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Transkulturelle Studien/Kulturanthropologie, Master of Arts

  • Hochschule:
  • Studienort, Standort:
  • Abschluss: Master of Arts, Master of Arts
  • Zielgruppe: Besonders qualifizierte Absolvent*innen von Studiengängen mit Bezug zu Germanistik, Volkskunde, Ethnologie, Kulturanthropologie oder Kulturwissenschaften
  • Semesterstart: Start: SommersemesterStart: Wintersemester Sommer- und Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Mastertyp nach Kultusministerkonferenz: konsekutiv
  • Studienformen: Vollzeitstudium
  • Hauptunterrichtssprache: Deutsch
  • Weitere Informationen: Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen

Transkulturelle Studien/Kulturanthropologie, Master of Arts

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  • Hochschule:
  • Studienort, Standort:
  • Abschluss: Master of Arts, Master of Arts
  • Zielgruppe: Besonders qualifizierte Absolvent*innen von Studiengängen mit Bezug zu Germanistik, Volkskunde, Ethnologie, Kulturanthropologie oder Kulturwissenschaften
  • Semesterstart: Start: SommersemesterStart: Wintersemester Sommer- und Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Mastertyp nach Kultusministerkonferenz: konsekutiv
  • Studienformen: Vollzeitstudium
  • Hauptunterrichtssprache: Deutsch
  • Weitere Informationen: Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen

Der Masterstudiengang Volkskunde/ Kulturanthropologie (Umbenennung geplant in Transkulturelle Studien/Kulturanthropologie) wird von den Abteilungen Kulturanthropologie und Altamerikanistik/Ethnologie angeboten. Bundesweit handelt es sich dabei um den einzigen Masterstudiengang, den die beiden Fächer Kulturanthropologie und Ethnologie gemeinsam anbieten. Sowohl in den Pflichtmodulen „Methoden und Theorien der Kulturanthropologien“ und „Dialoge: Forschungsfelder der Kulturanthropologien“, aber vor allem auch in den Wahlpflichtmodulen besteht somit die Möglichkeit, lokale und transnationale kulturelle Prozesse in Europa, Lateinamerika und Südostasien sowohl in historischer als auch gegenwartsorientierter Perspektive zu studieren.

Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende mit einem Bachelorabschluss in den Fächern Kulturanthropologie, Europäische Ethnologie, Empirische Kulturwissenschaft, Volkskunde, Altamerikanistik/Ethnologie oder an Studierende, die kulturanthropologische und/oder ethnologische Module im Umfang von mindestens 24 LP erworben haben (s. fachspezifische Zugangsvoraussetzungen in der Prüfungsordnung).

Der Masterstudiengang vertieft und erweitert die Kenntnisse der empirischen Kulturanalyse alltäglicher Lebenswelten globalisierter Gesellschaften in historischer und gegenwartsorientierter Perspektive. Die Studierenden lernen den sicheren Umgang mit ethnographischen und historischen Methoden auf der Basis umfassender kulturtheoretischer Kenntnisse. Sie erweitern dabei ihre Fähigkeiten des disziplinär übergreifenden, selbstständigen und forschungsorientierten Denkens. Der Studiengang vermittelt die notwendigen Kompetenzen, um Regionen in ihren komplexen lokalen Systemen und ihrer kulturellen Diversität vor dem Hintergrund überregionaler, translokaler und globaler Vernetzungen erforschen und beschreiben zu können.

Der Masterstudiengang bietet ein praxisnahes Studium: Zum einen durch ein zweisemestriges Lehrforschungsprojekt (verankert im Pflichtmodul „Dynamiken kultureller Räume“), zum anderen durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Museen und die Einbindung von "Praktiker*innen" aus der angewandten Forschung in das Studienangebot. Ziel ist es, dass die Studierenden Fragestellungen zu alltagskulturellen Prozessen und Performanzen der Vergangenheit und Gegenwart selbstständig analytisch klären und Ergebnisse Ihrer Forschung vermittlungsorientiert aufbereiten können, wie es z.B. in der eigenständigen Planung und Durchführung von Projekten benötigt wird.

Das Masterstudium der Transkulturellen Studien/Kulturanthropologie ist in fünf Pflichtmodule (insgesamt 60 LP) und ein Wahlpflichtbereich (drei Module á 10 LP; insgesamt 30 LP) mit jeweils einer Abschlussprüfung pro Modul (z.B. Hausarbeit, Studienprojekt, Portfolio, Protokoll, Klausur) gegliedert. Im ersten Abschnitt des Studiums werden die kulturtheoretischen und methodischen Kenntnisse der Kulturanthropologie – über die Pflichtmodule „Kulturelle Repräsentationen“, „Methoden und Theorien der Kulturanthropologie“ und „Dialoge: Forschungsfelder der Kulturanthropologien“ – vertieft und im Lehrforschungsprojekt (Pflichtmodul „Dynamiken kultureller Räume“) praktisch erprobt. Das Lehrforschungsprojekt beginnt immer im Wintersemester und wird inhaltlich jeweils neu ausgerichtet. An dieser Stelle können die bisherigen Projekte eingesehen werden: https://www.kulturanthropologie.uni-bonn.de/forschung/lehrforschungsprojekte (Stand: März 2018). Die Module des Wahlpflichtbereiches, die sowohl im ersten als auch im zweiten Jahr des Masterstudiengangs belegt werden können, ermöglichen es den Studierenden, entweder zwischen den beiden Profilen "Regionalstudien" und "Transregionale Studien" zu wählen oder (auch) „ohne Profil“ zu studieren. Grundsätzlich haben die Studierenden die Option, den eigenen Interessen zu folgen und sich in Richtung global eingebundener regionalspezifischer oder transkontinentaler kultureller Prozesse zu spezialisieren. Darüber hinaus gibt das Wahlpflichtmodul „Praktikum“ frühzeitig Freiräume und Anreize zur praktischen beruflichen Orientierung. Das Pflichtmodul „Forschungswerkstatt“ bietet abschließend im zweiten Abschnitt des Studiums die Möglichkeit, diese erweiterten Kenntnisse unter Anleitung zu einem praxisbezogenen Masterarbeitsprojekt ergebnisorientiert auszuarbeiten. Die praktischen und theoretischen Erfahrungen des gesamten Studiums ergeben damit die optimalen Voraussetzungen, um das Studium mit einem umfassenderen eigenen Forschungsprojekt, das im Projektmodul vorbereitet wird und in der Maserarbeit mündet, erfolgreich abzuschließen.

Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn vom 12.03.2019

  • Studienfeld(er)
    Kulturanthropologie; Volkskunde
  • Vorlesungszeit
    04.10.2021 - 28.01.2022
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    Stand:
Matthias Kurzawski
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