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Verfahrenstechnik

Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm Petra Simon Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Foto: Petra Simon)

Verfahrenstechnik, Bachelor

Studienort, Standort
Nürnberg
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
7 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium; Praxisintegrierend; Duales Studium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Verfahrenstechnik"?

Die Verfahrenstechnik ist eine selbstständige Ingenieurwissenschaft und befasst sich mit allen Vorgängen, bei denen Stoffe (Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe) hinsichtlich Zusammensetzung, Art oder Eigenschaften verändert werden. Sie nutzt dabei physikalische, chemische oder biologische Verfahren. Innerhalb der Produktionstechnik befasst sich die Verfahrenstechnik mit der Herstellung von Stoffen, während die Fertigungstechnik diese unter Umständen zu Körpern mit geometrisch bestimmter Form weiterverarbeitet.

Beispiele sind Mahlen oder Sieben von Getreide, die Gewinnung von Metallen aus Erzen, die Produktion von Papier oder die Auftrennung der einzelnen Bestandteile des rohen Erdöls. Das Rohmaterial eines Verarbeitungsprozesses kann dabei selbst das Produkt einer vorhergegangenen Verarbeitung sein, und das Produkt kann weiterverarbeitet werden. Diese Vernetzung wird als Produktionsverbund bezeichnet. Auch die Wiedergewinnung, das Recycling von Wertstoffen aus Abfällen, fällt in den Aufgabenbereich der Verfahrenstechnik. Die zunehmende Energiegewinnung auf Basis nachwachsender Rohstoffe (Bioenergie) erfordert den Einsatz verfahrenstechnischer Methoden.
Die Verfahrenstechnik ist eine stark interdisziplinär ausgerichtete Wissenschaft. Zu verwandten Bereichen zählen Metallurgie, Chemieingenieurwesen und Chemie, Apparatebau (Teil des Maschinenbaus), Biotechnik und Umwelttechnik.

Laut Definition der Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC) beschäftigt sich die Verfahrenstechnik mit der technischen und wirtschaftlichen Durchführung aller Prozesse, in denen Stoffe nach Art, Eigenschaft und Zusammensetzung verändert werden. Es handelt sich also um die Ingenieurwissenschaft der Stoffumwandlung. In der Praxis arbeitet der Verfahrensingenieur oft eng mit den naturwissenschaftlichen Disziplinen, z. B. mit Chemikern als Entwickler, zusammen und setzt deren Erkenntnisse in realisierbare technische Konzepte und Prozesse um. Besonders die Vergrößerung des Produktionsmaßstabes und der Energiehaushalt eines Verfahrens sind oft entscheidende Fragen.

Doch auch die Realisierung der verfahrenstechnisch entwickelten und geplanten Anlage, selbst als Anlagenbau bezeichnet, wird von der Verfahrenstechnik abgedeckt. Hierbei sind die Auswahl und Auslegung der zum Bau einzusetzenden Apparate, Bauteile und Materialien die Hauptaufgabe des Verfahrenstechnikers. Hinzu kommt in immer umfassenderem Maße auch die mess- und regelungstechnische Planung des zu betreibenden Prozesses. Hierbei fließen oft die Erkenntnisse aus der verfahrenstechnischen Theorie- und Versuchsarbeit in computergestützte Simulationen ein. Diese dienen dann als Ausgangsbasis oder sogar als Führungsmodell für die Prozessregelung. Aufgrund des sehr interdisziplinär ausgelegten Studiums finden Absolventen in der Berufspraxis ein sehr breites Einsatzspektrum. Von der Arbeit als Forscher im Labor, als Entwickler und Programmierer von Simulationen oder Leitsystemen, über die Tätigkeit als Berechnungs- und Projektingenieur, bis hin zum Bauleiter oder Betriebsführer von Produktionsanlagen sind Verfahrens- und Chemieingenieure in der gesamten Chemie-, Energie-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, wie auch in den entsprechenden Anlagenbauunternehmen und Forschungseinrichtungen anzutreffen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Verfahrenstechnik
Schwerpunkt(e)
Allgemeine Verfarehnstechnik AVT; Bioverfahrenstechnik BVT; Computerunterstützte Verfahrenstechnik CAPE

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einem Probestudium
Anmerkung
Vorbereitende Kursangebote
Ja
Kursangebote in Mathematik, Physik und Englisch unterstützen und geben Tipps zur eigenständigen Vorbereitung.
Kontakt Studieren ohne schulische HZB
Hausanschrift
Kesslerplatz 12, 90489 Nürnberg
Telefon
0911 / 5880-4370
Telefax
0911 /
Ansprechpartner
Doris Wansch

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.03.2019 - 30.09.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.11.2018 - 15.01.2019
Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Bewerbungszeiträume für einzelne Bachelor- und Masterstudiengänge! Aktuelle Ausnahmen sind einsehbar unter https://www.th-nuernberg.de/studium-karriere/studien-und-bildungsangebot/
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.11.2018 - 15.01.2019
Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Bewerbungszeiträume für einzelne Bachelor- und Masterstudiengänge! Aktuelle Ausnahmen einsehbar unter https://www.th-nuernberg.de/studium-karriere/studien-und-bildungsangebot/
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gemäß Zulassungsbescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gemäß Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
studiengangspezifische Festlegungen

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung (Beratung rund um die Uhr im Studienberatungsportal: www.th-nuernberg.de/studienberatungsportal)
Hausanschrift
Prinzregentenufer 45, 90489 Nürnberg
Telefon
0911 / 5880-4500
Telefax
0911 /
Leiter
Ansprechpartner
Frau Helbig Marina M.Sc. in Public Health
Telefon
0911 / 5880-4839
Telefax
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