Hochschulkarte

Pharmazie

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main „Campus Westend Frankfurt 01“ von Shadowcat45 - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Foto: „Campus Westend Frankfurt 01“ von Shadowcat45 - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Pharmazie, Staatsexamen

Studienort, Standort
Frankfurt
Abschluss
Staatsexamen
Abschlussgrad
Regelstudienzeit
8 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Bewerbung über hochulstart.de

Was ist "Pharmazie"?

Pharmazie (von griech. φάρμακον pharmakon „Heilmittel, Gift, Zaubermittel“) oder Pharmazeutik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit der Beschaffenheit, Wirkung, Entwicklung, Prüfung, Herstellung und Abgabe von Arzneimitteln befasst. Die Pharmazie vereint dabei Aspekte aus verschiedenen Naturwissenschaften, vor allem aus der Chemie, Biologie und Physik, mit medizinischen Themen.

Pharmazeuten sind Personen, die das zweite Staatsexamen des Pharmaziestudiums bestanden haben. Nach einem anschließenden Pharmaziepraktikum (Praktisches Jahr) und der Approbation dürfen sie den Beruf des Apothekers ausüben.

Pharmaforschung findet sowohl in Pharmaunternehmen als auch an Universitäten statt. Bevor neue Arzneimittel ihren Weg in die Apotheken und Krankenhausapotheken finden, müssen sie von Arzneimittelbehörden zugelassen werden (Arzneimittelzulassung).

Die moderne Pharmazie gliedert sich in folgende Bereiche:

Die Pharmazeutische Chemie (neuerdings auch in Anlehnung an den englischen Ausdruck Medizinische Chemie genannt) umfasst die Lehre von der chemischen Struktur (und deren Beziehung zur Wirkung), Synthese, Eigenschaften, Stabilität und Analytik (Identität, Reinheit, Gehalt) von Wirk- und Hilfsstoffen, sowie Schadstoffen.
Die Pharmazeutische Biologie (früher Pharmakognosie) beschäftigt sich mit den biologischen Grundlagen der Pharmazie, der Nutzung von biologischen Quellen – etwa Arzneipflanzen, Drogen, mit ihren Inhaltsstoffen – für die Entwicklung wirksamer Arzneimittel. In den letzten Jahren wurde das Themengebiet um molekularbiologische Grundlagen und gentechnisch hergestellte Arzneistoffe erweitert.
Die Pharmazeutische Technologie (früher Galenik oder Arzneiformenlehre) ist die Lehre von der Darreichungsform, d. h., sie beschäftigt sich mit der Herstellung von Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Säften usw. Hierbei ist die Interaktion des Wirkstoffes mit den verwendeten Hilfsstoffen, z. B. beim Pressen von Tabletten, von Bedeutung. Von großer Bedeutung sind dabei auch physikalische Gesetze, die den bei Herstellung, Stabilisierung und Prüfung von Arzneimitteln angewendeten Maßnahmen zugrunde liegen.
Die Pharmakologie und Toxikologie umfasst Physiologie und Pathophysiologie sowie die Wirkung von Arzneistoffen und Giften im menschlichen Körper.
Die Klinische Pharmazie (seit 2001 Prüfungsfach an deutschen Universitäten) soll eine Brücke zwischen Wissenschaft und pharmazeutischer Praxis knüpfen. Obwohl in den USA und Großbritannien schon seit Jahrzehnten etabliert, hatte es die Klinische Pharmazie in Deutschland sehr schwer, sich als pharmazeutische Disziplin zu etablieren. Bei der Klinischen Pharmazie steht im Gegensatz zur Pharmakologie nicht der Wirkstoff, sondern der Patient im Mittelpunkt.
Die Pharmakoepidemiologie und Pharmakoökonomie, welche die epidemiologischen und ökonomischen Aspekte der Arzneimittelanwendung zum Gegenstand haben. In den meisten Prüfungsordnungen der Universitäten mit Ausbildungsangeboten zum Pharmazeuten sind diese Fächer inzwischen obligatorisch, z. B. in der FU Berlin seit 2003.
Die Notfall- und Katastrophenpharmazie beschäftigt sich mit der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in außergewöhnlichen Situationen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Pharmazie, Pharmakologie
Schwerpunkt(e)
Arzneiformenlehre; Biochemie; klinische Pharmazie; Medizinische Chemie; Mikrobiologie; Pharmakologie; Pharmazeutik; Pharmazeutische Biologie; Pharmazeutische Chemie; Toxikologie

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
bundesweite Zulassungsbeschränkung
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Kontakt Studieren ohne schulische HZB
Hausanschrift
Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt
Telefon
069 / 798-3838
Telefax
069 /
Ansprechpartner
Angela Schulz

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.04.2019 - 19.07.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.12.2018 - 15.01.2019
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.12.2018 - 28.02.2019
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gem. Zul.-Bescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.12.2018 - 15.01.2019
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.12.2018 - 15.01.2019
Einschreibefrist für die Rückmeldung
01.01.2019 - 31.01.2019
Sommersemester: 01.01. bis 31.01. (Nachfrist vom 01.02. bis 28.02. mit zusätzlich 30,- Euro Säumnisgebühr) Wintersemester:01.07. bis 31.07. (Nachfrist vom 01.08. bis 31.08. mit zusätzlich 30,- Euro Säumnisgebühr)
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gem. Zul.-Bescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Bewerbungsschluss für Eignungsprüfungen siehe unter Informationen des Fachbereichs: Lehramt: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Sport Bachelor: American/English Studies und Kunst-Medien-Kulturelle Bildung

Kontakt/Ansprechpartner

Studien-Service-Center (SSC)/Zentrale Studienberatung
Hausanschrift
Theodor-W.-Adorno-Platz 6, 60323 Frankfurt
Telefon
069 / 798-3838
Telefax
069 / 798-76317981
Leiter
Ansprechpartner
Herr Marco Blasczyk
Telefon
069 / 798-3838
Telefax
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