Hochschulkarte

Governance of Risk and Resources

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg „Heidelberg Universitätsbibliothek 2003“ von Jan Beckendorf - http://www.flickr.com/photos/beckendorf/411647510/. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Foto: „Heidelberg Universitätsbibliothek 2003“ von Jan Beckendorf - http://www.flickr.com/photos/beckendorf/411647510/. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.)

Governance of Risk and Resources, Master

Studienort, Standort
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Science
Regelstudienzeit
3 Semester
Akkreditierung
Nein
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
weiterbildend
Studienformen
Vollzeitstudium; Internationaler Studiengang
Hauptunterrichtssprache
Englisch
Weitere Sprachen
Spanisch
Anmerkungen zum Studiengang
Der Studiengang findet am Heidelberg Center für Lateinamerika an der Pontificia Universidad Católica de Chile in Santiago de Chile statt.
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Bewerbungsfrist: Mitte Januar

Was ist "Governance"?

Governance (von französisch gouverner, „verwalten, leiten, erziehen“, aus lateinisch gubernare; gleichbedeutend griechisch κυβερνάω bzw. κυβερνῶ (kontr.) / kybernáo bzw. kybernō: das Steuerruder führen) – oft übersetzt als Regierungs-, Amts- bzw. Unternehmensführung –, auch Lenkungsform, bezeichnet allgemein das Steuerungs- und Regelungssystem im Sinn von Strukturen (Aufbau- und Ablauforganisation) einer politisch-gesellschaftlichen Einheit wie Staat, Verwaltung, Gemeinde, privater oder öffentlicher Organisation. Häufig wird es auch im Sinne von Steuerung oder Regelung einer jeglichen Organisation (etwa einer Gesellschaft oder eines Betriebes) verwendet. Der Begriff governance wird häufig unscharf verwendet.

Für den aus dem Französischen kommenden Begriff (Gouvernance) gibt es keine deutsche Entsprechung. Bisherige Eindeutschungsversuche wie „Gouvernanz“ haben sich nicht durchgesetzt, jedoch bietet sich der Begriff Lenkungsformen an. Im politischen Umfeld ist der Ausdruck alternativ zum Begriff Government (Regierung) entstanden und soll ausdrücken, dass innerhalb der jeweiligen politisch-gesellschaftlichen Einheit Steuerung und Regelung nicht nur vom Staat („Erster Sektor“), sondern auch von der Privatwirtschaft („Zweiter Sektor“) und vom „Dritten Sektor“ (Vereine, Verbände, Interessenvertretungen) durchgeführt werden. Unter Corporate Governance versteht man die Kontroll- und Steuerungsstruktur innerhalb, gelegentlich – bezüglich rechtlicher Regelungen – auch außerhalb privatwirtschaftlicher Unternehmen.

In der staats- bzw. politikwissenschaftlichen, aber auch in der organisationssoziologischen bzw. betriebswirtschaftlichen Diskussion kennzeichnet der Begriff oftmals zugleich die Abkehr von vornehmend auf „imperative Steuerung“ (engl.: command and control) ausgerichteten Strukturen. Vielmehr sollen, unter Rückgriff auf Elemente der Eigenverantwortung, die zu steuernden Organisationen, Einheiten oder Einzelakteure eine aktive Rolle in der Bewältigung der jeweiligen Aufgaben bzw. Herausforderungen einnehmen. Zusätzlich beinhaltet der Begriff Governance häufig auch Formen der Kooperation mehrerer Akteure.

Governance bezieht sich auf die jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen und beinhaltet sowohl materielle Vorgaben als auch prozedurale Elemente (Transparenz, Berichtspflichten, Kooperationsanforderungen; allgemein: Information, Kommunikation und Kooperation – IK&K, paradigmatisch ausgebildet etwa in der REACH-Verordnung). Governance zielt darauf ab, das Management einer Organisation bzw. einer politischen oder gesellschaftlichen Einheit im Sinne einer besseren Zielerreichung zu verbessern.

Allerdings wird – rein empirisch – das Wort Governance häufig nicht im hier definierten Sinne, sondern als modische Alternative zu Government (Regierung) verwendet. In gewissen Begriffsverständnissen wird „Governance“ sogar nur dann verwendet, wenn gerade nicht der Staat (= Government). sondern private Stakeholder Steuerungswirkung entwickeln. Eine integrative Beurteilung bezieht sämtliche Akteure ein, wobei – je nach Gegenstand und Sachlage – den einen eine höhere, anderen eine geringere Priorität eingeräumt werden muss.

Dementsprechend unterscheidet man zwischen einem eng- und einem weitgefassten Governance-Begriff. Der enggefasste Begriff steht in Abgrenzung zu „Government“ (Regierung) und betont das Zusammenwirken von staatlicher und privater Seite, während der weitgefasste Governance-Begriff jegliche Art politischer Regelung mit dem Ziel des „Managements von Interdependenzen“ (Benz) – von einseitiger staatlicher Lenkung über kooperative Formen der Verhandlung bis hin zur gesellschaftlichen Selbststeuerung – umfasst. Klassischerweise werden die Lenkungsstrukturen Hierarchie, Gemeinschaften, Markt und Netzwerk, welche in unterschiedlichen Formen auftreten und kombiniert werden können, unterschieden. Ferner werden alle möglichen Regelsysteme, welche die Entscheidungsorganisation festlegen, als Governance-Mechanismen bezeichnet. Im Zusammenhang mit dem Europäischen Integrationsprozess wurden weitere Lenkungsstrukturen entwickelt, die in der Forschung auch unter New Governance geführt werden.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Geowissenschaften; Politikwissenschaft; Soziologie, Sozialwissenschaft
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Sommersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
siehe Zulassungsordnung
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Internationalität

Internationaler Doppelabschluss möglich
Ja
Partnerhochschule, Staat
Pontificia Universidad Católica de Chile, Republik Chile
Abschlussgrad
M.Sc.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
16.10.2017 - 10.02.2018
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2016 - 15.07.2016
Bewerbungen für das Losverfahren (Termine wird noch bekanntgegeben) Für Masterstudiengänge gelten besondere Fristen. Bitte informieren Sie sich unter: www.uni-heidelberg.de/studium
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
wird noch bekannt gegeben www.uni-heidelberg.de/studium
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
wird noch bekannt gegeben http://www.uni-heidelberg.de/studium
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
wird noch bekannt gegeben http://www.uni-heidelberg.de/studium
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
siehe Bewerbungsunterlagen

Kontakt/Ansprechpartner

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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