Der Bachelorstudiengang Lebensmitteltechnologie befasst sich mit den ingenieurwissenschaftlichen, biologischen, technologischen und biochemischen Prozessen der gesamten Wertschöpfungskette in der Lebensmittelproduktion. Komplettiert wird er durch wirtschaftswissenschaftliche Inhalte.

Zentrale Inhalte des Bachelorstudiengangs Lebensmitteltechnologie sind die ingenieurwissenschaftlichen, biologischen, technologischen und biochemischen Prozesse, zugeschnitten auf die Produktion unterschiedlicher Lebensmittel. Ebenso liegt das Augenmerk auf der Qualitätssicherung, der allgemeinen Betriebstechnik sowie der Verpackungstechnik.

Durch den Studienplan wird das breite Anforderungsspektrum im komplexen Prozess der Lebensmittelherstellung abgedeckt: von Einkauf und Beurteilung der Rohstoffe über Organisation und Optimierung verschiedenster Produktionsschritte bis hin zur Etablierung von Qualitätssicherungssystemen im Herstellungsprozess. Des Weiteren werden im Studiengang Problemstellungen im Bereich Neuplanung und Umbau von Produktionsanlagen und Versorgungseinrichtungen behandelt. Außerdem sind die Kontrolle von analytischen und sensorischen Produkteigenschaften Inhalt des Studiums. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Entwicklung innovativer und individueller Produkte angepasst an das Konsumentenverhalten.

Der Studiengang ist als Vollzeitstudium ausgelegt. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester (180 Credits). Der Großteil des Modulkatalogs besteht aus Pflichtmodulen (140 Credits). Das Bachelorstudium ist dabei in die folgenden Abschnitte untergliedert:

Grundlagen- und Orientierungsprüfung (1.-2. Semester): Das Ziel dieses Ausbildungsabschnitts ist es, ein fundiertes naturwissenschaftliches Verständnis zu schaffen, das die Grundlage zur Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Fragestellungen ist. Auf den Grundlagen im BereichKurzprofil_Bachelor.png Biologie und Chemie bauen später vor allem die Fachgebiete Mikrobiologie, Biochemie und Lebensmittelchemie sukzessive weiter auf. Mathematik und Physik bilden das Fundament für die weitere Spezialisierung in den Ingenieurswissenschaften.

Bachelorprüfung (3.-6. Semester): Hier findet vor allem eine Vertiefung im Bereich Ingenieurswissenschaften sowie im Bereich der Lebensmitteltechnologie statt. Mittels breitgefächerter Laborpraktika wird die erlernte Theorie mit der Praxis verbunden. Zudem erlernen die Studierenden erste wissenschaftliche Arbeitsweisen, beispielsweise bei der Erstellung der Bachelor’s Thesis.

Die meisten Studierenden schließen den konsekutiven Masterstudiengang Lebensmitteltechnologie an das Bachelorstudium an. Absolventen finden Arbeitsplätze vorrangig in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, aber auch eine Anstellung im pharmazeutischen oder chemischen Bereich ist nicht selten. Die möglichen Aufgabenfelder einer Anstellung sind im Folgenden aufgelistet:
• Organisation, Überwachung und Optimierung von Produktionsabläufen
• Qualitätssicherung im laufenden Produktionsbetrieb
• Überwachung von Prozessen der Lebensmittelherstellung
• Organisation der zugehörigen Betriebstechnik
• Planung und Projektierung neuer Produktionsanlagen
• Entwicklung neuer Herstellungsverfahren
• Betriebskontrolle, Produktionsleitung oder technische Direktion in lebensmitteherstellenden Betrieben
• Universitäre oder industrielle Forschung und Entwicklung
• Einkauf und Beurteilung von Rohstoffen

Quelle: Technische Universität München vom 11.04.2019

  • Studienfeld(er)
    Bioingenieurwesen; Biotechnologie; Lebensmitteltechnologie
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
    • einer Eignungsprüfung
Zugangsbedingungen
Zu den genauen Voraussetzungen erkundigen Sie sich bitte vorab auf der unten genannten Internetseite.
Internetseite
weitere Informationen zu "Studieren ohne Abitur"
  • Vorlesungszeit
    01.10.2020 - 31.03.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 13.03.2021
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