Hochschulkarte

Musiktherapie

Universität Augsburg „Rektoratsgebaeude Uni Augsburg“ von Fotostelle der Universität Augsburg - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Universität Augsburg (Foto: „Rektoratsgebaeude Uni Augsburg“ von Fotostelle der Universität Augsburg - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Musiktherapie, Master

Studienort, Standort
Augsburg
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Arts
Zielgruppe
Menschen, die in interaktionell betonten Berufen (z.B. Pädagogen, Therapeuten) arbeiten, in denen eine spezifische musiktherapeutische Qualifizierung die Arbeit mit der jeweiligen Klientel verbessern kann.
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Nein
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
weiterbildend
Studienformen
Berufsbegleitend
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Bewerbungsfristen: siehe Internetseiten des Studienganges



Studiengang startet alle drei Semester, nächster Studienbeginn zum Wintersemester 2019/2020.

Was ist "Musik"?

Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Schallereignissen bestehen. Zu ihrer Erzeugung wird akustisches Material, wie Töne und Geräusche innerhalb des für Menschen hörbaren Bereichs, geordnet. Aus dem Vorrat eines Tonsystems werden Skalen gebildet. Deren Töne können in unterschiedlicher Lautstärke bzw. Intensität, Klangfarbe, Tonhöhe und Tondauer erscheinen. Melodien entstehen aus der Abfolge von Tönen sowie gegebenenfalls Pausen in einem zeitlich festgelegten Rahmen (Rhythmus). Aus dem Zusammenklang mehrerer Töne von jeweils anderer Tonhöhe erwächst Mehrstimmigkeit, aus den Beziehungen der Töne untereinander entsteht Harmonik. Die begriffliche Erfassung, systematische Darstellung der Zusammenhänge und deren Deutung leistet die Musiktheorie, mit dem Lehren und Lernen von Musik befasst sich die Musikpädagogik, mit Fragen nach der musikalischen Gestaltung hauptsächlich die Musikästhetik.

Die Musikwissenschaft umfasst als Lehrplan diejenigen wissenschaftliche Disziplinen im geistes-, kultur-, sozial- und naturwissenschaftlich-technischen Kontext, deren Inhalte die Erforschung und reflektierende Darstellung von Musik in ihren unterschiedlichen historischen, sozialen, ethnischen bzw. nationalen Erscheinungen sind. Gegenstand der Musikwissenschaft sind dabei sämtliche Ausprägungen von Musik, ihre Theorie, ihre Produktion und Rezeption, ihre Funktionen und Wirkungen sowie ihre Erscheinungsweisen vom musikalischen Ausgangsmaterial Schall bis zum komplexen Einzelwerk.

Die Musikwissenschaft wird seit dem 20. Jahrhundert in drei Teilbereiche gegliedert, in die historische Musikwissenschaft, die systematische Musikwissenschaft und die Musikethnologie. Diese Gliederung ist nicht immer streng eingehalten. Während einerseits die Musikethnologie auch dem systematischen Zweig zugerechnet werden kann, werden andererseits praktische Bereiche als angewandte Musikwissenschaft bezeichnet.

Historische Forschungsbereiche der Musikwissenschaft sind eher idiographisch, also das Objekt im geschichtlichen Wandel beschreibend, die systematischen eher nomothetisch, d. h. sie suchen allgemeine, von Raum und Zeit unabhängige Aussagen zu treffen. Dessen ungeachtet sind die Wissenschaftsparadigmen der beiden Bereiche nicht als absolut zu betrachten, da auch die historische Musikwissenschaft Gesetzmäßigkeiten über die Zeitläufte hinweg zu erkennen versucht, während Systematik und Ethnologie die geschichtlichen Veränderungen ihrer Gegenstände berücksichtigen.

Die historische Musikwissenschaft umfasst alle Teildisziplinen der musikalischen Geschichtsschreibung und widmet sich hauptsächlich der Erschließung von Quellen zur europäischen Kunst-, Volks- und Unterhaltungsmusik. Die systematische Musikwissenschaft dagegen ist stärker als ihr historisch orientierter Parallelzweig von Geistes- und Sozialwissenschaften, Natur- und Strukturwissenschaften beeinflusst und wendet deren erkenntnistheoretische und empirische Methoden an.

