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Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie

Universität Hohenheim Foto: Universität Hohenheim / Victor S. Brigola Universität Hohenheim (Foto: Foto: Universität Hohenheim / Victor S. Brigola)

Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie, Master

Studienort, Standort
Stuttgart
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Science
Zielgruppe
Absolventen mit überdurchschnittlichem Abschluss in Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie oder einem verwandten Studiengang.
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen

Was sind "Nachwachsende Rohstoffe"?

Nachwachsende Rohstoffe (abgekürzt NawaRo, Nawaro oder NR) sind organische Rohstoffe, die aus land- und forstwirtschaftlicher Produktion stammen und vom Menschen zielgerichtet für weiterführende Anwendungszwecke außerhalb des Nahrungs- und Futterbereiches verwendet werden. Gegensatz ist der nichterneuerbare Rohstoff.

Die größte Bedeutung hat heute die Verwendung von Rohstoffen pflanzlicher Herkunft sowie biogener Abfallprodukte. Diese werden sowohl energetisch als auch stofflich genutzt. Die energetische Nutzung erfolgt in flüssiger Form (Biokraftstoff), in fester Form (Biogener Brennstoff), sowie gasförmig (Biogas). Von stofflicher Nutzung spricht man bei der Herstellung von technischen Ölen, Textilien, Faserstoffen, Kunststoffen, chemischen Grundstoffen und anderen Produkten. Dezidiert für eine energetische Nutzung angebaute Pflanzen werden als Energiepflanzen bezeichnet, Pflanzen für die stoffliche Nutzung sind Industriepflanzen.

Mit der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen macht sich der Mensch eine Synthesevorleistung der Natur zunutze, die Umwandlung von Sonnenenergie in energiereiche, organische Verbindungen. Nachwachsende Rohstoffe gelten als rezente organische Naturprodukte, die um der technischen Nutzung bzw. Wirtschaft willen existieren.[2]

Im Zuge der Rohstoff- und Energiewende sollen Nachwachsende Rohstoffe andere Rohstoffe bzw. fossile Energieträger (Erdöl, Erdgas) langfristig ersetzen, möglichst durch eine Kaskadennutzung. Wegen der dadurch zunehmenden Flächen- und Nutzungskonkurrenz stehen einzelne Anwendungen in der Diskussion.

In Anlagen wie Biomasseheizkraftwerken oder Biogasanlagen können nachwachsende Rohstoffe zur Stromerzeugung eingesetzt werden. In Deutschland kann die Vergütung des Stroms teilweise oder vollständig den Regelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) unterliegen. Dabei kann auch ein Anrecht auf den sogenannten Nawaro-Bonus bestehen. Die Definition von nachwachsenden Rohstoffen nach diesem Gesetz weicht teilweise von der Definition in diesem Artikel ab.

Bereits lange vor der Schöpfung des Begriffs NaWaRo hatten Rohstoffe tierischer und pflanzlicher Herkunft eine große Bedeutung. Bereits vor Jahrtausenden wurden Leder und tierische oder pflanzliche Fasern als Kleidung und Holz als Brennstoff eingesetzt. Bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert waren nachwachsende Rohstoffe die wichtigste Energiequelle (Brennholz, Holzkohle) und die wichtigsten Rohstofflieferanten für die chemische und pharmazeutische Industrie (zum Beispiel Waltran). Mit der Industrialisierung gewann zunächst Kohle als Energieträger eine dominierende Bedeutung. Im 20. Jahrhundert wurde Erdöl zunächst ein wichtiger und durch die billige Förderung und Erschließung neuer Vorkommen ab etwa 1950 der dominierende Energieträger und wichtigster Rohstoff für die chemische Industrie (Petrochemie). Das Streben nach nationaler Autarkie durch technische Synthesen und die Verwendung lokal verfügbarer (natürlicher) Rohstoffe spielte aber bereits in der (nicht nur jüngeren) deutschen Technikgeschichte eine wichtige Rolle. Die Autarkie durch den Ersatz von importierten Rohstoffen durch heimische (wie Kohle), vor allem aber auch nachwachsende Rohstoffe war ein zentrales Thema der nationalsozialistischen Forschungspolitik. Der Begriff „nachwachsender Rohstoff“ selbst wurde in den Jahren 1973/74 sowie 1979/81 infolge des hohen Ölpreises während der Ersten sowie Zweiten Ölkrise im deutschsprachigen Raum etabliert. International ist renewable resource (englisch für erneuerbare Ressource) gebräuchlicher als die wörtliche Entsprechung renewable raw material. Ab der Mitte der 1980er war der Erdölpreis erneut sehr niedrig, so dass nachwachsende Rohstoffe weniger konkurrenzfähig wurden und zunächst an Bedeutung verloren.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Agrarwissenschaft; Nachwachsende Rohstoffe; Verfahrenstechnik
Schwerpunkt(e)
Bioenergietechnik; Nachhaltigkeit; Nachwachsende Rohstoffe

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
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Bewerbungsfrist: WS bis 15.09. SS bis 15.03.. Der Studiengang ist zulassungsfrei sofern Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind. Bei Vorlage eines Empfehlungsschreibens kann bis zur Abschlussnote 2,9 zugelassen werden. Das Abschlusszeugnis des ersten Studienabschlusses ist ggf. bis 31.12. nachzureichen.



Nähere Informationen s. www.uni-hohenheim.de/bewerbung-nawaro-msc-info.
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Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
01.04.2019 - 13.07.2019
Vorlesungsfreie Tage: 19.04. - 22.04.19 (Ostern) 01.05.19 (Tag der Arbeit) 30.05.19 (Christi Himmelfahrt)10.06.19 (Pfingstmontag) 11.06. - 15.06.19 (Pfingstferien, Exkursionen können in dieser Zeit stattfinden) 20.06.19 (Fronleichnam)
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Bitte beachten: Master-Studiengänge haben z.T. andere Fristen
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
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Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist gemäß Zulassungsbescheid
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Einschreibefrist gemäß Zulassungsbescheid
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