Die Studierenden erwerben im Verlauf des Studiums einerseits Kompetenzen in Natur- und Technikwissenschaften, andererseits besuchen sie Veranstaltungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie erhalten Einblicke in die Medienwissenschaft, Linguistik, Soziologie, Philosophie, Wissenschafts- und Technikgeschichte. Parallel dazu lernen Studierende vom ersten Semester an die Praxis von Wissenschaftskommunikation und -journalismus kennen.

Der Studiengang gliedert sich in ein Grundlagenstudium in den ersten beiden Studienjahren und ein Vertiefungsstudium ab dem dritten Studienjahr. Im Zentrum stehen die Ausbildung für Wissenschaftsjournalismus und Wissenschafts-Öffentlichkeitsarbeit sowie der Erwerb von Kenntnissen in Natur- und Technikwissenschaften. Beide Kompetenzbereiche werden von Beginn des Studiums an parallel vermittelt. Sie werden um verschiedene Wissensfelder aus den Geistes- und Sozialwissenschaften ergänzt.

Im dritten Jahr des Bachelorstudiums durchlaufen die Studierenden eine projektorientierte Abschlussphase. Im Modul „Angewandte Medien- und Wissenschaftskommunikationsforschung“ besuchen sie Projektseminare und setzen sich mit aktuellen Phänomenen und Fragen der Wissenschaftskommunikation auseinander. Dabei arbeiten sie sich in Themenfelder wie Risikokommunikation, Citizen Science oder neue Dialogformate und Medien in der Wissenschaftskommunikation ein.

Der Bachelorstudiengang umfasst fünf Fächer, die in Module und die jeweiligen Module wiederum in Lehrveranstaltungen gegliedert sind. Eine der tragenden Säulen des Studiums ist die Wissenschaftskommunikation, Insbesondere lernen die Studierenden die verschiedenen Rollen von Wissenschaftsjournalisten, Öffentlichkeitsarbeitern und kommunizierenden Forschern kennen. In Seminaren und Übungen erarbeiten sie sich das journalistische Handwerk: kritisch recherchieren und verständlich schreiben. Die Dozenten in diesem Bereich des Studiengangs sind selbst erfahrene Journalistinnen und Journalisten. Darüber hinaus lernen die Studierenden das Handwerk der Öffentlichkeitsarbeit für die Wissenschaft kennen. Auch hier arbeiten die Dozenten selbst in Pressestellen von Forschungsinstitutionen. Die Übungen sind daher sehr praxisnah gestaltet: So entstehen aus der Arbeit in den Lehrveranstaltungen zum Beispiel Beiträge für das Campusradio Karlsruhe, ein crossmediales Medienprojekt der staatlichen Hochschulen Karlsruhes.

Das Fach „Natur- und Technikwissenschaften und ihre kulturwissenschaftliche Reflexion“ enthält neben dem Pflichtmodul „Kulturgeschichte der Technik“ außerdem ein natur- und technikwissenschaftliches Modul nach Wahl. Zur Auswahl stehen folgende vier Wahlpflichtmodule:
• Natur- und Technikwissenschaften: Physik
• Natur- und Technikwissenschaften: Geoökologie
• Natur- und Technikwissenschaften: Biologie
• Natur- und Technikwissenschaften: Humanbiologie und Sportmedizin

Das gesamte Modul Natur- und Technikwissenschaft nimmt vom Umfang her etwa 16 Prozent des Bachelorstudiums ein.

Darüber hinaus erhalten die Studierenden fundierte Einblicke in die Medienwissenschaft, in die Soziologie und Philosophie, die Linguistik sowie in die Wissenschaftstheorie und -geschichte. Das ermöglicht ihnen einen reflektierten Umgang mit unterschiedlichen Wissenskulturen und schafft ein generelles Verständnis für das wissenschaftliche Arbeiten in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.

Während des Bachelorstudiums absolvieren die Studierenden außerdem ein sechswöchiges Berufspraktikum im journalistischen oder PR-Bereich. So bekommen die Studierenden früh die Gelegenheit, ihre im Studium erworbenen Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden und ihr späteres Berufsziel im Journalismus oder der Öffentlichkeitsarbeit zu verorten.

Quelle: Karlsruher Institut für Technologie vom 28.10.2019

  • Studienfeld(er)
    Kommunikationswissenschaft; Medienwissenschaft
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
    • einer Eignungsprüfung
Zugangsbedingungen
Hochschulzugang mit Fachhochschulreife über Deltaprüfung
Internetseite
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  • Vorlesungszeit
    02.11.2020 - 20.02.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 13.03.2021
Oliver Berger
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