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Governance und Public Policy

Technische Universität Darmstadt „Residenzschloss Darmstadt“ von Original uploader was Tumaine at de.wikipedia - Transferred from de.wikipedia; transferred to Commons using CommonsHelper.(Original text : selbst fotografiert). Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Technische Universität Darmstadt (Foto: „Residenzschloss Darmstadt“ von Original uploader was Tumaine at de.wikipedia - Transferred from de.wikipedia; transferred to Commons using CommonsHelper.(Original text : selbst fotografiert). Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Governance und Public Policy, Master

Studienort, Standort
Darmstadt
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Arts
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium; Teilzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
gute bis sehr gute Englischkenntnisse dringend empfohlen;

Teilzeitstudium unter bestimmten Bedingungen möglich; nähere Informationen: www.teilzeitstudium.tu-darmstadt.de/teilzeitstudium_tz/

Was ist "Governance"?

Governance (von französisch gouverner, „verwalten, leiten, erziehen“, aus lateinisch gubernare; gleichbedeutend griechisch κυβερνάω bzw. κυβερνῶ (kontr.) / kybernáo bzw. kybernō: das Steuerruder führen) – oft übersetzt als Regierungs-, Amts- bzw. Unternehmensführung –, auch Lenkungsform, bezeichnet allgemein das Steuerungs- und Regelungssystem im Sinn von Strukturen (Aufbau- und Ablauforganisation) einer politisch-gesellschaftlichen Einheit wie Staat, Verwaltung, Gemeinde, privater oder öffentlicher Organisation. Häufig wird es auch im Sinne von Steuerung oder Regelung einer jeglichen Organisation (etwa einer Gesellschaft oder eines Betriebes) verwendet. Der Begriff governance wird häufig unscharf verwendet.

Für den aus dem Französischen kommenden Begriff (Gouvernance) gibt es keine deutsche Entsprechung. Bisherige Eindeutschungsversuche wie „Gouvernanz“ haben sich nicht durchgesetzt, jedoch bietet sich der Begriff Lenkungsformen an. Im politischen Umfeld ist der Ausdruck alternativ zum Begriff Government (Regierung) entstanden und soll ausdrücken, dass innerhalb der jeweiligen politisch-gesellschaftlichen Einheit Steuerung und Regelung nicht nur vom Staat („Erster Sektor“), sondern auch von der Privatwirtschaft („Zweiter Sektor“) und vom „Dritten Sektor“ (Vereine, Verbände, Interessenvertretungen) durchgeführt werden. Unter Corporate Governance versteht man die Kontroll- und Steuerungsstruktur innerhalb, gelegentlich – bezüglich rechtlicher Regelungen – auch außerhalb privatwirtschaftlicher Unternehmen.

In der staats- bzw. politikwissenschaftlichen, aber auch in der organisationssoziologischen bzw. betriebswirtschaftlichen Diskussion kennzeichnet der Begriff oftmals zugleich die Abkehr von vornehmend auf „imperative Steuerung“ (engl.: command and control) ausgerichteten Strukturen. Vielmehr sollen, unter Rückgriff auf Elemente der Eigenverantwortung, die zu steuernden Organisationen, Einheiten oder Einzelakteure eine aktive Rolle in der Bewältigung der jeweiligen Aufgaben bzw. Herausforderungen einnehmen. Zusätzlich beinhaltet der Begriff Governance häufig auch Formen der Kooperation mehrerer Akteure.

Governance bezieht sich auf die jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen und beinhaltet sowohl materielle Vorgaben als auch prozedurale Elemente (Transparenz, Berichtspflichten, Kooperationsanforderungen; allgemein: Information, Kommunikation und Kooperation – IK&K, paradigmatisch ausgebildet etwa in der REACH-Verordnung). Governance zielt darauf ab, das Management einer Organisation bzw. einer politischen oder gesellschaftlichen Einheit im Sinne einer besseren Zielerreichung zu verbessern.

Allerdings wird – rein empirisch – das Wort Governance häufig nicht im hier definierten Sinne, sondern als modische Alternative zu Government (Regierung) verwendet. In gewissen Begriffsverständnissen wird „Governance“ sogar nur dann verwendet, wenn gerade nicht der Staat (= Government). sondern private Stakeholder Steuerungswirkung entwickeln. Eine integrative Beurteilung bezieht sämtliche Akteure ein, wobei – je nach Gegenstand und Sachlage – den einen eine höhere, anderen eine geringere Priorität eingeräumt werden muss.

Dementsprechend unterscheidet man zwischen einem eng- und einem weitgefassten Governance-Begriff. Der enggefasste Begriff steht in Abgrenzung zu „Government“ (Regierung) und betont das Zusammenwirken von staatlicher und privater Seite, während der weitgefasste Governance-Begriff jegliche Art politischer Regelung mit dem Ziel des „Managements von Interdependenzen“ (Benz) – von einseitiger staatlicher Lenkung über kooperative Formen der Verhandlung bis hin zur gesellschaftlichen Selbststeuerung – umfasst. Klassischerweise werden die Lenkungsstrukturen Hierarchie, Gemeinschaften, Markt und Netzwerk, welche in unterschiedlichen Formen auftreten und kombiniert werden können, unterschieden. Ferner werden alle möglichen Regelsysteme, welche die Entscheidungsorganisation festlegen, als Governance-Mechanismen bezeichnet. Im Zusammenhang mit dem Europäischen Integrationsprozess wurden weitere Lenkungsstrukturen entwickelt, die in der Forschung auch unter New Governance geführt werden.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Politikwissenschaft
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Bachelor Politikwissenschaft oder vergleichbarer Abschluss

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 15.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.07.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.09.2018
Gilt für Bewerber*innen mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung. Fristen für M.Sc. Bahnverkehr, Moblität und Logistik und für M.Sc. Baurecht und Bauwirtschaft: 02.11.2018
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gem. Frist im Zulassungsbescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.05.2018 - 15.07.2018
Bewerber*innen ohne deutsche Hochschulzugangsberechtigung: www.tu-darmstadt.de/international/inbound/degree/index.de.jsp Fristen für M.Sc. Bahnverkehr, Moblität und Logistik und für M.Sc. Baurecht und Bauwirtschaft: 02.11.2018
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Bewerber*innen ohne deutsche Hochschulzugangsberechtigung : www. tu-darmstadt.de/international/admission Fristen für M.Sc. Bahnverkehr, Moblität und Logistik und für M.Sc. Baurecht und Bauwirtschaft: 02.11.2018
Einschreibefrist für die Rückmeldung
01.07.2018 - 15.09.2018
Nachfrist: 16.09.2018 ? 04.10.2018
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gem. Frist im Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Alle Informationen zu den Fristen hier: https://www.tu-darmstadt.de/studieren/bewerben/zulassungsverfahren/index.de.jsp Anmeldeschluss für Sporteignungsprüfung (nur WS): 31.05.2018

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