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Philosophie

Otto-Friedrich-Universität Bamberg „Bamberg-KleinVenedig1-Asio“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Foto: „Bamberg-KleinVenedig1-Asio“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Philosophie, Master

Studienort, Standort
Bamberg
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Arts
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium; Internationaler Studiengang; Teilzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen

Was ist "Philosophie"?

In der Philosophie (altgriechisch φιλοσοφία philosophía, latinisiert philosophia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu ergründen, zu deuten und zu verstehen.
Von anderen Wissenschaftsdisziplinen unterscheidet sich die Philosophie dadurch, dass sie sich oft nicht auf ein spezielles Gebiet oder eine bestimmte Methodologie begrenzt, sondern durch die Art ihrer Fragestellungen und ihre besondere Herangehensweise an ihre vielfältigen Gegenstandsbereiche charakterisiert ist.

In diesem Artikel wird die westliche (auch: abendländische) Philosophie, die im 6. Jahrhundert v. Chr. im antiken Griechenland entstand, behandelt. Nicht behandelt werden hier die mit der abendländischen Philosophie in einem mannigfaltigen Zusammenhang stehenden Traditionen der jüdischen und der islamischen Philosophie sowie die ursprünglich von ihr unabhängigen Traditionen der afrikanischen und der östlichen Philosophie.

In der antiken Philosophie entfaltete sich das systematische und wissenschaftlich orientierte Denken. Im Lauf der Jahrhunderte differenzierten sich die unterschiedlichen Methoden und Disziplinen der Welterschließung und der Wissenschaften direkt oder mittelbar aus der Philosophie, zum Teil auch in Abgrenzung zu irrationalen oder religiösen Weltbildern oder Mythen.

Kerngebiete der Philosophie sind die Logik (als die Wissenschaft des folgerichtigen Denkens), die Ethik (als die Wissenschaft des rechten Handelns) und die Metaphysik (als die Wissenschaft der ersten Gründe des Seins und der Wirklichkeit). Weitere Grunddisziplinen sind die Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, die sich mit den Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns im Allgemeinen bzw. speziell mit den Erkenntnisweisen der unterschiedlichen Einzelwissenschaften beschäftigen.

„Philosophie“ lässt sich nicht allgemeingültig definieren, weil jeder, der philosophiert, eine eigene Sicht der Dinge entwickelt. Daher gibt es annähernd so viele mögliche Antworten auf die oben gestellte Frage wie Philosophen. Carl Friedrich von Weizsäcker hat einmal formuliert: „Philosophie ist die Wissenschaft, über die man nicht reden kann, ohne sie selbst zu betreiben.“[2] Daneben hat der Begriff auch viele weichere Konnotationen und kann dann Weltanschauung, Unternehmenskultur etc. bedeuten.[3]

Umso erstaunlicher ist die Präzision der materialistischen Fassung des Begriffes, wonach die Philosophie die Wissenschaft von den allgemeinen Bewegungs- und Strukturgesetzen der Natur, der Gesellschaft und des Denkens (Erkennens) sowie der Stellung des Menschen in der Welt ist.[4]

Zu den philosophischen Arbeitsfeldern gehört zunächst die Untersuchung von Methoden, Prinzipien und der Gültigkeit jeglicher Erkenntnisgewinnung wie auch der Argumente und Theorien auf wissenschaftlicher Ebene. Philosophie kann in diesem Zusammenhang als Grundlagenwissenschaft verstanden werden. Denn philosophisches Nachdenken und In-Frage-Stellen hat die Einzelwissenschaften stets befruchtet und in ihrer Entwicklung gefördert. Die Philosophie stellt Fragen von einer Art, die Spezialwissenschaften (bisher) nicht beantworten können, die durch Versuche, Berechnungen oder andere Forschungen mit den bisherigen Instrumenten nicht zu beantworten sind. Derartige Problemstellungen können aber das Forschen in eine neue Richtung lenken. So werden mitunter neuartige Forschungsfragen in den einzelnen Wissenschaften auf den Weg gebracht; Philosophie leistet folglich über das ureigene Feld hinaus einen Beitrag zur Hypothesenbildung.

