Hochschulkarte

Islamische Religionslehre

Eberhard-Karls-Universität Tübingen Universität Tübingen Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Foto: Universität Tübingen)

Islamische Religionslehre, Master of Education

Studienort, Standort
Tübingen
Abschluss
Master of Education
Abschlussgrad
Master of Education
Lehramt für
Lehramt für die allgemeinbildenden Fächer der Sekundarstufe II und das Gymnasium (auch Gesamtschulen
Zielgruppe
Mit der Wahl des Fachs „Islamische Religionslehre“ erwartet Studierende ein interessantes und äußerst vielseitiges Studium an einem lebendigen, offenen und jungen Zentrum. Als angehende Religionslehrerin oder Religionslehrer sollten Sie nicht nur die Bereitschaft mitbringen, sich fachliches Wissen anzueignen, sondern auch die Motivation zur kritischen Weiterentwicklung Ihrer eigenen Kompetenzen und Ihrer Persönlichkeit. Hierzu sind die Reflexion Ihrer Einstellungen und Haltungen bezüglich des Faches und Ihrer eigenen Glaubenspraxis grundlegend für den späteren Beruf. Die Rolle der Lehrkraft im Religionsunterricht ist die eines Moderators in der Begegnung zwischen Schülern und Religion, indem sie sowohl die Situation als auch die Tradition berücksichtigt und somit die Heranwach-senden auf ein Leben in einer pluralen, ausdifferenzierten Gesellschaft vorbereitet. Inhaltlich besteht der Studiengang „Islamische Religionslehre“ aus einem fachwissenschaftlichen und einem fachdidaktischen Teil. Durch die Konzeption eines zusammenhängenden Bachelor-und Masterstudiengangs haben Sie die Möglichkeit, bereits nach dem Bachelorstudium einen qualifizierten Abschluss zu erwerben. Um als Lehrerin oder Lehrer arbeiten zu können, benötigen Sie anschließend den Masterabschluss.
Regelstudienzeit
4 Semester
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Bewerbungsschluss abweichend bereits am 15. Mai !

Was ist "Islamische Religion"?

Der Islam ist eine monotheistische Religion, die im frühen 7. Jahrhundert n. Chr. in Arabien durch Mohammed gestiftet wurde. Mit über 1,8 Milliarden Anhängern ist der Islam nach dem Christentum (ca. 2,2 Milliarden Anhänger) heute die zweitgrößte Weltreligion.
Der Islam wird allgemein auch als abrahamitische, als prophetische Offenbarungsreligion und als Buch- oder Schriftreligion bezeichnet.
Das arabische Wort Islām (islām / إسلام) ist ein Verbalsubstantiv zu dem arabischen Verb aslama („sich ergeben, sich hingeben“). Es bedeutet wörtlich das „Sich-Ergeben“ (in den Willen Gottes), „Sich-Unterwerfen“ (unter Gott), „Sich-Hingeben“ (an Gott), oft einfach mit Ergebung, Hingabe und Unterwerfung wiedergegeben.Die Bezeichnung für denjenigen, der dem Islam angehört, ist Muslim. Die Pluralform im Deutschen ist Moslems oder Muslime, Muslimas oder Musliminnen.
Die zehn Länder mit dem größten Anteil an der muslimischen Weltbevölkerung sind Indonesien (12,9 %), Pakistan (11,1 %), Indien (10,3 %), Bangladesch (9,3 %), Ägypten und Nigeria (jeweils 5 %), Iran und Türkei (jeweils 4,7 %) sowie Algerien (2,2 %) und Marokko (ca. 2 %). In ihnen zusammengenommen leben mehr als zwei Drittel aller Muslime. Die wichtigste überstaatliche islamische Organisation ist die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) mit Sitz in Dschidda. Ihr gehören 56 Staaten an, in denen der Islam Staatsreligion, Religion der Bevölkerungsmehrheit oder Religion einer großen Minderheit ist. Muslimisch geprägte Länder in Europa sind Albanien, Bosnien und Herzegowina, der Kosovo, Mazedonien und die (geographisch nur teilweise in Europa liegende) Türkei. Viele weitere Länder haben muslimische Minderheiten.
Die wichtigste textliche Grundlage des Islams ist der Koran (arabisch القرآن al-qurʾān ‚Lesung, Rezitation, Vortrag‘), der als die dem Propheten Mohammed offenbarte Rede Gottes gilt.
Die zweite Grundlage bilden die Hadithe (arabisch حديث, DMG ḥadīṯ ‚Erzählung, Bericht, Mitteilung, Überlieferung‘) zur Sunna Mohammeds (Sunna, arabisch سنة ‚Brauch, gewohnte Handlungsweise, überlieferte Norm‘), der als der „Gesandte Gottes“ (Rasūl, arabisch رسول ‚Gesandter, Sendbote, Apostel‘‘) Vorbildcharakter für alle Muslime hat.
Die sich aus diesen Texten ergebenden Normen werden in ihrer Gesamtheit als Scharia bezeichnet (شريعة / šarīʿa im Sinne von „Weg zur Tränke, Weg zur Wasserquelle, deutlicher, gebahnter Weg“; auch: „religiöses Gesetz“, „Ritus“).

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Islamische Religionslehre (Lehramt)
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Es ist formal eine Bewerbung erforderlich. Bewerbungsschluss für das Wintersemester abweichend bereits am 15. Mai !
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
02.11.2020 - 27.02.2021
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2020 - 15.07.2020
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.06.2020 - 30.09.2020
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.06.2020 - 15.07.2020
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.06.2020 - 15.07.2020
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrum für Islamische Theologie
Hausanschrift
Rümelinstraße 27, 72070 Tübingen
Telefon
07071 / 29 75385
Telefax
07071 / 29 5584
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Ansprechpartner weiterführendes Studium
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E-Mail
Zentrale Studienberatung
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