Hochschulkarte

Schulentwicklung

Pädagogische Hochschule Weingarten „Weingarten Schlossbau Ostfassade“ von Photo: Andreas Praefcke - Eigenes Werk (own photograph). Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons. Pädagogische Hochschule Weingarten (Foto: „Weingarten Schlossbau Ostfassade“ von Photo: Andreas Praefcke - Eigenes Werk (own photograph). Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.)

Schulentwicklung, Master of Arts

Studienort, Standort
Weingarten
Abschluss
Master of Arts
Abschlussgrad
Master of Arts
Zielgruppe
Lehrer, Schulleiter, Bildungsverwaltung, Multiplikatoren
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
weiterbildend
Studienformen
Vollzeitstudium; Internationaler Studiengang
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Regelstudienzeit 4 Semester; als Teilzeit (50%)

Kooperationsstudiengang mit Pädagogischen Hochschulen der Schweiz und Österreich

Studiengebühr 1.800,-- Euro im Semester

nächster Studiendurchlauf: 1.10.2012; in zweijährigem Zulassungsturnus.

Bitte beachten Sie die Angaben unter: www.master-schulentwicklung.com

Was ist "Schulentwicklung"?

Als Schulentwicklung wird der systematische, zielgerichtete, selbstreflexive und für die Bildungsprozesse der Schüler funktionale Entwicklungsprozess hin zu einer Professionalisierung der schulischen Prozesse bezeichnet. Eine so definierte Schulentwicklung dient der Verbesserung der Qualität der Schule als Institution und des Unterrichts. Subjekte der Schulentwicklung sind Schulen, Schulnetzwerke und Bildungsregionen im Kontext des gesamten Bildungswesens.

Handlungen, die die Schulentwicklung betreffen, finden auf fünf Ebenen statt:

-- der direkten Interaktion
- der schulinternen Handlungsverbände
- der Einzelschule als Handlungseinheit
- der Schulen als Teil des Bildungssystems
- dem Bildungssystem als Teil des gesellschaftlichen Gesamtsystems.

Die Ebenen eins bis drei bilden die Mikroebene, die Ebenen vier und fünf die Makroebene der Schulentwicklung. Jede Ebene ist – in aufsteigender Reihenfolge – jeweils ein Subsystem der darüber befindlichen Ebene. Subsystem soll heißen, dass das nächsthöhere System alle darunter befindlichen Handlungsprozesse einschließt. Jede dieser Ebenen stellt einen für Theorie und Praxis ausgrenzbaren Teil des schulischen Gesamthandelns dar. Wenn nun Schulentwicklung thematisiert und beschrieben werden soll, sind grundsätzlich die zweite und dritte Ebene gemeint.[2]

Die Mikroebene der Schulentwicklung ist mit der Makroebene verzahnt: Gesetze und Erlasse (Schulrecht) markieren den Entwicklungskorridor der Schule. Zentrale Tests und Benchmarks sind an den Schulen operativ umzusetzen. Externe und interne Evaluationen gilt es aufeinander abzustimmen. Am Ende dieses Prozesses koordinieren sich die Schulen selbst, mit dem Risiko einer begrenzten „Balkanisierung“ des Schulwesens.[3]

Die Steuerung des Prozesses der Schulentwicklung durch den Schulträger bzw. die ihm übergeordnete Instanz, z. B. durch die Landkreise, wird auch als Schulentwicklungsplanung bezeichnet.

Das Niedersächsische Kultusministerium legitimiert das Zusammenspiel der Ebenen folgendermaßen:

Schule in Niedersachsen bleibt staatlich verantwortet. Das bezieht sich sowohl auf das Recht, verbindliche Vorgaben für Bildungs- und Erziehungsziele der Schulen festzulegen als auch auf die staatliche Pflicht, die Erreichung der vorgegebenen Ziele in den Schulen zu überprüfen.
„Eigenverantwortlichkeit“ der Schulen bedeutet in diesem Kontext, dass die Schulen selbst in allen ihr tägliches Handeln betreffenden Bereichen deutlich stärker als bisher die Verantwortung für die von ihnen erreichte Qualität schulischer Bildung und den Prozess der Qualitäts- und Organisationsentwicklung übernehmen werden. Wenn die Schulen aber Verantwortung übernehmen sollen, benötigen sie dafür auch Freiräume für eigene Entscheidungen.
In neueren Ansätzen wird zwischen drei Ebenen der Schulentwicklung unterschieden:

- der Ebene der Ministerien/Schulaufsicht (Makroebene)
- der Ebene der Bildungsregionen (Intermediale Ebene)
- der Ebene der Einzelschule und individueller Netzwerke (Mesoebene).[1]

Vorgaben des Staates (des Bundes, v. a. aber des betreffenden Bundeslandes) werden von den Ebenen unterhalb der Makrobene autonom umgesetzt. Eine Ausweitung der autonomen Schulentwicklung entspricht einer Entstaatlichung des Schulwesens. Als Datenbasis für die Schulentwicklung bieten sich hierbei Instrumente der Selbstevaluation wie beispielsweise SEIS an.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Bildungsforschung; Bildungswissenschaften; Schulpädagogik
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
3-jährige Schulpraxis

qualifizierter Hochschulabschluss
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
notwendig zur Kostendeckung

Internationalität

Internationaler Doppelabschluss möglich
Ja
Partnerhochschule, Staat
Pädagogische Hochschule Graubünden, Schweizerische Eidgenossenschaft
Abschlussgrad
MA

Partnerhochschule, Staat
Pädagogische Hochschule Thurgau, Schweizerische Eidgenossenschaft
Abschlussgrad
MA

Partnerhochschule, Staat
Pädagogische Hochschule Feldkirch, Republik Österreich
Abschlussgrad
MA

Partnerhochschule, Staat
Pädagogische Hochschule St. Gallen, Schweizerische Eidgenossenschaft
Abschlussgrad
MA

Partnerhochschule, Staat
Pädagogische Hochschule Zürich, Schweizerische Eidgenossenschaft
Abschlussgrad
MA

Partnerhochschule, Staat
Pädagogische Hochschule Schaffhausen, Schweizerische Eidgenossenschaft
Abschlussgrad
MA

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
23.04.2019 - 19.07.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
03.12.2018 - 15.01.2019
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
03.12.2018 - 15.01.2019
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gem. Zul.-Bescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
03.12.2018 - 15.01.2019
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
03.12.2018 - 15.01.2019
Einschreibefrist für die Rückmeldung
01.01.2019 - 15.02.2019
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gem. Zul.-Bescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Eignungsprüfung/Aufnahmeprüfungen siehe dazu Homepage (Studierendensekretariat bzw. Akad. Prüfungsamt)

Kontakt/Ansprechpartner

Pädagogische Hochschule Weingarten\ \ Prof. Dr. Stefanie Schnebel\ \ Erziehungswissenschaft\ \ Prof. Dr. Katja Kansteiner\ \ Erziehungswissenschaft
Hausanschrift
Kirchplatz 2, 88250 Weingarten
Telefon
0751 / 501-8352
Telefax
0751 / 501-8200
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Prof. Dr. Stefanie Schnebel

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 25.01.2019

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