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Nachhaltiges Wirtschaften

Universität Kassel Wiarda/Universität Kassel Universität Kassel (Foto: Wiarda/Universität Kassel)

Nachhaltiges Wirtschaften, Master

Studienort, Standort
Kassel
Internetseite
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Arts
Regelstudienzeit
3 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Ökonomische Nachhaltigkeit"?

Ökonomische Nachhaltigkeit bezeichnet eine Dimension der Nachhaltigkeitswissenschaft und befasst sich mit den ökonomischen Aspekten von Nachhaltigkeit.
In der Wissenschaft wird diese meist als „Nachhaltige Ökonomie“ oder „Nachhaltige Wirtschaftslehre“ bezeichnet.

In den vergangenen fast 250 Jahren stand die maximale Steigerung der Gewinne und der Güterproduktion im Mittelpunkt der Ökonomie. Das eklatante Marktversagen in den drei Dimensionen einer Nachhaltigen Entwicklung (ökologische, ökonomische, sozial-kulturelle) wurde ausgeklammert oder systematisch unterschätzt. Angesichts der globalen Probleme zu Beginn des 21. Jh. (wie z. B. Klimawandel, Übernutzung der natürlichen Ressourcen, Armut und Verteilungsungerechtigkeit) wird sich diese Kurzfristökonomie in Richtung einer Langfristökonomie wandeln müssen, die die Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit und die ethischen Prinzipien der Nachhaltigkeit zu respektieren und aufzunehmen hat. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie sich ausreichend hohe ökonomische, ökologische und sozial-kulturelle Standards in den Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit erreichen sowie die ethischen Prinzipien der Nachhaltigkeit verwirklichen lassen.

Seit den 1970er Jahren sind zahlreiche Schulen und Forschungsansätze entstanden, die sich mit der Übernutzung der natürlichen Ressourcen und den Bedingungen einer Nachhaltigen Entwicklung beschäftigen (Sustainable Science genannt).

Die bekanntesten sind:

(0) Die neoklassische Umweltökonomie (entstanden in den 1970er Jahren), die nur bedingt als Teil der Sustainable Science bezeichnet werden kann, aber ein wichtiger Vorläufer ist,
(1) die Ökologische Ökonomie (1980er Jahre),
(2) die Neue Umweltökonomie (Ende 1990er Jahre, Holger Rogall, 2000),
(3) den Greifswalder Ansatz (GA, Konrad Ott, Ralf Döring, 2004),
(4) das integrierte Nachhaltigkeitskonzept der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF-Ansatz; Kopfmüller u. a. 2001; Kopfmüller 2006),
(5) die Industrial Ecology (1990er Jahre, Isenmann, Michael von Hauff, 2007),
(6) die Postautistische Ökonomie (Dürmeier u. a. 2006),
(7) die Gemeinwohl-Ökonomie (Christian Felber, 2010).
Diese Ansätze werden durch die Nachhaltige Ökonomie zusammengefasst.

Die Nachhaltige Ökonomie baut auf den Erkenntnissen der Ökologischen Ökonomie auf, entwickelt sie aber an zentralen Stellen weiter. Die Ökologische Ökonomie konzentriert ihr Erkenntnisinteresse auf die Frage, wie die Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit eingehalten werden können. Um die ethischen Grundprinzipien einer Nachhaltigen Entwicklung intra- und intergenerativer Gerechtigkeit sowie Verantwortung und Dauerhaftigkeit einzuhalten, muss eine Nachhaltige Ökonomie aber weitergehen und sich damit beschäftigen, wie ausreichend hohe Standards in allen drei Dimensionen im Rahmen der natürlichen Tragfähigkeit erreicht werden können (Definition der Nachhaltigen Entwicklung). Insofern wird die Nachhaltige Ökonomie als eine konsequente Weiterentwicklung der Ökologischen Ökonomie angesehen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Nachhaltigkeitswissenschaften (ökonomisch)
Schwerpunkt(e)
Nachhaltigkeit und Gesellschaft; Nachhaltigkeit, Unternehmen und Technik

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Bestandene Bachelor-oder Diplom I-Prüfung in Wirtschaftswissenschaften oder fachlich gleichwertig oder einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang und einer Regelstudienzeit von mindestens 7 Semestern und 210 Credits sowie Nachweis über wirtschaftswissenschaftliche Grundkenntnisse; Sprachnachweis; ggfs. können Auflagen erteilt werden.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 15.02.2019
WS-Zeit inkl. vorlesungsfreier Zeit: 01.10.2018-31.03.2019 Veranstaltungen zur Studieneinführung finden von Montag bis Mittwoch der ersten Veranstaltungswoche statt. Die regulären Lehrveranstaltungen beginnen am Donnerstag.
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.07.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
AUSNAHMEN: Verlängerung der Einschreibfrist bis 15.09.2018: Bachelor-Politikwissenschaften Bachelor-Soziologie Lehramt an Gymnasien ? Fach: Englisch KEINE VERLÄNGERUNG: Lehramt an Haupt- und Realschulen ? Fach: Geschichte Lehramt an Gymnasien ? Fach: Philosophie
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.12.2017 - 15.03.2018
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.03.2018 - 15.07.2018
Beginn der Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung: 15.12.2017 Beginn der Bewerbungsfrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung: offen
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.03.2018 - 15.07.2018
Beginn der Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung: 15.12.2017 Beginn der Bewerbungsfrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung: offen
Einschreibefrist für die Rückmeldung
01.06.2018 - 20.08.2018
Die Nachfrist beginnt am 21.08.2018 und endet am 05.09.2018. Bei der verspäteten Rückmeldung innerhalb der Nachfrist wird jedoch zusätzlich eine Säumnisgebühr von 30 ? erhoben.
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
siehe Anmeldefrist für zulassungsfreie Studiengänge bzw. Bewerbungsfrist für zulassungsbeschränkte Studiengänge
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Eignungsprüfung am 18.09.2018 zum Wintersemester 2018/19. Wichtig: Sie können sich erst nach der bestandenen Aufnahmeprüfung für diesen Studiengang einschreiben.

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Mönchebergstraße 19, 34109 Kassel
Telefon
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Telefax
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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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