Hochschulkarte

Marketing und Vertrieb

Hochschule Furtwangen - Informatik, Technik, Wirtschaft, Medien, Gesundheit Hochschule Furtwangen Hochschule Furtwangen - Informatik, Technik, Wirtschaft, Medien, Gesundheit (Foto: Hochschule Furtwangen)

Marketing und Vertrieb, Bachelor of Science

Studienort, Standort
Abschluss
Bachelor of Science
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Zielgruppe
Regelstudienzeit
7 Semester
Studienformen
Internationaler Studiengang; Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Sprachen
Englisch
Anmerkungen zum Studiengang
Für alle Studiengänge der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen gilt: Herausragend sind die intensiven Verbindungen mit Industrieunternehmen und Dienstleistern, das praxis- und projektorientierte Studium sowie die exzellenten Berufs- und Einkommensperspektiven.

Was ist "Marketing"?

Der Begriff Marketing oder (deutsch) Absatzwirtschaft bezeichnet zum einen den Unternehmensbereich, dessen Aufgabe (Funktion) es ist, Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten (zum Verkauf anbieten in einer Weise, dass Käufer dieses Angebot als wünschenswert wahrnehmen); zum anderen beschreibt dieser Begriff ein Konzept der ganzheitlichen, marktorientierten Unternehmensführung zur Befriedigung der Bedürfnisse und Erwartungen von Kunden und anderen Interessengruppen (Stakeholder). Damit entwickelt sich das Marketingverständnis von einer operativen Technik zur Beeinflussung der Kaufentscheidung (Marketing-Mix-Instrumente) hin zu einer Führungskonzeption, die andere Funktionen wie zum Beispiel Beschaffung, Produktion, Verwaltung und Personal mit einschließt.

In der Betriebswirtschaftslehre ist das Marketing ein Teil des unternehmerischen Gesamtprozesses. Dies beginnt mit der Planung eines Konzeptes, worauf der Einkauf von Rohstoffen und Vorprodukten (Vorleistungen) folgt, führt weiter zur Produktion (Erstellung von Gütern oder Dienstleistungen) und endet mit der Vermarktung (Marketing bzw. Vertrieb) der erstellten betrieblichen Leistungen. Hinzu kommen unterstützende Prozesse wie zum Beispiel Innovation, Finanzierung, Verwaltung oder Personalwirtschaft. Die Teilprozesse werden auch als betriebliche oder unternehmerische Funktionen bezeichnet. Damit alle Prozesse möglichst reibungslos funktionieren, bedarf es der Managementfunktionen. Dazu gehören Planung (einschließlich Zielsetzung), Organisation, Führung und Kontrolle (Erfolgs- und Fortschrittskontrolle) im Hinblick auf die Zielsetzung. Den Marketingprozess selbst kann man als Marketingplan darstellen: (1) Erkennen von Chancen durch die Markt-, Kunden- und Wettbewerbsanalyse einschließlich Marktforschung, (2) Festlegung von Zielen, die sicherstellen, dass die investierten Mittel zurückfließen, (3) Auswahl geeigneter Strategien zur Zielerreichung, (4) Umsetzung der Strategie mit dem Marketing-Mix und schließlich (5) Erfolgskontrolle des gesamten Prozesses und aller getroffenen Entscheidungen. Das Thema Marketing bekam in der Wissenschaft und in der Praxis eine große Bedeutung mit dem Wandel von der kriegsbedingten Mangelwirtschaft (Nachfrage ist größer als das Angebot) hin zur sogenannten Überflussgesellschaft (Angebot ist größer als die Nachfrage) seit Mitte der 1950er Jahre. Dieser Trend war von einem verstärkten Wettbewerb um Kunden begleitet und wurde durch die beiden Ölkrisen der 1970er Jahre verstärkt. Beispielsweise erfolgte im Jahr 1969 die Gründung des ersten Marketinglehrstuhls (Heribert Meffert) in Deutschland. Seither gilt das Marketing als zentraler Erfolgsfaktor für die langfristige „Überlebensfähigkeit“ von Unternehmen im Wettbewerb (Dominanz der Marketingfunktion). Die nebenstehende Grafik soll den Zusammenhang zwischen Marketing und den anderen Unternehmensfunktionen veranschaulichen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Marketing, Vertrieb; Wirtschaftsingenieurwesen
Schwerpunkt(e)
Category Management; CRM Management; Industriegütermarketing; Key Account Management; Marketing; Produktmanagement; Projektmanagement; Relationship-Management; Sales Management; Vertrieb

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassung von Studienanfängern
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Vorpraktikum mindestens 6 Wochen bzw. 30 Präsenztage
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung
Letzte Zulassung zum Sommersemester 2016. Änderung des Names des Studienganges in Wirtschaftsingenieurwesen - Marketing und Vertrieb
Vorbereitende Kursangebote
Ja
Brückenkurs Mathematik

Internationalität

Internationaler Doppelabschluss möglich
Ja
Partnerhochschule, Staat
Edinburgh Napier University, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Abschlussgrad
Bachelor of Science with Honours

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
04.10.2021 - 29.01.2022
Vorlesungsbeginn 1. Semester Tuttlingen: 05.10.2021 / Furtwangen und Villingen-Schwenningen: 06.10.2021 Vorlesungsbeginn 2. Semester und höher: 04.10.2021
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.04.2020 - 15.07.2020
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
15.04.2020 - 15.07.2020
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
15.04.2020 - 15.07.2020
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 07.11.2020

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