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Pflegewissenschaft

Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd „Franziskaner-GD-Nordwest“ von Gmünder at de.wikipedia - Selbst fotografiert (Originaltext: selbst fotographiert)Transferred from de.wikipedia to Commons by User:Brackenheim using CommonsHelper.. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd (Foto: „Franziskaner-GD-Nordwest“ von Gmünder at de.wikipedia - Selbst fotografiert (Originaltext: selbst fotographiert)Transferred from de.wikipedia to Commons by User:Brackenheim using CommonsHelper.. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Pflegewissenschaft, Bachelor of Science

Studienort, Standort
Schwäbisch Gmünd
Internetseite
Abschluss
Bachelor of Science
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
7 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Die Zulassung zum Studiengang Pflegewissenschaft erfolgt erstmals zum Wintersemster 2017/18. Es sind noch freie Studienplätze verfügbar!

Was ist "Pflegewissenschaft"?

Pflegewissenschaft beschäftigt sich mit Fragen der Gesundheits- und Kranken-, Kinderkranken-, Alten- und Heilerziehungspflege. Sie greift auf Erkenntnisse der Medizin, Gesundheitswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Biologie, Philosophie, Theologie und Geschichte zurück.

Die Wurzeln der Pflegewissenschaft liegen im US-amerikanischen Raum: Der erste Studiengang wird dort auf das Jahr 1907 datiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sorgte in den USA die von der Russell Sage Foundation unterstützte und von Esther Lucille Brown herausgebrachte Studie Nurses for the future für neue Impulse,[1] indem sie über die mangelhafte pflegerische Versorgung in den USA berichtete und ausdrücklich die Verweisung der Ausbildung an die Universitäten forderte. Dementsprechend entstanden zunächst Studiengänge zur Pflegepädagogik und zum Pflegemanagement. Zeitlich deutlich versetzt bildeten sich dann originär pflegewissenschaftliche Studienangebote, entstanden Forschungsinstitute und entsprechende Fachzeitschriften. 1952 eröffnete Hildegard Peplau den Wissenschaftsdiskurs um Pflegetheorien und Pflegemodelle.

Von den USA ausgehend gelangte die Akademisierungs-Bewegung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in Europa an: In Heidelberg begannen 1946 Gespräche zur Einrichtung eines Pflegestudienganges an der Universität Heidelberg. Diese führten 1953 zur Gründung der Schwesternschule der Universität Heidelberg. Der Wunsch nach einer akademischen Ausbildung scheiterte jedoch, nicht zuletzt am Widerstand der Schwesternorganisationen. In der DDR existierten erste pflegebezogene Studiengänge an der Humboldt-Universität zu Berlin und in Halle/Wittenberg bereits ab den 1960er Jahren, wenngleich mit einer stärkeren pädagogisch-didaktischer oder medizin-naturwissenschaftlicher Prägung. Auch in Großbritannien und den skandinavischen Ländern wurden verhältnismäßig früh mit dem Aufbau von Pflegestudiengängen begonnen.

Ab der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre entstanden auch in der Bundesrepublik Deutschland pflegebezogene Studiengänge, zum Teil in Verbindung mit anderen Fachbereichen – wie beispielsweise die Besetzung des Lehrstuhls „Pflege- und Sozialwissenschaften“ an der Fachhochschule Osnabrück durch Ruth Schröck im Jahr 1987. In Ermangelung anderer Möglichkeiten war es zum damaligen Zeitpunkt üblich, dass die Lehrbeauftragten einen pflegewissenschaftlichen Abschluss aus den USA oder Großbritannien innehatten oder anderen wissenschaftlichen Disziplinen entstammten (z. B. Soziologie, Psychologie, Pädagogik). An dieser Situation hat sich – trotz inzwischen vielfältiger Studienabschlüsse und Promotionsmöglichkeiten – auch heutzutage nicht viel geändert.

Im selben Zeitraum entstanden auch außerhalb Fachhochschulen und Universitäten Institutionen, die sich der Förderung der Pflegewissenschaft und -forschung verschrieben haben. Zu nennen sei nur das aus einer Stiftung hervorgegangene Agnes-Karll-Institut für Pflegeforschung des DBfK. Im Jahre 1991 konnte das Institut eines der ersten Forschungsprojekte im Kernbereich von Pflege abschließen: Der Pflegeprozeß am Beispiel von Apoplexiekranken – Eine Studie zur Erfassung und Entwicklung ganzheitlich-rehabilitativer Prozeßpflege, die über die Dauer von drei Jahren vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und unter der Leitung von Monika Krohwinkel durchgeführt wurde.

