Hochschulkarte

Berufspädagogik für Gesundheitsberufe

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg - Campus Senftenberg Von Stormfighter - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7779023 Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg - Campus Senftenberg (Foto: Von Stormfighter - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7779023)

Berufspädagogik für Gesundheitsberufe, Master

Studienort, Standort
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Arts
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Nein
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Berufspädagogik"?

Die Berufspädagogik ist eine Teildisziplin der Pädagogik. Ihr Fokus liegt auf der Berufsbildung, den Aus-, Fort-, und Weiterbildungsprozessen der bereits im Berufsleben Stehenden bzw. der Menschen, die erstmals eine berufliche Beschäftigung anstreben.
In Deutschland ist dabei das Duale System der beruflichen Bildung prägend, mit der Beteiligung von Staat (Berufsschule) und Wirtschaft (Betrieb) als die zwei wesentlichen Lernorte.
Der Diplom-Berufspädagoge (Dipl.-Berufspäd. oder auch DBP), welcher ein abgeschlossenes Studium an einer Universität vorweisen kann, verfügt über eine Lehrbefugnis an beruflichen Schulen. Da es sich um Lehramtsstudiengänge handelt, schließen sie häufig auch mit dem Staatsexamen ab oder sind nach der Bolognareform als Bachelor-Masterstudiengänge organisiert.
Seit wenigen Jahren gibt es auch in der beruflichen Aufstiegsfortbildung einen Berufsabschluss des Berufspädagogen, der sich an die Ausbildungsbefähigung betrieblicher Ausbilder anschließt und darauf aufbaut und sich im System der Fortbildungsberufe auf der höchsten Stufe befindet (Deutscher Qualifikationsrahmen).
Die Berufspädagogik als wissenschaftliche Teildisziplin der Pädagogik entstand als akademisches Fach einhergehend mit der Akademisierung der Berufsschullehrerausbildung in den 1950er Jahren, die sich in der Einrichtung eines ersten Lehrstuhls an der Universität Frankfurt und dessen Besetzung mit Heinrich Abel manifestiert.
Die Berufspädagogik hat die Kernaufgabe, wissenschaftlich fundierte Methoden zu entwickeln, die sich darauf beziehen, berufsbezogene Qualifizierung und Lernprozesse zu organisieren und durchzuführen. Zugleich entwickelt sie Forschungsmethoden, die sich sowohl auf die Durchführung von Lernprozessen wie auch auf die Untersuchung der Rahmenbedingungen und der Weiterentwicklung des Systems der beruflichen Bildung beziehen. Ein Teilbereich bezieht sich auch auf die Förderung von Menschen, denen der Übergang in Ausbildung und Arbeit nicht so ohne weiteres gelingt (Benachteiligtenförderung).
Der Beruf ist zentraler Gegenstand der Disziplin im Spannungsfeld zwischen dem Qualifikationsbedarf des Wirtschaftssystems einerseits, den bereits entwickelten Fähigkeiten, die aus dem vorgelagerten allgemeinbildenden Schulwesen resultieren sowie den individuellen und gesellschaftlichen Interessen.
Die Qualität des Berufsbildungssystems macht sich fest am wirtschaftlichen Erfolg einzelner Betriebe, der gesamten Volkswirtschaft sowie den erfolgreichen Übergängen von Ausbildung und Arbeit. Sie steht damit in enger Verbindung zum individuellen und allgemeinen Wohlstand. Im betrieblichen Ausbildungsalltag dominiert Praxisanleitung durch berufserfahrenes Personal als schrittweise Heranführung an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben der Auszubildenden/Berufsfachschüler, zum Teil unter Einbezug der Leittextmethode. In den berufsbildenden Schulen hat seit den 1990er Jahren eine Auflösung des fächerorientierten Unterrichts stattgefunden und einhergehend mit der Diskussion um Handlungsorientierung und der Rezeption der Tätigkeitstheorie hat die Kultusministerkonferenz für die beruflichen Schulen das Lernfeldkonzept eingeführt.
In der Deutschen Gesellschaft der Erziehungswissenschaften gibt es eine Sektion, in der sich die akademischen Akteure der Berufs- und Wirtschaftspädagogik zusammengeschlossen haben.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Gesundheitspädagogik
Schwerpunkt(e)
Entwicklung von Bildungsprogrammen in den Gesundheitsberufen; Gesundheitswissenschaften, Bildungswissenschaften; Pflege, Therapie, Labortechnik

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
08.10.2018 - 02.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.05.2018 - 15.07.2018
zum SoSe wird nur in Master-Studiengänge immatrikuliert, nicht in Bachelor-Studiengänge (Ausnahme: Wechsler in Bachelor in höhere Fachsemester)
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.05.2018 - 30.09.2018
zum SoSe wird nur in Master-Studiengänge immatrikuliert, nicht in Bachelor-Studiengänge (Ausnahme: Wechsler in Bachelor in höhere Fachsemester)
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.05.2018 - 30.09.2018
zum SoSe wird nur in Master-Studiengänge immatrikuliert, nicht in Bachelor-Studiengänge (Ausnahme: Wechsler in Bachelor in höhere Fachsemester)
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
15.03.2018 - 31.08.2018
aus visumspflichtigen Ländern: bis 15.07.18
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
15.03.2018 - 15.07.2018
Einschreibefrist für die Rückmeldung
25.06.2018 - 31.07.2018
Zeitraum für Rückmeldung und Beurlaubung (für bereits Immatrikulierte)
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
15.05.2018 - 30.09.2018
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
nur für Instrumental- und Gesangspädagogik: Bewerbung von 15.05.18 - 15.06.18, Eignungstest: Ende Juni 2018

Kontakt/Ansprechpartner

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Studiengang Berufspädagogik für Gesundheitsberufe
Hausanschrift
Großenhainer Straße 57, 01968 Senftenberg
Telefon
03573 / 85-734
Telefax
03573 /
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
s. Internetseite

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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