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Gesundheits- und Sozialmanagement

Hamburger Fern-Hochschule HFH Hamburger Fern-Hochschule Hamburger Fern-Hochschule (Foto: HFH Hamburger Fern-Hochschule)

Gesundheits- und Sozialmanagement, Bachelor of Arts (B.A.)

Studienort, Standort
Hamburg
Abschluss
Bachelor of Arts (B.A.)
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Zielgruppe
Regelstudienzeit
7 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Fernstudium; Teilzeitstudium; Berufsbegleitend
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
HFH-Studienzentren für diesen Studiengang:
Berlin, Bonn, Delmenhorst, Dresden, Essen, Freiburg, Graz (A). Gütersloh, Hamburg, Innsbruck (A), Kassel, Klagenfurt (A), Linz (A), Magdeburg, Mannheim, München, Nürnberg, Potsdam, St. Ingbert, Stuttgart, Wien (A), Würzburg

Was ist "Sozialmanagement"?

Sozialmanagement ist das Management von Organisationen/Unternehmen der Sozialwirtschaft und Non-Profit-Bereichen, z. B. Kommunalverwaltungen, eines Wohlfahrtsverbands, eines Jugendamts, Vereins etc.
Die Aufgaben des Sozialmanagements wurden traditionell von Sozialarbeitern, Sozialpädagogen, Pädagogen, Psychologen ohne weitere Managementkenntnisse oder von Juristen und Betriebswirten – oft ohne näheren Bezug zum Sozialbereich – wahrgenommen. Als eigenständigen Berufstitel auf Universitäts- und Hochschuleebene gab es den Diplom-Sozialwirt. Sozialmanagement verknüpft Management mit sozialpädagogischem und psychologischem Wissen. Das Sozialmanagement wurde in den 1980er Jahren thematisiert und bezog sich damals auf Fragen der personenorientierten Führung, Motivation und Zielsetzung.

Im heutigen Verständnis beinhaltet Sozialmanagement alle Managementfunktionen, die für das Management von sozialen und/oder Non-Profit-Organisationen notwendig sind. Aus der Betriebswirtschaftslehre werden Finanzierung sozialer Organisationen, Leitbild- und Konzeptentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Stadt- und Sozialmarketing, Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Personalführung, Projektmanagement, Qualitätsentwicklung und andere Teildisziplinen des Managements übernommen.

Im Gegensatz zum Management in anderen Wirtschaftsbereichen (z. B. Sportmanagement oder Medienmanagement) berücksichtigt das Sozialmanagement zahlreiche Besonderheiten von Organisationen des Sozialbereichs: den Dienstleistungscharakter der Sozialunternehmen, die Besonderheiten von Non-Profit-Organisationen und insbesondere der Wohlfahrtspflege, die enge Einbindung in das Recht sowie den Charakter der Dienstleistungen als meritorische Güter. Mit zunehmender Verbreitung privatgewerblicher Anbieter wird Sozialmanagement auch als Management der Unternehmen der Sozialwirtschaft bezeichnet. Vor diesem Hintergrund lässt sich Sozialmanagement auch als sogenannte Spezielle Betriebswirtschaftslehre für Sozialbetriebe bzw. -unternehmen begreifen.

Von manchen Autoren wird Sozialmanagement auch als Management unter besonderer Berücksichtigung des Menschen und der menschlichen Beziehungen im Sinne eines Personalwesens verstanden. Dieses Verständnis bezieht sich jedoch nicht spezifisch auf Organisationen des Sozialwesens.

Der Ansatz des systemischen Sozialmanagements berücksichtigt besonders die Aspekte Emotionen, Sinn und Beziehungen, weil bei der Erbringung sozialer Dienstleistungen die Gestaltung professioneller empathischer und vertrauensvoller Beziehungen zu den Leistungsempfängern im Vordergrund steht. Systemisches Sozialmanagement geht davon aus, dass Mitarbeitende nur dann uneingeschränkt wertschätzend und empathisch mit den Klienten in Beziehung treten können, wenn sich diese Werte auch in der Kultur des Umgangs zwischen Führung und Mitarbeitenden widerspiegeln.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Gesundheitsmanagement; Gesundheitswissenschaft
Schwerpunkt(e)
Ambulante Einrichtungen; Stationäre Einrichtungen; Zielgruppe: Jugendliche; Zielgruppe: Kinder; Zielgruppe: Menschen mit Behinderungen; Zielgruppe: Menschen mit Migrantionshintergrund; Zielgruppe: Senioren

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
? Regelzugang: Berufspraktische Kenntnisse und allgemeine/fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife; ? Zugang ohne Abitur: Beratungsgespräch und Nachweis einer geeigneten, fachspezifischen Fortbildungsprüfung; bei abgeschlossener Berufsausbildung oder zweijähriger beruflicher Tätigkeit: Beratungsgespräch und Eingangsprüfung
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung
Zugang ohne Abitur: ? Beratungsgespräch und Nachweis einer geeigneten, fachspezifischen Fortbildungsprüfung; ? bei abgeschlossener Berufsausbildung oder zweijähriger beruflicher Tätigkeit: Beratungsgespräch und Eingangsprüfung

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
42 Monatsraten à 270 EUR , insgesamt 11.340 EUR .
zzgl. 490 Euro Bachelor-Prüfungsgebühr;
beinhaltet eine gebührenfreie Überschreitung der Regelstudienzeit um 3 Semester.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
durchgehend
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Studiengang Therapie- und Pflegewissenschaften (B.Sc.) und Studiengang Therapie- und Pflegewissenschaften (B.Sc.) für Berufserfahrene: Studienbeginn 1.1. und 1.7., Anmeldung jederzeit
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Winter: Studienbeginn 1.1. Frühjahr: Studienbeginn 1.4. Sommer: Studienbeginn 1.7. Herbst: Studienbeginn 1.10. Anmeldung jederzeit
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Winter: Studienbeginn 1.1. Frühjahr: Studienbeginn 1.4. Sommer: Studienbeginn 1.7. Herbst: Studienbeginn 1.10. Anmeldung jederzeit
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Winter: Studienbeginn 1.1. Frühjahr: Studienbeginn 1.4. Sommer: Studienbeginn 1.7. Herbst: Studienbeginn 1.10. Anmeldung jederzeit
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Winter: Studienbeginn 1.1. Frühjahr: Studienbeginn 1.4. Sommer: Studienbeginn 1.7. Herbst: Studienbeginn 1.10. Anmeldung jederzeit
Einschreibefrist für die Rückmeldung
entfällt
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Winter: Studienbeginn 1.1. Frühjahr: Studienbeginn 1.4. Sommer: Studienbeginn 1.7. Herbst: Studienbeginn 1.10. Anmeldung jederzeit
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Eingangsprüfung für grundständige Studiengänge für Interessenten ohne (Fach-)Hochschulreife: Frühjahr: Mitte Oktober, Anmeldung bis 1.9. des Vorjahres Herbst: Mitte April, Anmeldung bis 1.3. d.J. Abweichungen und Zusatztermine sind den Angaben auf der Internetseite zu entnehmen.

Kontakt/Ansprechpartner

Studienberatung
Hausanschrift
Alter Teichweg 19, 22081 Hamburg
Telefon
040 / 35094-360
Telefax
040 / 35094-310
Internetseite
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Ansprechpartner
Herr Dipl.-Volksw. Alexander Gauler
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