Denkt man an Medien, denkt man an Fernsehen, Zeitung, Radio, Internet. Aber: Medien, das ist noch sehr viel mehr. In dem sich ständig wandelnden Medienbereich werden kompetente Fachleute benötigt, die über anwendungsbereites theoretisches und praktisches Wissen zu diesem Gegenstand in seinen vielfältigen Erscheinungsformen verfügen. Ein Studium der Europäischen Medienwissenschaft vermittelt Einsichten in die ästhetischen und technischen, die symbolischen und kommunikativen Aspekte des Medialen in den Massenmedien, aber auch jenseits davon. Es ermöglicht, aus einer vorwiegend theoretisch-kulturwissenschaftlichen und praktisch-kreativen Perspektive heraus einen Blick über den Tellerrand, um genau diese Fachleute auszubilden.

Der seit 2000 bestehende konsekutive Studiengang Europäische Medienwissenschaft wird in gleichberechtigter Kooperation zwischen Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam durchgeführt. Er zeichnet sich durch einen medientheoretischen und kulturwissenschaftlichen Fokus aus und verbindet theoretische und praktisch-gestalterische Kenntnisse und Fertigkeiten in Bezug auf Medien im weitesten Sinne.

Vorrangiges Ziel des Studiums ist es, Kompetenzen für die Analyse, Gestaltung und Kritik medialer Prozesse unter Einbeziehung der Kulturökonomie und Grundlagen des Medienrechts zu vermitteln. Insbesondere hat der Studiengang die Grundlagen, Strukturen und Produkte der Medien zum Gegenstand. Eine besondere Rolle spielen mediale Epistemologien, Medienästhetik und -geschichte sowie Konzepte und Formen der Mediengestaltung und deren künstlerische Reflexion mit Schwerpunkt auf digitalen Medien.

Mit einem erfolgreich absolvierten Bachelorstudium der Europäischen Medienwissenschaft verfügen Sie über grundlegende Kompetenzen für die Analyse, Gestaltung und Kritik der Medien sowie ein inhaltsbezogenes Kulturmanagement. Insbesondere sind die Studienziele:

• ein grundlegendes Verständnis der kulturellen Bedingtheit der Medien sowie der kulturellen Prozesse, die durch Medien hervorgebracht, beeinflusst und verändert werden
• die Fähigkeit zur Analyse und Bewertung von Kultur und Medien in Europa
• Souveränität im Umgang mit den sich ständig verändernden Anforderungen des Medienbereichs
• Kenntnisse der Medientheorie, -geschichte und -ästhetik, sowie Kunst und Neuer Medien
• Die Fähigkeit zur Bewertung und Reflexion gestalterischer und künstlerischer Prozesse sowie die kritische Analyse von Medieninhalten und Formen
• die kreative Konzeption und Entwicklung medialer Formate sowie deren Gestaltung
• die Fähigkeit zur Entwicklung eigener Projekte

Zu den möglichen Berufsfeldern gehören: Verlage und Printmedien (Feuilleton, medienspezifische und wissenschaftliche Programme), Radio und Fernsehen (Redaktion, Konzeption und Kritik), Internet und Hypermedia (Online-Redakteure/Redakteurinnen), Kuratorentätigkeit (Festivals), Lektorate für medienästhetische Bereiche (DVD- und CD-ROM-Vorhaben, Fernsehfilm, Videoproduktion, Kurzfilme) sowie Berufe in der Werbung, dem internationalen Kulturmanagement (Stoff- und Ideenentwicklung für „Medienevents“ und deren Inszenierung), der Medienproduktion (Formatentwicklung und Formatanalyse), in Mediendienstleistungen und selbstständigen Medientätigkeiten.

Ferner kann ein weiterführender forschungsorientierter Master angeschlossen werden. Die Neuen Meiden wie auch ihre theoretisch-praktische Analyse benötigen für ihre programmadministrativen und – entwickelnden Berufsfelder Fachleute, die eine profunde Kenntnis der Theorie, Geschichte und Ästhetik der Medien besitzen und in der Lage sind, Auswirkungen medialer Prozesse auf das gesellschaftliche Bewusstsein zu erkennen und zu beschreiben und auf sie praktisch zu reagieren.

Hinzu kommt das gesamte Spektrum der Medienforschung im universitären Bereich. Angesichts der raschen Veränderung der Situation in den und um die Medien kann die Ausbildung nicht spezifisch auf ein einziges Berufsbild ausgerichtet sein; vielmehr sollen die Studierenden befähigt werden, sich schnell und kompetent in neue Berufsfelder in den genannten Bereichen einzustellen.

Quelle: Universität Potsdam vom 01.11.2018

  • Studienfeld(er)
    Interkulturelle Studien; Kulturwissenschaft; Medienwissenschaft
  • Zulassungsmodus
    Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Zugangsbedingungen
Beruflich Qualifizierte können auf verschiedene Weise eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB) erwerben. Alle Arten der HZB für beruflich Qualifizierte finden Sie auf unserer Website dazu. Dort finden Sie auch den Antrag auf Feststellung einer HZB.
Internetseite
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  • Vorlesungszeit
    25.10.2021 - 18.02.2022
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    15.08.2021 - 15.09.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 27.03.2021
Bernd Hofer
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