Digitale Medien und die zunehmende Vernetzung schaffen wachsende Daten- und Informationsmengen. Gefordert sind daher neue Methoden der Wissensaufbereitung, -darstellung und -vermittlung. Die Hochschule für Gestaltung bietet ein flexibles Lehrprogramm, das gestalterische Grundlagen vermittelt und gleichzeitig auf neue gesellschaftliche, technische und wissenschaftliche Entwicklungen Bezug nimmt.

Die Tätigkeitsfelder in der Kommunikationsgestaltung sind vielfältig und reichen von der Entwicklung von Publikationen, Lehr- und Lernmitteln, Gebrauchs- und Bedienungsanleitungen, Leit- und Orientierungsystemen, Erscheinungsbildern von Institutionen und Unternehmen bis hin zur Konzeption von Ausstellungen.

Ein Großteil der menschlichen Kommunikation findet inzwischen mit Hilfe von digitalen Medien statt. Dabei spielt das Interface eine zentrale Rolle: der Nutzer soll die für ihn relevanten Inhalte schnell und mit möglichst wenig Aufwand erreichen. Wichtig dafür ist eine durchdachte Navigation sowie die übersichtliche Strukturierung der Inhalte.

Studienverlauf
In den ersten drei Semestern des Studiums werden zunächst die gestalterischen und technischen Grundlagen vermittelt: der Umgang mit Form und Farbe, Typografie und Darstellen, Fotografie und Film. Im Modul „Programmiertes Entwerfen“ werden in aufeinander aufbauenden Übungsfolgen statische und dynamische Zeichen- systeme entwickelt. Der theoretische Teil umfasst Design- und Mediengeschichte, Kommunikationstheorie sowie Soziologie und Semiotik.

Das projektorientierte Hauptstudium festigt die methodischen Kenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens. Designmanagement, Recht und Gesellschaftsanalyse ergänzen das gestalterische Wissen. Vermittelt werden selbstverständlich auch Schlüsselkompetenzen wie Selbstorganisation und Teamfähigkeit. Im Hauptstudium werden diese Teilbereiche in komplexeren praxisorientierten Projekten mit vier Schwerpunkten verknüpft

Studieninhalte
Didaktische Kommunikation
Gebrauchsanweisungen, Handbücher und Lernmedien vermitteln Wissen durch unterschiedliche Visualisierungen. Mit Hilfe von Abbildungen und Diagrammen, Karten und Zeitleisten kann der Betrachter schnell einen Überblick über komplexe Wissensgebiete bekommen. In der Kombination von Text und Bild (Editorial Design) werden Geschichten erzählt, die über nüchterne Daten und Fakten hinaus gehen.

Vernetzte Kommunikation
Egal ob Blogs oder Nachrichtenseiten, Online-Archive oder Plattformen: Das schnelle Suchen und Finden von Informationen stellt die zentrale Anforderung im Web dar. Inhalte sind nicht mehr an eine feste Form gebunden, sondern werden in dynamischen Layouts flexibel für unterschiedliche Endgeräte aufbereitet (Smartphones, Tablets, Desktop).

Kommunikation im Raum
Orientierungssysteme leiten den Besucher durch Flughäfen, Freizeitparks und Verwaltungsgebäude. Neben der Navigation spielt oft auch die Vermittlung von zusätzlichen Informationen eine Rolle, beispielsweise an historischen Orten oder in Museen. Innerhalb von Ausstellungen wird dem Besucher Wissen kompakt und lebendig vermittelt. Ausstellungsgestalter verknüpfen dafür unterschiedliche Elemente: Exponate, Texte und Informationsvisualisierungen sowie interaktive Medien.

Transmediale Kommunikation
Unternehmen und Institutionen nutzen unterschiedlichste Formate für die Kommunikation: Druck-sachen, Plakate, digitale Medien, Film und soziale Netzwerke. Um eine konsistente Kommunikation zu gewährleisten werden Konzepte benötigt, die medienübergreifend funktionieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Erscheinungsbild, in dem grundlegende Parameter wie Schrift, Farbe und Layout-prinzipien definiert werden.

Nach dem Studium
Mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ (BA) besteht die Möglichkeit, den direkten Berufseinstieg zu wählen. Aber auch der Weg zu einem weiterführenden Master-Studiengang steht danach offen – in Schwäbisch Gmünd, deutschlandweit oder international (die HfG Schwäbisch Gmünd pflegt Koope-rationen mit über 50 Design-Hochschulen auf allen Kontinenten).

Die AbsolventInnen des Studiengangs Kommunikationsgestaltung arbeiten in Designbüros, in der
Medienwirtschaft sowie in den Designabteilungen von Unternehmen und Institutionen.

Quelle: Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd vom 14.11.2018

  • Studienfeld(er)
    Kommunikationsdesign
  • Schwerpunkt(e)
    Digitale Medien; Kommunikation im Raum; Transmediale Gestaltung
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    Sommer- und Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    künstlerisch/fachliche Eignungsprüfung
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
  • Vorlesungszeit
    04.10.2021 - 11.02.2022
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 27.03.2021
Thomas Knabel
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