Hochschulkarte

Produktionstechnik

Hochschule für angewandte Wissenschaften München  „Hochschule Muenchen Ansicht Lothstrasse“ von Johannes Vogel - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Hochschule für angewandte Wissenschaften München (Foto: „Hochschule Muenchen Ansicht Lothstrasse“ von Johannes Vogel - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Produktionstechnik, Bachelor

Studienort, Standort
München
Internetseite
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
11 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Berufsbegleitend; Teilzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Produktionstechnik"?

Unter Produktionstechnik werden alle Maßnahmen und Einrichtungen zur industriellen Herstellung von Gütern zusammengefasst. Entwicklung und Konstruktion der Güter gehen der Produktion voran.
Die Produktionstechnik wird bevorzugt in folgende drei Hauptgruppen unterteilt:
- Energietechnik,
- Fertigungstechnik,
- Verfahrenstechnik.Hilfstechniken sind Fördertechnik, Handhabungstechnik u. a.

Eine andere Unterteilung ist:
- Gewinnungs- und Aufbereitungstechnik zur Rohstoffgewinnung und -erzeugung (z. B. Gewinnung von Erzen, Kohle, Erdöl und -gas, Gestein, Holz, Baumwolle.),
- Verfahrenstechnik zur Stoffwandlung,
- Fertigungstechnik zur Formgebung.

Die Produktionstechnik als Teilgebiet der modernen Ingenieurwissenschaften entstand im Laufe der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert. Ihre Vorläufer sind allerdings viel älter und gehen bis zu den ersten Menschen zurück. In der Steinzeit verwendete man einfache Faustkeile zur Bearbeitung von Holz oder tierischem Material. Später wurden die Steinwerkzeuge immer feiner und differenzierter. Gebaut wurden Äxte, Schaber, Nadeln, Harpunen, Messer, Sicheln, Speere und Pfeilspitzen.

Mit der Entdeckung von Kupfer, Gold und Silber, wurden auch entsprechende Fertigungsverfahren entwickelt: Das Schmieden und Gießen. Durch Legieren von Zinn zu Kupfer entstand Bronze die die Bronzezeit einläutete. Sie hat einen niedrigeren Schmelzpunkt als reines Kupfer und lässt sich daher leichter gießen und ist zugleich fester und härter.

Etwa 1500 v. Chr. wurde von den Hethitern das Eisen entdeckt. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Metallen kommt es in reiner Form nicht vor, sondern muss aus Erzen erschmolzen werden. Es verdrängte allmählich die Bronze, weshalb die neue Epoche auch als Eisenzeit bezeichnet wird. Allerdings wurde im antiken Griechenland noch lange Bronze für Waffen, Rüstungen, Werkzeuge benutzt. Eisen war auch das erste Metall das nur im heißen Zustand bearbeitet werden konnte. Man benötigte daher entsprechende Öfen zum Erhitzen, die mit Kohle gefeuert wurden, Zangen zum Festhalten und eiserne Werkzeuge wie Hammer und Amboss zur Bearbeitung. Die in der Antike bekannten Rennöfen konnten das Eisen noch nicht schmelzen, da die erzeugte Temperatur zu niedrig war. Für Kunstwerke wie Statuen benutze man daher den Bronzeguss. In der Antike waren das Feuerschweißen, Nieten, Löten und Feilen bekannt. Außerdem wurden bereits erste griechische und römische Wassermühlen und Göpel gebaut.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Produktionstechnik
Schwerpunkt(e)
operativer Studienschwerpunkt; planerischer Studienschwerpunkt

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Neben einer in Bayern anerkannten Hochschulzugangsberechtigung ist entweder eine abgeschlossene, einschlägige Berufsausbildung oder eine mindestens dreijährige, einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens der Hälfte der ortsüblichen Wochenarbeitszeit einer vollen Stelle nachzuweisen.

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
Anmerkung
zusätzlich Hochschulzugangsprüfung

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
Ratenzahlung mgl.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
18.03.2019 - 10.07.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.11.2018 - 15.01.2019
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.11.2018 - 15.01.2019
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
11.03.2019 - 20.03.2019
gemäß Zulassungsbescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
15.11.2018 - 15.01.2019
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
15.11.2018 - 15.01.2019
Einschreibefrist für die Rückmeldung
15.01.2019 - 15.02.2019
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
15.03.2019 - 20.03.2019
gemäß Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
ggf. im Februar

Kontakt/Ansprechpartner

Bereich Beratung/Immatrikulation, Sachgebiet Beratung
Hausanschrift
Lothstraße 34, 80335 München
Telefon
089 / 1265-1121
Telefax
089 / 1265-1949
Leiter
Ansprechpartner
Frau Pia Hetzel
Telefon
089 / 1265-1250
Telefax
089 / 1265-1949

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