Hochschulkarte

Skandinavistik

Bildagentur Zoonar GmbH/shutterstock.com Foto: Bildagentur Zoonar GmbH/shutterstock.com

Skandinavistik, Master of Arts

Hochschule
Studienort, Standort
Abschluss
Master of Arts
Abschlussgrad
Master of Arts
Zielgruppe
Besonders qualifizierte Hochschulabsolventen im Fach 'Skandinavistik' oder 'Nordistik' oder entsprechender Studiengänge
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Skandinavistik"?

Die Skandinavistik (auch Nordistik, Nordische/Nordgermanische/Skandinavische Philologie oder Nordeuropa-Studien) ist die Wissenschaft, die sich mit den skandinavischen Sprachen, den skandinavischen Literaturen und den skandinavischen Gesellschaften insgesamt beschäftigt.
In den Nordischen Ländern ist der Begriff Nordistik oder Nordisk filologi üblich, weil der Begriff Skandinavien dort nur Dänemark, Norwegen und Schweden bezeichnet.

Das Fach wie auch das Fachstudium sind im deutschsprachigen Raum heute in vier Fachteile aufgegliedert:

- Die skandinavistische Mediävistik widmet sich der norrönen, d. h. altnordischen Literatur und Sprache bis etwa 1500, vor allem aus Island.
- Die skandinavistische Literaturwissenschaft umfasst die neueren Literaturen seit der Reformation in historischer wie systematischer Perspektive.
- Die skandinavistische Sprachwissenschaft hat als ihren Gegenstand die Sprachenlandschaft Skandinaviens.
- Die skandinavistische Kulturwissenschaft fokussiert die Kulturen Skandinaviens in der Neuzeit.

Die Skandinavistik war fachgeschichtlich gesehen zumeist ein Spezialisierungsbereich der Germanistik, ist aber inzwischen eine eigenständige Disziplin, die an mehreren Standorten sogar nichtgermanische Kulturen und Sprachen Nordeuropas umfasst. Teilweise überschneidet sich die Skandinavistik deshalb mit der Fennistik, der Baltistik, der Frisistik und den Samischen Studien. Im Zuge einer regionalwissenschaftlichen Orientierung in den letzten zwanzig Jahren, die die Kultur Nordeuropas als Ganzes in den Blick nimmt, sind zudem die Grenzen zur Geschichts- und zur Politikwissenschaft, sofern sich diese mit Nordeuropa auseinandersetzen, immer durchlässiger geworden.

Als Begründer der deutschen Skandinavistik gelten Friedrich David Gräter (1768–1830) aus Schwäbisch Hall, Gottlieb Mohnike (1781–1841) aus Grimmen bei Stralsund sowie die Brüder Grimm. Mohnike übersetzte und vermittelte zahlreiche ältere und neuere skandinavische Texte, u. a. Werke von Esaias Tegnér und die altisländische Heimskringla. Gräter veröffentlichte ebenso wie Jacob und Wilhelm Grimm (1785–1863 und 1786–1859) sprachliche und literarische Arbeiten zur altnordischen Literatur und Sprache, insbesondere zur Edda, die in der Romantik das Interesse an Skandinavien weckte. Neben diesem philologischen Interesse vor allem an der älteren Literatur Skandinaviens trat indes seit dem späten 18. Jahrhundert auch ein wissenschaftliches Interesse an dem nordeuropäischen Raum, seiner politischen Verfasstheit und Landeskunde (damals Gegenstand der sogenannten Statistik) sowie seiner Geschichte, für das der Göttinger Universalhistoriker August Ludwig Schlözer (1735–1809) und sein Schüler, der Greifswalder Friedrich Rühs (1781–1820, seit 1811 Ordinarius an der neugegründeten Berliner Universität) stehen. Für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Norden waren Vertreter der nächsten Generation zentral: der Philologe Theodor Möbius (1821–1890) aus Leipzig, der Jurist Konrad Maurer (1823–1929) aus München, der mit beiden befreundete, zunächst in Kopenhagen, später in Oxford lehrende Guðbrandur Vigfússon (1827–1889), sowie der Germanist Bernhard Kahle (1861–1910) in Heidelberg.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Skandinavistik
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
01.04.2019 - 12.07.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.12.2018 - 15.01.2019
Hochschulwechsler: 15.03.2019; in der beruflichen Bildung Qualifizierte: 01.04.2019
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Online-Vorregistrierung ab 01.02.2019
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.12.2018 - 15.01.2019
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gemäß Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Die speziellen Bewerbungsfristen für weiterführende Studiengänge (Master) sind bei den zuständigen Fachbereichen (siehe Homepage des entsprechenden Studienganges) zu erfragen! Die Einschreibefristen sind dem Bewerberportal zu entnehmen (www.bewerberportal.uni-bonn.de)

Kontakt/Ansprechpartner

Philosophische Fakultät der Universität Bonn
Hausanschrift
Am Hof 1, 53113 Bonn
Telefon
0228 / 73-3965
Telefax
0228 / 73-7479
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Brigitta Jaroschek

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand:

Studentenservice

Den gesamten Studentenservice findest du hier!

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung