Die Bioanalytik behandelt die analytischen Methoden der Biowissenschaften: Biochemie, Molekularbiologie, molekulare Genetik, Zell- und Entwicklungsbiologie und Medizin.
Im engeren Sinn untersucht die Bioanalytik biologische Makromoleküle und ihre Veränderung, das heißt Proteine, DNA, RNA, Kohlenhydrate und Lipide. Im weiteren Sinn werden auch niedermolekulare Substrate und Produkte des Metabolismus von biologischen Systemen hinzugezählt.
Als „Werkzeuge“ werden in der Bioanalytik die Geräte benutzt die physio-chemische Größen mit geeigneten Sensoren oder Biosensoren in elektrische Signale umsetzen, die dann vom Experimentator qualitativ und quantitativ erfasst und registriert werden können. Die dabei registrierten Daten können sehr komplex sein und werden mithilfe der Bioinformatik analysiert.
Neben der herkömmlichen Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) mit UV- oder Fluoreszenzdetektoren kommt zunehmend auch die Kombination mit einem Massenspektrometer (MS) zum Einsatz. Die HPLC-MS/MS-Kombination (seriell „Tandem“) ermöglicht mitunter den selektiven Nachweis von Stoffkonzentrationen (beispielsweise in Blutplasma) bis in den Bereich von pg pro ml.
Physikalische Trennverfahren, wie sie zum Beispiel für die präparative Aufarbeitung von Bioprodukten vorgestellt wurden, dienen meist zur Isolierung des gesuchten Bioproduktes aus der Masse der Begleitstoffe, um mit möglichst geringem Fehler die qualitative und auch die quantitative Bestimmung des Bioproduktes zu ermöglichen. Häufig muss durch eine chemische Modifikation mit oder ohne Biokatalyse das Bioprodukt so verändert werden, dass eine Detektion oder eine Trennung erst möglich wird. In jedem Fall ist die Bioanalytik durch die höhere Komplexität in den meisten Fällen aufwendiger in Bezug auf die Genauigkeit und die Reproduzierbarkeit als eine klassische physiko-chemische Analytik.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    analytische Chemie; Biochemie; Biologie
  • Schwerpunkt(e)
    Analytische Verfahren in Klinik, Forensik und Umwelt; Genetik; Lebensmittel- und Biochemie; Mikrobiologie; Molekularbiologie; Pharmakologie; Toxikologie
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    Sommer- und Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Bachelorabschluss mit der Gesamtnote 2,5 oder besser. Fachrichtungen des grundständigen Studiums: Bioanalytik, Chemie, Biologie und verwandte Bereiche. Mindestens 7 Semester (210 ECTS) einschließlich eines praktischen Studiensemesters. Absolventen mit 6 Semestern Regelstudienzeit erhalten die Gelegenheit vor dem Studium ein praktisches Studiensemester durchzuführen.
  • Vorlesungszeit
    01.10.2020 - 22.01.2021
    soweit die Zeit vom 22.01.-14.02.2021 in einem Studiengang nicht mit Prüfungen ausgefüllt ist, verlängert sich die Vorlesungszeit entsprechend.
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 27.03.2021
Werner Orth
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