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International Relations: Global Governance and Social Theory

Universität Bremen By Blutgretchen - Own work, CC BY-SA 3.0, Link Universität Bremen (Foto: By Blutgretchen - Own work, CC BY-SA 3.0, Link)

International Relations: Global Governance and Social Theory, Master

Studienort, Standort
Bremen
Internetseite
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Arts
Zielgruppe
Der Studiengang richtet sich insbesondere an Studierende, die eine wissenschaftliche oder anderweitig mit Forschungsaufgaben verbundene berufliche Tätigkeit anstreben.
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Internationaler Studiengang; Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Englisch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Kooperationsstudiengang der Jacobs University Bremen und der Universität Bremen. Bewerbungen an die Jacobs University Bremen. Immatrikulation an beiden Hochschulen.

Bewerbungen sind bis zum 01. Februar bzw. 1. Mai des Jahres einzureichen, in dem das Studium aufgenommen werden soll. Unter Umständen sind alle Plätze bereits nach der ersten Bewerbungsrunde vergeben.

Was ist "Governance"?

Governance (von französisch gouverner, „verwalten, leiten, erziehen“, aus lateinisch gubernare; gleichbedeutend griechisch κυβερνάω bzw. κυβερνῶ (kontr.) / kybernáo bzw. kybernō: das Steuerruder führen) – oft übersetzt als Regierungs-, Amts- bzw. Unternehmensführung –, auch Lenkungsform, bezeichnet allgemein das Steuerungs- und Regelungssystem im Sinn von Strukturen (Aufbau- und Ablauforganisation) einer politisch-gesellschaftlichen Einheit wie Staat, Verwaltung, Gemeinde, privater oder öffentlicher Organisation. Häufig wird es auch im Sinne von Steuerung oder Regelung einer jeglichen Organisation (etwa einer Gesellschaft oder eines Betriebes) verwendet. Der Begriff governance wird häufig unscharf verwendet.

Für den aus dem Französischen kommenden Begriff (Gouvernance) gibt es keine deutsche Entsprechung. Bisherige Eindeutschungsversuche wie „Gouvernanz“ haben sich nicht durchgesetzt, jedoch bietet sich der Begriff Lenkungsformen an. Im politischen Umfeld ist der Ausdruck alternativ zum Begriff Government (Regierung) entstanden und soll ausdrücken, dass innerhalb der jeweiligen politisch-gesellschaftlichen Einheit Steuerung und Regelung nicht nur vom Staat („Erster Sektor“), sondern auch von der Privatwirtschaft („Zweiter Sektor“) und vom „Dritten Sektor“ (Vereine, Verbände, Interessenvertretungen) durchgeführt werden. Unter Corporate Governance versteht man die Kontroll- und Steuerungsstruktur innerhalb, gelegentlich – bezüglich rechtlicher Regelungen – auch außerhalb privatwirtschaftlicher Unternehmen.

In der staats- bzw. politikwissenschaftlichen, aber auch in der organisationssoziologischen bzw. betriebswirtschaftlichen Diskussion kennzeichnet der Begriff oftmals zugleich die Abkehr von vornehmend auf „imperative Steuerung“ (engl.: command and control) ausgerichteten Strukturen. Vielmehr sollen, unter Rückgriff auf Elemente der Eigenverantwortung, die zu steuernden Organisationen, Einheiten oder Einzelakteure eine aktive Rolle in der Bewältigung der jeweiligen Aufgaben bzw. Herausforderungen einnehmen. Zusätzlich beinhaltet der Begriff Governance häufig auch Formen der Kooperation mehrerer Akteure.

Governance bezieht sich auf die jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen und beinhaltet sowohl materielle Vorgaben als auch prozedurale Elemente (Transparenz, Berichtspflichten, Kooperationsanforderungen; allgemein: Information, Kommunikation und Kooperation – IK&K, paradigmatisch ausgebildet etwa in der REACH-Verordnung). Governance zielt darauf ab, das Management einer Organisation bzw. einer politischen oder gesellschaftlichen Einheit im Sinne einer besseren Zielerreichung zu verbessern.

Allerdings wird – rein empirisch – das Wort Governance häufig nicht im hier definierten Sinne, sondern als modische Alternative zu Government (Regierung) verwendet. In gewissen Begriffsverständnissen wird „Governance“ sogar nur dann verwendet, wenn gerade nicht der Staat (= Government). sondern private Stakeholder Steuerungswirkung entwickeln. Eine integrative Beurteilung bezieht sämtliche Akteure ein, wobei – je nach Gegenstand und Sachlage – den einen eine höhere, anderen eine geringere Priorität eingeräumt werden muss.

Dementsprechend unterscheidet man zwischen einem eng- und einem weitgefassten Governance-Begriff. Der enggefasste Begriff steht in Abgrenzung zu „Government“ (Regierung) und betont das Zusammenwirken von staatlicher und privater Seite, während der weitgefasste Governance-Begriff jegliche Art politischer Regelung mit dem Ziel des „Managements von Interdependenzen“ (Benz) – von einseitiger staatlicher Lenkung über kooperative Formen der Verhandlung bis hin zur gesellschaftlichen Selbststeuerung – umfasst. Klassischerweise werden die Lenkungsstrukturen Hierarchie, Gemeinschaften, Markt und Netzwerk, welche in unterschiedlichen Formen auftreten und kombiniert werden können, unterschieden. Ferner werden alle möglichen Regelsysteme, welche die Entscheidungsorganisation festlegen, als Governance-Mechanismen bezeichnet. Im Zusammenhang mit dem Europäischen Integrationsprozess wurden weitere Lenkungsstrukturen entwickelt, die in der Forschung auch unter New Governance geführt werden.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Internationale Beziehungen
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung.

Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung geregelt (siehe www.dbs.uni-bremen.de oder www.uni-bremen.de/master).

Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 01.02.2019
Aktuelle Termine unter: www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/veranstaltungsverzeichnis
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Allgemeine Fristen: 15.01. zum Sommersemester (nur für fortgeschrittene BewerberInnen) 15.07. zum Wintersemester. Bewerbungsfristen für MASTERSTUDIENGÄNGE s. unter: www.uni-bremen.de/master
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Allgemeine Fristen: 15.01. zum Sommersemester (nur für fortgeschrittene BewerberInnen; Studienanfänger können sich nur zum Wintersemester bewerben!) 15.07. zum Wintersemester Anmeldefristen für MASTERSTUDIENGÄNGE s. unter: www.uni-bremen.de/master
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gemäß Einschreibbestätigung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
identisch mit allgemeinen bzw. studiengangsspezifischen Fristen
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
identisch mit allgemeinen bzw. studiengangsspezifischen Fristen
Einschreibefrist für die Rückmeldung
identisch mit allgemeinen Bewerbungs- bzw. Einschreibfristen
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gemäß Zulassungsbescheid/Einschreibbestätigung
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Individuelle Bewerbungs- und Einschreibfristen bei Informationen des jeweiligen Faches unter www.uni-bremen.de/studium

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung (ZSB)
Hausanschrift
Bibliothekstraße 1, 28334 Bremen
Telefon
0421 / 218-61160
Telefax
0421 / 218-4769
Internetseite

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