Hochschulkarte

Liedgestaltung

Hochschule für Musik und Theater München „München - HS für Musik und Theater“ von Maximilian Dörrbecker (Chumwa) - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons. Hochschule für Musik und Theater München (Foto: „München - HS für Musik und Theater“ von Maximilian Dörrbecker (Chumwa) - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons.)

Liedgestaltung, Master of Music

Studienort, Standort
München
Abschluss
Master of Music
Abschlussgrad
Master of Music
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was versteht man unter "Lied"?

Lied (aus mhd. liet, „Strophe“) ist der Sammelbegriff für kleinere, knapp gegliederte gesungene Kompositionen aus Musik und Liedtext. Diese Kurzform gibt es in allen Kulturen. Ein typischer Aufbau von Liedern ist, dass sie aus mehreren Strophen, die sich textlich unterscheiden, und einem Kehrvers, der mehrmals im Lied wiederholt wird, bestehen.

Das Lied ist die ursprünglichste und schlichteste Form der Lyrik, in der das menschliche Gefühl in seinen Stimmungen und Beziehungen eine reine und intensive Ausdrucksmöglichkeit findet. Die Volksballade war im Mittelalter ein volkstümliches, episches und strophisches Lied aus ritterlichen Kreisen, das später zum Volksgut wurde. Hierzu gehört das „Lied auf die Abschiedsszene zwischen Elisabeth und Ludwig von Thüringen“ aus 1227 beim Aufbruch Ludwigs zum Kreuzzug. Jörg Widmann lobt in „Ain schönes lied von Vilshofen“ 1504 die Verteidiger der Stadt. Hans Umperlin verfasste 1516 ein Gedicht, in welchem er am Schluss von sich selbst sagt: „Der uns das liedlin newes singt / der nennt sich Hans Umperlin / hat er zwelf lebendige kind…“[2] Um 1518 erschien beim Kölner Buchdrucker Arnd von Aich die älteste deutsche Liedersammlung unter dem Titel „75 hubscher lieder myt Diskant, Alt, Bas und Tenor“ (75 hübsche Lieder mit Sopran, Alt, Bass und Tenor).

Das Wort „Volkslied“ stammt von Johann Gottfried Herder, der damit Begriffe wie „Gassenhauer“, „Bauerngesang“ und „Cantio rusticalis“ verdrängte. Beim Volkslied war eine singbare Melodie eine wesentliche Voraussetzung, damit es jedermann ohne besondere Stimmausbildung nachsingen konnte. Durch die 1778 von Herder herausgegebenen Sammlungen „Stimmen der Völker in Liedern“ fokussiert sich die Aufmerksamkeit erstmals auf das Volkslied in Europa.[5] Von Beginn der Frühromantik an gilt das Volkslied als die Reflexion des „Volksgeistes“, zusammengefasst in berühmten Sammlungen (Clemens Brentano, Des Knaben Wunderhorn; 1806). Es war ein im Volk entstandenes oder von ihm aufgegriffenes Lied. Das Volkslied wurde vielfach wegen seiner strophischen Form und der eingängigen Melodik als idealtypische Liedform angesehen.

Durch Franz Schubert wurde das Lied zu einer komplexeren Kunstform, was etwa 1830 zu einer Spaltung in ernste und unterhaltende Liedformen führte. Daraus entwickelte sich die spätere Unterteilung in E-, U- und F-Musik, die ihren Ursprung im Bestreben der GEMA hatte, anspruchsvolle, aber nicht lukrative Kunst zu fördern.[6] Die kontrovers diskutierte Aufteilung wird nur noch durch die GEMA vorgenommen. Sie führt dazu, dass ein Komponist der E-Musik die achtfachen Tantiemen eines U-Musikkomponisten bei Veröffentlichung erhält.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Musik
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Der Zugang zum Masterstudiengang Liedgestaltung setzt einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss aus dem Inland oder Ausland der künstlerischen Fachrichtung Gesang oder Klavier voraus. Abschlüsse mit einem pädagogischen Schwerpunkt werden nicht akzeptiert.

Das gewählte Hauptfach für den Masterstudiengang Liedgestaltung muss mit der Fachrichtung des Hochschulabschlusses oder gleichwertigen Abschlusses identisch sein.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 09.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Aufnahme des Studiums nur zum WS möglich.
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
entfällt
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
entfällt
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Aufnahme des Studiums nur zum WS möglich.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Aufnahme des Studiums nur zum WS möglich.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Aufnahme des Studiums nur nach bestandener Eignungsprüfung möglich
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Bachelor- und Masterstudiengänge sowie weiterbildendes Zertifikatsstudium für WS 2018/19: 18.?25.6.2018

Kontakt/Ansprechpartner

Hochschule für Musik und Theater München
Hausanschrift
Arcisstr. 12, 80333 München
Telefon
089 /
Telefax
089 / 28927419
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Studienberatung
Hausanschrift
Arcisstraße 12, 80333 München
Telefon
089 /
Telefax
089 / 289-27419
Mitarbeiter
Ansprechpartner
Frau Ruth Vollert-Horch
Telefon
089 / 289-27474
Telefax
089 /

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

Studentenservice

Den gesamten Studentenservice findest du hier!

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung