Geoökologie (griechisch γῆ „Erde“, οἶκος oikos „Haus(haltung)“ und λόγος logos „Sinn“) ist eine Teildisziplin der Umweltwissenschaft und der Geowissenschaften. Der Begriff Geoökologie wird von diesen beiden Disziplinen mit deutlich unterschiedlicher Schwerpunktsetzung verwendet. Im Zentrum der Geoökologie steht die Betrachtung natürlicher Umweltsysteme und ihre Beeinflussung durch den Menschen.
Geoökologie kann an sechs Universitäten in Deutschland als eigenständiger Studiengang studiert werden.

Nach der vom Verband für Geoökologie in Deutschland (VGöD) geprägten Definition ist

„Geoökologie […] eine querschnittsorientierte Umweltnaturwissenschaft. Sie will die komplexen Zusammenhänge und Wechselwirkungen in der Umwelt verstehen, um Probleme im Spannungsfeld zwischen Mensch und Umwelt zu erkennen, zu analysieren und zu lösen.“[2]

Geoökologie stellt die Ökologie in einen raumbezogenen Kontext auf unterschiedlichen Maßstabsebenen, die von wenigen Quadrat- oder Kubikzentimetern (im Gegensatz zur Geographie, wo eine Mindestausdehnung an Fläche oder Raum vorhanden ist und beispielsweise die Chemie eines Wassertropfens oder der Stoffhaushalt eines Baumes nicht Gegenstand der Untersuchung sind) über mehrere Kilometer bis hin zu globalen Fragestellungen reichen. In Umweltsystemen laufen physikalische, chemische und biologische Prozesse gleichzeitig und verzahnt ab. Außerdem sind alle diese Prozesse räumlich und zeitlich sehr heterogen.

Die Geoökologie basiert auf dem Verständnis dieser verschiedenen Prozesse, um letztendlich die komplexen realen Umweltsysteme analysieren und in ihren vielfältigen Verknüpfungen verstehen zu können. Sie betreibt sowohl Grundlagenforschung als auch die Anwendung gewonnener Erkenntnisse auf verschiedene Umweltprobleme. Dabei bedient sie sich des Methodenschatzes vieler Disziplinen bei der Arbeit im Gelände und im Labor bis hin zum Erstellen komplexer Simulationsmodelle am Computer.

Die Geoökologie umfasst nach diesem Verständnis sowohl geowissenschaftliche Fächer wie etwa die Bodenwissenschaften oder die Hydrologie als auch biologisch-ökologische Fachrichtungen. Disziplinen wie die Umweltchemie sowie die Geo- und Umweltinformatik oder die Fernerkundung sind ebenfalls Bestandteile einer so aufgefassten Geoökologie.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    Geoökologie
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
    • einer Eignungsprüfung
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach
    • in Verbindung mit dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Zugangsbedingungen
Internetseite
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  • Vorlesungszeit
    02.11.2020 - 27.02.2021
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    01.06.2020 - 15.07.2020
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    01.06.2020 - 30.09.2020
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    01.06.2020 - 15.07.2020
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    01.06.2020 - 15.07.2020
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 17.04.2021
Elke Haist
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