Hochschulkarte

Mathematics

Jacobs University Bremen Von IUB aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, Link Jacobs University Bremen (Foto: Von IUB aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, Link)

Mathematics, Bachelor

Studienort, Standort
Bremen
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Zielgruppe
Regelstudienzeit
6 Semester
Studienformen
Vollzeitstudium; Internationaler Studiengang
Hauptunterrichtssprache
Englisch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Why Mathematics?

Mathematics is at the foundation of science, ranging from the beauty of theory and pure thought to applications in almost all areas of the natural sciences, engineering, economics, finance, and even the social sciences. As such, a bachelor’s degree in mathematics offers a unique combination of intellectual breadth and disciplinary depth.

Specifically, mathematics offers a great variety of academic career paths, ranging from teaching at all levels to research in mathematics and its adjacent fields.

A bachelor’s degree in mathematics qualifies for graduate study not only in Mathematics, but also in neighboring disciplines such as Engineering, Physics, Astronomy, Economics, Finance, MBA programs, and many others.

Mathematicians find employment in a variety of high-level strategic positions in which analytic thinking, problem-solving, and quantitative skills are paramount, ranging from consultancy, public administration, information technology, and data security, to high-level management.

In surveys, mathematicians consistently report strong personal identification with their field in combination with a high level of job satisfaction.

The key element in our education is that we do not just teach courses to students, but accompany them as individuals throughout their education and help them achieve, or even identify, their personal goals. In this spirit, the Bachelor Program in Mathematics at Jacobs offers a three-year program with advanced study options providing optimal preparation for graduate education at top European and US universities.

Was ist "Mathematik"?

Die Mathematik (bundesdeutsches Hochdeutsch : [matemaˈtiːk], [matemaˈtik]; österreichisches Hochdeutsch: [mateˈmaːtik]; altgriechisch μαθηματική τέχνη mathēmatikē téchnē ‚die Kunst des Lernens‘, ‚zum Lernen gehörig‘) ist eine Wissenschaft, welche aus der Untersuchung von geometrischen Figuren und dem Rechnen mit Zahlen entstand. Für Mathematik gibt es keine allgemein anerkannte Definition; heute wird sie üblicherweise als eine Wissenschaft beschrieben, die durch logische Definitionen selbstgeschaffene abstrakte Strukturen mittels der Logik auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht.

Die Mathematik ist eine der ältesten Wissenschaften. Ihre erste Blüte erlebte sie noch vor der Antike in Mesopotamien, Indien und China, später in der Antike in Griechenland und im Hellenismus. Von dort datiert die Orientierung an der Aufgabenstellung des „rein logischen Beweisens“ und die erste Axiomatisierung, nämlich die euklidische Geometrie. Im Mittelalter überlebte sie unabhängig voneinander im frühen Humanismus der Universitäten und in der arabischen Welt.

In der frühen Neuzeit führte François Viète Variablen ein, René Descartes eröffnete durch die Verwendung von Koordinaten einen rechnerischen Zugang zur Geometrie. Die Betrachtung von Änderungsraten (Fluxionen) sowie die Beschreibung von Tangenten und die Bestimmung von Flächeninhalten („Quadratur“) führten zur Infinitesimalrechnung von Gottfried Wilhelm Leibniz und Isaac Newton. Newtons Mechanik und sein Gravitationsgesetz waren auch in den folgenden Jahrhunderten eine Quelle richtungweisender mathematischer Probleme wie des Dreikörperproblems.

Ein anderes Leitproblem der frühen Neuzeit war das Lösen zunehmend komplizierter werdender algebraischer Gleichungen. Zu dessen Behandlung entwickelten Niels Henrik Abel und Évariste Galois den Begriff der Gruppe, der Beziehungen zwischen Symmetrien eines Objektes beschreibt. Als weitere Vertiefung dieser Untersuchungen können die neuere Algebra und insbesondere die algebraische Geometrie angesehen werden.

Eine damals neue Idee im Briefwechsel zwischen Blaise Pascal und Pierre de Fermat im Jahr 1654 führte zur Lösung eines alten Problems, für das es schon andere, allerdings umstrittene Lösungsvorschläge gab. Der Briefwechsel wird als Geburt der klassischen Wahrscheinlichkeitsrechnung angesehen. Die neuen Ideen und Verfahren eroberten viele Bereiche. Aber über Jahrhunderte hinweg kam es zur Aufspaltung der klassischen Wahrscheinlichkeitstheorie in separate Schulen. Versuche, den Begriff „Wahrscheinlichkeit“ explizit zu definieren, gelangen nur für Spezialfälle. Erst das Erscheinen von Andrei Kolmogorows Lehrbuch Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung im Jahr 1933 schloss die Entwicklung der Fundamente moderner Wahrscheinlichkeitstheorie ab, siehe dazu auch Geschichte der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts fand die Infinitesimalrechnung durch die Arbeiten von Augustin-Louis Cauchy und Karl Weierstraß ihre heutige strenge Form. Die von Georg Cantor gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Mengenlehre ist aus der heutigen Mathematik ebenfalls nicht mehr wegzudenken, auch wenn sie durch die Paradoxien des naiven Mengenbegriffs zunächst deutlich machte, auf welch unsicherem Fundament die Mathematik vorher stand.

Die Entwicklung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand unter dem Einfluss von David Hilberts Liste von 23 mathematischen Problemen. Eines der Probleme war der Versuch einer vollständigen Axiomatisierung der Mathematik; gleichzeitig gab es starke Bemühungen zur Abstraktion, also des Versuches, Objekte auf ihre wesentlichen Eigenschaften zu reduzieren. So entwickelte Emmy Noether die Grundlagen der modernen Algebra, Felix Hausdorff die allgemeine Topologie als die Untersuchung topologischer Räume, Stefan Banach den wohl wichtigsten Begriff der Funktionalanalysis, den nach ihm benannten Banachraum. Eine noch höhere Abstraktionsebene, einen gemeinsamen Rahmen für die Betrachtung ähnlicher Konstruktionen aus verschiedenen Bereichen der Mathematik, schuf schließlich die Einführung der Kategorientheorie durch Samuel Eilenberg und Saunders Mac Lane.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Mathematik
Schwerpunkt(e)
Mathematik

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
- Bewerbungsformular (Common Application Form) - Tabellarische Darstellung der bisher besuchten Schulen (und Universitäten) - Essay - 1 Empfehlungsschreiben der Schule - Abitur oder internationales Äquivalent und Schulzeugnisse der letzten 2-3 Jahre - ggf. SAT/ACT Test - Englisch Sprachtest, z.B. TOEFL
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
The annual undergraduate tuition
for Bachelor programs is ?20,000. A
single bedroom, a shared bathroom
for two students, standard utility
costs and Internet, plus three meals
a day are set at ?8,000 for the
nine-month academic year.

Merit based scholarships and
financial aid are available.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
01.09.2020 - 20.07.2021
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.10.2019 - 20.07.2020
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Jacobs University Admission
Hausanschrift
Campus Ring 1, 28759 Bremen
Telefon
/
Telefax
/
Mitarbeiter
Ansprechpartner
Frau Dipl.-Oek. Inga Schaal
Telefon
0421 / 200-4200
Telefax
0421 /

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2020

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