Hochschulkarte

Liedgestaltung

Hochschule für Musik Karlsruhe „Karlsruhe schloss gottesau“ von Photograph Tobias Helfrich - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Hochschule für Musik Karlsruhe (Foto: „Karlsruhe schloss gottesau“ von Photograph Tobias Helfrich - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Liedgestaltung, Master

Studienort, Standort
Karlsruhe
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Music
Zielgruppe
Absolventen des Bachelor-Studiengangs Gesang bzw. Instrumentalmusik (Klavier) oder Bewerber mit vergleichbarer Qualifikation
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
wahlweise Liedgestaltung Gesang oder Liedgestaltung Klavier

Was versteht man unter "Lied"?

Lied (aus mhd. liet, „Strophe“) ist der Sammelbegriff für kleinere, knapp gegliederte gesungene Kompositionen aus Musik und Liedtext. Diese Kurzform gibt es in allen Kulturen. Ein typischer Aufbau von Liedern ist, dass sie aus mehreren Strophen, die sich textlich unterscheiden, und einem Kehrvers, der mehrmals im Lied wiederholt wird, bestehen.

Das Lied ist die ursprünglichste und schlichteste Form der Lyrik, in der das menschliche Gefühl in seinen Stimmungen und Beziehungen eine reine und intensive Ausdrucksmöglichkeit findet. Die Volksballade war im Mittelalter ein volkstümliches, episches und strophisches Lied aus ritterlichen Kreisen, das später zum Volksgut wurde. Hierzu gehört das „Lied auf die Abschiedsszene zwischen Elisabeth und Ludwig von Thüringen“ aus 1227 beim Aufbruch Ludwigs zum Kreuzzug. Jörg Widmann lobt in „Ain schönes lied von Vilshofen“ 1504 die Verteidiger der Stadt. Hans Umperlin verfasste 1516 ein Gedicht, in welchem er am Schluss von sich selbst sagt: „Der uns das liedlin newes singt / der nennt sich Hans Umperlin / hat er zwelf lebendige kind…“[2] Um 1518 erschien beim Kölner Buchdrucker Arnd von Aich die älteste deutsche Liedersammlung unter dem Titel „75 hubscher lieder myt Diskant, Alt, Bas und Tenor“ (75 hübsche Lieder mit Sopran, Alt, Bass und Tenor).

Das Wort „Volkslied“ stammt von Johann Gottfried Herder, der damit Begriffe wie „Gassenhauer“, „Bauerngesang“ und „Cantio rusticalis“ verdrängte. Beim Volkslied war eine singbare Melodie eine wesentliche Voraussetzung, damit es jedermann ohne besondere Stimmausbildung nachsingen konnte. Durch die 1778 von Herder herausgegebenen Sammlungen „Stimmen der Völker in Liedern“ fokussiert sich die Aufmerksamkeit erstmals auf das Volkslied in Europa.[5] Von Beginn der Frühromantik an gilt das Volkslied als die Reflexion des „Volksgeistes“, zusammengefasst in berühmten Sammlungen (Clemens Brentano, Des Knaben Wunderhorn; 1806). Es war ein im Volk entstandenes oder von ihm aufgegriffenes Lied. Das Volkslied wurde vielfach wegen seiner strophischen Form und der eingängigen Melodik als idealtypische Liedform angesehen.

Durch Franz Schubert wurde das Lied zu einer komplexeren Kunstform, was etwa 1830 zu einer Spaltung in ernste und unterhaltende Liedformen führte. Daraus entwickelte sich die spätere Unterteilung in E-, U- und F-Musik, die ihren Ursprung im Bestreben der GEMA hatte, anspruchsvolle, aber nicht lukrative Kunst zu fördern.[6] Die kontrovers diskutierte Aufteilung wird nur noch durch die GEMA vorgenommen. Sie führt dazu, dass ein Komponist der E-Musik die achtfachen Tantiemen eines U-Musikkomponisten bei Veröffentlichung erhält.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Gesang, Sprechen; Instrumentalmusik
Schwerpunkt(e)
Liedgestaltung Gesang; Liedgestaltung Klavier

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Bachelor of Music oder vergleichbarer Abschluss

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
01.04.2019 - 20.07.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
bei Hochschule erfragen
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
bei Hochschule erfragen

Kontakt/Ansprechpartner

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Hausanschrift
Postfach 60 40, 76040 Karlsruhe
Telefon
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Telefax
0721 / 6629-266
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Ansprechpartner
Frau Helga Mößner
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0721 / 6629-255
Telefax
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