Die Musikethnologie behandelt die im Brauchtum der Ethnien existierende Musik. Von Interesse sind sowohl die Musikkulturen der Naturvölker, die nicht über Schrift und Notation verfügen, als auch – unter historischen Gesichtspunkten – die Musik der Hochkulturen und ihre Einflüsse. Wichtige Forschungsgegenstände sind Tonsysteme, Rhythmen, Instrumente, Theorie, Gattungen und Formen von Musik vor dem Hintergrund von Religion, Kunst, Sprache, soziologischer und wirtschaftlicher Ordnung. Angesichts von Migration und Globalisierung werden auch inter- und transkulturelle Phänomene berücksichtigt.

Über den Kanon der musikwissenschaftlichen Disziplinen hinaus ist Musik Gegenstand der Forschung z. B. in Mathematik und Kommunikationswissenschaft, Medizin und Neurowissenschaft, Archäologie, Literatur- und Theaterwissenschaft. Dabei ist im Einzelfall zu unterscheiden, ob es sich um Musik als das Forschungsobjekt anderer Wissenschaften handelt oder ob die Musikwissenschaft außermusikalische Bereiche untersucht. Eine Sonderstellung nimmt die Musiktherapie ein, die medizinische und psychologische Erkenntnisse und Methoden mit solchen der Musikpädagogik verbindet.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Musiktherapie
Schwerpunkt(e)
Musiktherapie

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
1. durch einen ersten berufsqualifizierenden in- oder ausländischen Abschluss;

2. eine einschlägige berufspraktische Erfahrung von insgesamt mindestens drei Jahren oder eine vergleichbare Tätigkeit in relevanten Arbeitsfeldern;

3. therapeutische Selbsterfahrung (mindestens je 15 Einzel- und Gruppensitzungen);

4. ein vierwöchiges klinisches Vorpraktikum in einem für die Musiktherapie

relevanten Bereich oder eine äquivalente Tätigkeit im Umfang von vier Wochen oder 100 Stunden;

5. das Bestehen der Eignungsprüfung für den berufsbegleitenden Masterstudiengang ?Musiktherapie?.

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 09.02.2019
Die Lehrveranstaltungen fallen innerhalb des Semesters aus: Do, 01.11.2018 (Allerheiligen) von Sa, 22.12.18 bis So, 06.01.19 (Weihnachtsferien)
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.05.2018 - 15.07.2018
24.00 Uhr (Ausschlussfrist)
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.05.2018 - 15.10.2018
Für zulassungsfreie Studiengänge sollte die Bewerbung möglichst bis Di, 31.07.2018, spätestens jedoch bis Vorlesungsbeginn erfolgen.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.08.2018 - 12.10.2018
Fächer mit Zulassungsbeschränkung entsprechend der angegebenen Frist im Zulassungsbescheid.
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.05.2018 - 15.07.2018
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.05.2018 - 15.07.2018
Einschreibefrist für die Rückmeldung
02.01.2019 - 15.02.2019
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
01.08.2018 - 12.10.2018
Fächer mit Zulassungsbeschränkung entsprechend der angegebenen Frist im Zulassungsbescheid.
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Achtung: Abweichende Bewerbungsfristen für bestimmte Studiengänge, insbesondere Masterstudiengänge. Für beruflich Qualifizierte ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung läuft die Frist für die Bewerbung zum WS 2018/19 am Di, 15.05.18 aus (Ausschlussfrist). Fristen für Auswahlverfahren, Eignungsprüfungen (Sport, Kunst und Musik) oder Eignungsfestellungsprüfungen siehe Informationen bei den jeweiligen Studiengängen. Termine für die Anmeldung zu Eignungsprüfungen finden Sie unter: http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/studentenkanzlei/termine/

Kontakt/Ansprechpartner

Leopold-Mozart-Zentrum
Hausanschrift
Maximilianstr. 59, 86150 Augsburg
Ansprechpartner weiterführendes Studium
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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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