1988 erschien mit der Zeitschrift Pflege aus dem Huber Verlag (Bern) erstmals ein deutschsprachiges Wissenschaftsperiodikum für die Pflege.

Im Oktober 1997 wurde Marianne Arndt, die ihre Weiterbildung zur Unterrichtsschwester an der Schwesternschule der Universität Heidelberg absolviert hatte, von der medizinischen Fakultät Charité der Humboldt Universität zu Berlin die Lehrbefähigung für das Fach Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Pflegeethik verliehen. Hiermit wurde die erste Pflegewissenschaftlerin an einer deutschen Hochschule habilitiert. Am 27. Oktober 1999 wurde an der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum der akademische Grad eines Doktors der Pflegewissenschaft (Doctor rerum curae, Dr. rer. cur.) verliehen.

Pflegewissenschaft folgt dem Bologna Modell der akademischen Ausbildung mit dem Graduieren als Bachelor und als Master.[4] Weiterführende Qualifikationen werden mit dem akademischen Grad eines Doctor rerum curae (Dr. rer. cur.), Doctor rerum medicinalium (Dr. rer. medic.) sowie Doctor scientiarum humanarum (Dr. sc. hum.)[5] beliehen. Über die Zukunft der Habilitationen in der Pflegewissenschaft wird die weitere Entwicklung der Bologna-Richtlinie im Rahmen der europäischen Einigung entscheiden müssen. Da viele Pflegewissenschaftlerinnen in Deutschland ihren akademischen Werdegang mit einer Pflegeausbildung beginnen und somit Lebenszeit investieren, um pflegerelevantes Wissen zu erwerben, dürfte die Diskussionen um die Einhaltung bzw. Modifikation der Bologna-Richtlinie von nicht unerheblichem Interesse sein.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Pflegepädagogik; Pflegewissenschaft
Schwerpunkt(e)
Aufbau externer und individueller interner Evidence; Erkrankungsbilder und medizinisch-pharmakologische Grundlagen; Pflege-, heilkundliche und Therapiemaßnahmen bei Personen aller Altersstufen; Pflegetheorien und evidence-orientierte Interventionsforschung; Prozessmanagement, Pflegeprozessverantwortung; Prävention, Kuration, Rehabilitation und Palliation; Präventive, gesundheitsförderliche und rehabilitierende Pflege im Sozialraum; Rechtliche Grundlagen; Selbstpflege

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Nachweis über ein mindestens vierwöchiges, 160 Stunden umfassendes Praktikum an einer Patienten versorgenden Einrichtung. der Nachweis ist bis zum 1. Oktober des Jahres vorzulegen. Anstelle des Praktikums kann auch ein nachweis über eine einschlägige Berufsausbildung oder Berufstätigkeit eingereicht werden.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einer Eignungsprüfung

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Eignungsprüfung für beruflich Qualifizierte (fachlich entsprechende Berufsausbildung u. zweijährige Berufserfahrung): Bewerbung bis 31.01.2018 an der PH Schwäbisch Gmünd. Oder: Deltaprüfung für Bewerber mit Fachhochschulreife oder fachgebundener Hochschulreife. Anmeldung bis 31.März, Uni Mannheim

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
08.04.2019 - 27.07.2019
Semesterbeginn: 01.04.2019 Semesterende: 30.09.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.11.2018 - 15.01.2019
Achtung: Für Lehramtsmaster gelten andere Bewerbungsfristen: 5.11.2018 - 30.11.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.11.2018 - 15.01.2019
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibung gemäß Zulassungsbescheid.
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
15.11.2018 - 15.01.2019
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
15.11.2018 - 15.01.2019
Einschreibefrist für die Rückmeldung
31.01.2019 - 02.03.2019
Rückmeldung für bereits immatrikulierte Studierende für das Sommersemester 2019.
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Einschreibung gemäß Zulassungsbescheid.
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Der Antrag auf Teilnahme am Aufnahmeprüfungsverfahren ist für eine Bewerbung zum Wintersemester im Fach Kunst bis 1. Mai und im Fach Musik bis 1. Juni und für eine Bewerbung zum Sommersemester im Fach Kunst bis 1. Oktober und im Fach Musik bis 1. November zu stellen. Aufnahmeprüfung für das Fach Sport: Anmeldung bis 15. Mai. Die Aufnahmeprüfungen liegen zeitlich vor den Bewerbungsfristen, da das Bestehen der Prüfung eine Voraussetzung für die Wahl des jeweiligen Studienfaches ist.

Kontakt/Ansprechpartner

Studienberatung
Hausanschrift
Oberbettringer Straße 200, 73525 Schwäbisch Gmünd
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07171 / 983-212
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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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