Hochschulkarte

Technische Kybernetik

Universität Stuttgart Von Uliraush - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link Universität Stuttgart (Foto: Von Uliraush - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link)

Technische Kybernetik, Master of Science

Studienort, Standort
Stuttgart
Abschluss
Master of Science
Abschlussgrad
Master of Science
Zielgruppe
Absolventinnen und Absolventen eines mindestens sechssemestrigen Bachelorstudiengangs (oder gleichwertiger Abschluss) in technischer Kybernetik oder in einem inhaltlich nahe verwandten Studiengang.
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Technische Kybernetik"?

Die Technische Kybernetik ist eine interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft an der Schnittstelle zu den System- und Naturwissenschaften, welche sich mit der Modellierung, Simulation und Regelung technischer Systeme befasst. Sie stellt ein Teilgebiet der Kybernetik dar und basiert größtenteils auf Methoden der mathematischen Systemtheorie sowie der Regelungstechnik. Typische Anwendungen und Forschungsgebiete der technischen Kybernetik sind unter anderem die Modellierung und Regelung chemischer Prozesse, der Entwurf von Flugsimulatoren und Autopiloten sowie die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen für den Automobilbereich, wie zum Beispiel das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) und das Antiblockiersystem (ABS).

Der Begriff der „Kybernetik“ wurde erstmals 1947 vom US-amerikanischen Mathematiker Norbert Wiener eingeführt. Wiener hatte erkannt, dass es im Bezug auf die Interaktion mit der Umwelt sowie auf die damit verbundene Regelung oftmals die gleichen Prinzipien sind, nach denen sowohl technische, soziologische oder wirtschaftliche Systeme als auch lebende Organismen funktionieren. Basierend auf dem griechischen κυβερνήτης („Steuermann“) prägte Wiener für diese Erkenntnis und die damit verbundene Wissenschaft die Bezeichnung „Cybernetics“. Der chinesische Wissenschaftler H. S. Tsien griff die Ideen Wieners auf und führte 1954 im Rahmen seiner Arbeit in der Luft- und Raumfahrtforschung den Begriff „Engineering Cybernetics“ ein, auf welchem die heutige deutsche Bezeichnung beruht.

Seit ihrer Entstehung hat die technische Kybernetik im Zuge der rasanten technischen Entwicklung der letzten Jahrzehnte, und der damit verbundenen zunehmenden Komplexität der untersuchten Systeme, stetig an Relevanz gewonnen und sich mehr und mehr als eigenständige Wissenschaftsdisziplin etabliert. Die konzeptuelle Entwicklung verlief hierbei größtenteils parallel zu denen der mathematischen Systemtheorie und der Regelungstechnik. Insbesondere seit Beginn der 1990er Jahre erlauben leistungsfähigere Hardware- und Softwarekomponenten vermehrt auch die Simulation und Regelung komplexerer Prozesse sowie den Einsatz von Methoden der technischen Kybernetik in einer Vielzahl von technischen Anwendungen und Serienprodukten.

Die Grundlagen der technischen Kybernetik in Form der Regelungstechnik sind heutzutage zentraler Bestandteil vieler Ingenieurdisziplinen. Es existieren jedoch auch einige eigenständige spezialisierte Forschungseinrichtungen und Studiengänge, siehe unten. Die technische Kybernetik steht in enger Beziehung zum Forschungsgebiet der Mechatronik, grenzt sich von diesem jedoch unter anderem durch die fehlende Festlegung auf elektromechanische Anwendungen sowie durch eine allgemeinere systemtheoretische Sichtweise mit einer Fokussierung auf systemdynamische und regelungstechnische Fragestellungen ab.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Mathematik; Systemtechnik; Technomathematik
Schwerpunkt(e)
Automatisierungstechnik; Fahrzeugtechnik; Luft- und Raumfahrttechnik; Mathematik; Mechatronik; Mikrosystemtechnik; Modellierung; Regelungstechnik; Simulationstechnik; Systemwissenschaften

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Die genauen Zulassungsvoraussetzungen und Auswahlkriterien finden Sie auf folgender Webseite: www.uni-stuttgart.de/studium/bewerbung/master/zulassung
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Zum Sommersemester können Sie sich an der Universität Stuttgart nur in ein höheres Fachsemester (d.h. Studiengang- oder Hochschulwechsel mit anrechenbaren Leistungen) oder in einen Master-Studiengang bewerben. Ein Studienbeginn (1. Fachsemester ((Bachelor)) ist nur zum Wintersemester möglich.
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Zum Sommersemester nur Bewerbung in ein höheres Fachsemester!
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Die genauen Einschreibfristen finden Sie in Ihrem Zulassungsbescheid.
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
wie Deutsche
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Bitte erfragen Sie die genauen Termine bei der Hochschule.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Rückmeldung zum Sommersemester: 15. Januar - 15. Februar; Rückmeldung zum Wintersemester: 15. Juli - 15. August; Die genauen Einschreibfristen finden Sie in Ihrem Zulassungsbescheid.
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Die genauen Einschreibefristen finden Sie in Ihrem Zulassungsbescheid. Bewerbungsschluss für Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkung und ohne Aufnahmeprüfung (höheres Fachsemester): 15.10. bzw. 15.04.
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Sporteingangsprüfung (für Sport Lehramt) und Aufnahmeprüfung für dt.-frz. Sozialwissenschaften: Anmeldung bis 15. Mai. Näheres finden Sie im Internet: www.uni-stuttgart.de/studium/bewerbung/

Kontakt/Ansprechpartner

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Telefon
0711 / 685-82133
Telefax
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