Weitergehende philosophische Bemühungen erstrecken sich auf eine systematische Ordnung menschlichen Wissens zwecks Herstellung eines in sich schlüssigen Weltbilds unter Einbeziehung menschlicher Werte, Rechte und Pflichten.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Philosophie
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Auszug aus Studien - und Fachprüfungsordnung der Otto -Friedrich -Universität Bamberg für den Masterstudiengang Philosophie / Philosophy mit den Schwerpunkten ?Praktische Philosophie?, ?Antike Philosophie?, ?Philosophische Anthropologie? vom 30. September 2010:



"§ 32 Zugangsvoraussetzungen

(1) Als Qualifikation für die Aufnahme des konsekutiven Masterstudiengangs ist ein gei s- tes- , kultur - oder humanwissenschaftlicher Hochschulabschluss oder ein gleichwertiger in- oder ausländischer Abschluss mit einer Gesamtnote von mindestens ?gut? (2,5 ) und e inem Anteil von mindestens 40 ECTS -Punkten im Fach Philosophie nachzuwei sen. (2) Der Masterstudiengang ?Philosophie / Philosophy? kann in Abhängigkeit vom qualif i- zierenden Studiengang in zwei Profilen studiert werden: 1. Das Profil 1 ?konsekutiv auf Basis eines ersten Hochschulabschlusses mit einem Nebenfach Philosophie (40 ECTS -Punkte)? richtet sich an Studierende, die ein Neben- fach im Umfang von mindestens 40 ECTS -Punkte im qualifizierenden Studiengang absolviert haben und über Grundlagenkenntnisse der Geschichte der Philosophie und insbesond ere der theoretischen oder praktischen Philosophie verfügen, wie sie z. B. im Nebenfach Philosophie (45 ECTS -Punkte) an der Universität Bamberg vermittelt wer- den. 2. Das Profil 2 ?konsekutiv auf Basis eines er sten Hochschulabschlusses mit einem Neben- oder Hauptfach Philosophie (60 ECTS -Punkte )? richtet sich an Studierende, die ein Neben- oder Hauptfach Philosophie im Umfang von mindestens 60 ECTS - Punkten im qualifizierenden Studiengang absolviert haben und über erweiterte Grundlagenkenntnis in der Philosophie, insbesondere der Geschichte der Philosophie, der Logik, der theoretischen und praktischen Philosophie und Philosophischen Ant h- ropologie verfügen, wie sie z.B. im Hauptfach Philosophie (75 ECTS -Punkte) an der Universität Bamberg vermittelt werden."
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Internationalität

Internationaler Doppelabschluss möglich
Ja
Partnerhochschule, Staat
Universität Udine, Italienische Republik
Abschlussgrad
Laurea Magistrale/ Philosophie

Partnerhochschule, Staat
Universität Triest, Italienische Republik
Abschlussgrad
Laurea Magistrale/ Philosophie

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 09.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.05.2018 - 15.07.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
08.08.2018 - 05.10.2018
keine Bewerbung erfoderlich - direkte Einschreibung möglich!
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
08.08.2018 - 05.10.2018
Zulassungsbeschränkte Studiengänge: laut Zulassungsbescheid.
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
15.05.2018 - 15.07.2018
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
15.05.2018 - 15.07.2018
Einschreibefrist für die Rückmeldung
18.06.2018 - 06.07.2018
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
08.08.2018 - 05.10.2018
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Otto-Friedrich-Universität Bamberg\ \ Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften
Hausanschrift
An der Universität 2, 96045 Bamberg
Telefon
0951 / 863-1724
Telefax
0951 /
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Lina Krenz

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 25.11.2018

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