem Hintergrund von Religion, Kunst, Sprache, soziologischer und wirtschaftlicher Ordnung. Angesichts von Migration und Globalisierung werden auch inter- und transkulturelle Phänomene berücksichtigt.

Über den Kanon der musikwissenschaftlichen Disziplinen hinaus ist Musik Gegenstand der Forschung z. B. in Mathematik und Kommunikationswissenschaft, Medizin und Neurowissenschaft, Archäologie, Literatur- und Theaterwissenschaft. Dabei ist im Einzelfall zu unterscheiden, ob es sich um Musik als das Forschungsobjekt anderer Wissenschaften handelt oder ob die Musikwissenschaft außermusikalische Bereiche untersucht. Eine Sonderstellung nimmt die Musiktherapie ein, die medizinische und psychologische Erkenntnisse und Methoden mit solchen der Musikpädagogik verbindet.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Musiktherapie
Schwerpunkt(e)
Biopsychologie für Musiktherapeuten; Empirie in der Musiktherapie; Grundlagen und Methoden der Musiktherpie; Integrative Musiktherapie und musikalische Praxis; Interdisziplinäres Arbeiten in der Musiktherapie; Krankheitslehre; Manualisierte Musiktherapie; Psychologie für Musiktherapeuten; Therapeutische Musizierpraxis

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Zugelassen für den nicht-konsekutiven Masterstudiengang Musiktherapie sind Absolventen mit einem mindestens sechssemestrigen, staatlich anerkannten Hochschul- bzw. Fachhochschulabschluss folgender Disziplinen:



* Musik/Musikwissenschaft

* Psychologie

* Medizin

* Sonder-/Sozialpädagogik

* Musiktherapie

* sowie artverwandte Abschlüsse
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
Zum Beginn des Studiums wird eine einmalige Immatrikulationsgebühr von 650 ? erhoben.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
An der SRH Hochschule Heidelberg können Sie sich jederzeit bewerben.
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
An der SRH Hochschule Heidelberg können Sie sich jederzeit bewerben.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
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Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
jederzeit möglich

Kontakt/Ansprechpartner

Fachhochschule Heidelberg\ \ Fakultät für Musiktherapie\ \ Sekretariat
Hausanschrift
Maria-Probst-Str. 3, 69123 Heidelberg
Telefon
06221 / 8223-013
Telefax
06221 / 88-4152
Ansprechpartner weiterführendes Studium
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