Hochschulkarte

Logopädie

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Foto: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Logopädie, Bachelor of Science

Studienort, Standort
Abschluss
Bachelor of Science
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
7 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Ausbildungsintegrierend; Duales Studium; Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Ausbildung und Studium in Kooperation der Berufsfachschule für Logopädie Erlangen mit der medizinischen Fakultät der FAU: erworben wird sowohl der Berufsabschluss als Logopäde/als Logopädin als auch der Bachelorabschluss. Der Studiengang zum Bachelor of Science dauert 7 Semester, die staatliche Prüfung für Logopäden wird nach dem 6. Semester absolviert.

Was ist "Logopädie"?

Logopädie (von altgriechisch λόγος lógos „Wort“ sowie παιδεύειν paideuein „erziehen“; wörtlich also „Sprecherziehung“) ist die medizinische Fachdisziplin, die Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung zum Gegenstand hat. Sie beschäftigt sich mit Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, Lehre und Forschung auf den Gebieten der Stimme, Stimmstörungen und Stimmtherapie, des Sprechens, Sprechstörung und Sprechtherapie, der Sprache, Sprachstörung und Sprachtherapie, des Schluckens, Schluckstörung und Schlucktherapie sowie der Kommunikation und des Hörens. Der Begriff wurde 1913 erstmals benutzt und 1924 durch den Wiener Mediziner Emil Fröschels für die medizinische Sprachheilkunde eingeführt.

Erste vierwöchige Lehrkurse für „Sprachheilkundler“ gab es 1886 in Potsdam. Fünf Jahre darauf waren 115 Kursisten ausgebildet, außerdem wurde als eine der ersten Institutionen die Berliner Ambulanz für Sprachkranke eröffnet, welche Kurse für sprachgebrechliche Kinder anbot. Diese Kurse mit acht bis zehn Kindern dauerten etwa drei bis vier Monate mit ein bis zwei Stunden täglich. Nach 1918 wurde das Arbeitsgebiet der Sprachheilkunde deutlich erweitert, die Sprechkunde wurde akademisches Lehrfach. Ergebnisse der Psychoanalyse und der Individualpsychologie führten zu neuen Methoden. Nachdem 1913 der Begriff Logopädie erstmals benutzt worden war, erfolgte die offizielle Einführung in die medizinische Fachsprache 1924 durch Emil Fröschels in Wien. Er führte den ersten internationalen Kongress für Logopädie und Phoniatrie in Wien durch, auf dem gefordert wurde, eine Ausbildung auf wissenschaftlicher Basis mit einer akademischen Abschlussprüfung einzuführen. Bis zum Jahre 1945 gab es jedoch keine eigenständige Ausbildung.

Im Jahre 1949 verlegte Hermann Gutzmann jr. nach seinem Weggang von der Charité seine privat geführte Sprachambulanz nach Berlin-Dahlem und nannte sie „Zentralstelle für Stimm- und Sprachkranke“. Die Berufsbezeichnung des Logopäden wurde im Jahre 1957 offiziell eingeführt, fünf Jahre darauf eröffnet Gutzmann die erste Logopäden-Lehranstalt. Mit der Beendigung dieses Kurses wurde – nach langen Verhandlungen mit der Senatsverwaltung – die staatliche Anerkennung ausgesprochen. 1974 wurden die Krankenkassen durch das Rehabilitationsangleichungsgesetz zur Kostenübernahme für logopädische Therapien verpflichtet. Zeitgleich erstellten die Rentenversicherungsanstalten einen neuen Rahmen für die Rehabilitation. Dadurch wurde die neurologische Reha ein großer Arbeitsbereich in der Logopädie. 1977 wurde eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung erarbeitet. Auf dieser Basis wurde am 1. Oktober 1980 das Gesetz zum Beruf des Logopäden verabschiedet.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Logopädie; Rehabilitationswissenschaften
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Zugang erfolgt über die Berufsfachschule für Logopädie in Erlangen (siehe Link).



Bewerbungszeitraum ist vom 1. bis 30.11. für das Wintersemester des nächsten Jahres!
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einem Probestudium
Anmerkung

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 09.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
14.05.2018 - 15.07.2018
Gesonderte Bewerbungsfristen für Masterstudiengänge; mehr Infos: www.master.fau.de
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
14.05.2018 - 30.09.2018
Gesonderte Bewerbungsfristen für Masterstudiengänge; mehr Infos: www.master.fau.de
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
NC-Fächer: siehe Zulassungsbescheid Nicht-NC-Fächer: ca. Ende Juli bis Ende September Gasthörer und Seniorenstudium: i.d.R. Anfang Oktober
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
ca. 15.5. bis spätestens 15.7.2018
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
ca. 15.5. bis spätestens 15.7.2018
Einschreibefrist für die Rückmeldung
02.07.2018 - 09.07.2018
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
NC-Fächer: siehe Zulassungsbescheid Nicht-NC-Fächer: ca. Ende Juli bis Ende September
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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